Paul Smith – Margins

Paul Smith Margins Cover

Margins von Paul Smith dürfte allen denen gefallen, denen Maximo Park zu sehr in die Vollen geht. Sicher, ruhig ist das Album nicht, dafür sind die Stücke zeitweise noch zu laut, aber sie weisen den Weg dorthin. The Crush And The Shatter klingen nach Sehnsucht und zeigen ein wenig, wie verloren sich Paul Smith fühlen muss, denn das Album pendelt immer hin und her, auf der Suche nach etwas Ruhe, die jedoch fast nie konsequent durchgezogen wird. I Drew You Sleeping ist aufgeregt und ruhig zugleich, ein wenig fehlt die klare Richtung, während auf Alone, I Would’ve Dropped und Pinball ganz klar zu verorten sind und (besonders zu merken bei Pinball) Traurigkeit ausstrahlen. Ein richtungsweisendes Album, das leider zu oft unentschlossen ist.

Erschienen bei Billingham Records / Cooperative Music.

Subjektiv:[xrr rating=3/5] Objektiv:[xrr rating=3/5]

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Wer ich bin: Ich schreibe Bücher, forsche zur Massenkultur (Comics!), komponiere, liebe Musik & bin hoffnungslos franko-/italophil.

Woran ich glaube: Wir sollten im Leben danach streben, Narren zu sein. Immer auf der Suche, niemals am Ziel, von Neugier getrieben, mit offenen Augen, Ohren & Geist durch die Welt gehend.