Tonträger der Woche: The Absolute Ensemble featuring Marcel Khalifé – Arabian Nights

Absolute Ensemble Arabian Nights

Marcel Khalifé gilt als der ‚Bob Dylan des Nahen Ostens‘. Seine Art die Oud zu spielen, ist faszinierend und hat eine magische Anziehungskraft, scheinbar ohne Anstrengung entlockt er ihr die zauberhaftesten Töne. Das Absolute Ensemble spielt eine Mischung aus östlichen und westlichen Klängen, es werden Spielarten beider Kulturen miteinander verbunden, auch wenn das der fehlenden Chromatik des Nahen Ostens wegen durchaus schwer zu realisieren ist. Doch Arabian Nights ist noch mehr als die Kombination von guten Musikern und unterschiedlichen Musikkulturen: Mit der Wahl des Auftrittsortes, der Town Hall in New York beweist man Mut, schafft Verständnis und setzt ein Symbol der kulturellen Gleichheit. Das die Musik schwer zu fassen ist, erarbeitet werden muss, tut dem keinen Abbruch. Sobald man nicht mehr verstehen will, sondern fühlt, entdeckt man eine neue Welt.

Erschienen bei enja.

Hinweis: Alle Artikel wurden mir von der entsprechenden Plattenfirma / dem entsprechenden Verlag bzw. Verleih zwecks Rezension kostenlos zu Verfügung gestellt. Die Rezensionen sind demnach als Werbung zu betrachten.
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Wer ich bin: Ich schreibe Bücher, forsche zur Massenkultur (Comics!), komponiere, liebe Musik & bin hoffnungslos franko-/italophil.

Woran ich glaube: Wir sollten im Leben danach streben, Narren zu sein. Immer auf der Suche, niemals am Ziel, von Neugier getrieben, mit offenen Augen, Ohren & Geist durch die Welt gehend.