Cassandra Wilson – Silver Pony

Cassandra Wilson Silver Pony

Über Cassandra Wilson wurde bereits viel geschrieben. Ihre Stimme erinnert ein klein wenig an die große Ella Fitzgerald und ihr gelingt es regelmäßig, ein Publikum zu finden, das sowohl im Jazz als auch im Pop und Blues beheimatet ist. Nach dem 2008er Album Loverly war jedoch nicht klar, wohin der Weg gehen sollte. Das viel gelobte und mit einem Grammy ausgezeichnete Album musste im besten Fall getoppt werden. Auf Silver Pony findet sich nun eine Mischung aus Studio- und Livetracks. Dabei gestaltet sich die Mischung sehr organisch. Zwar ist das Album eher unaufgeregt, ohne übertriebene Soli etc., doch fasst es auf wunderbare Weise das künstlerische Schaffen Wilsons zusammen. Band und Sängerin sind gleichberechtigt, aus Improvisationen entstanden feinste Stücke und auch die Coverversionen Blackbird (Lennon/McCartney) und If It’s Magic (Wonder) passen perfekt.

Erschienen bei Blue Note / Ojah.

Subjektiv:[xrr rating=4/5] Objektiv:[xrr rating=4/5]

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Wer ich bin: Ich schreibe Bücher, forsche zur Massenkultur (Comics!), komponiere, liebe Musik & bin hoffnungslos franko-/italophil.

Woran ich glaube: Wir sollten im Leben danach streben, Narren zu sein. Immer auf der Suche, niemals am Ziel, von Neugier getrieben, mit offenen Augen, Ohren & Geist durch die Welt gehend.