Tonträger der Woche: Triosence ft. Sara Gazarek – Where Time Stands Still

CD Cover Triosence ft. Sara Gazarek - Where Time Stand StillSony

Triosence ft. Sara Gazareks Where Time Stands Still ist Vocal Jazz und der hat in der heutigen Zeit ja so seine Tücken. Da gibt es belangloses wie die zwar schön anzusehende Jane Monheit, angejazzten Country wie die Einschlafhilfen von Norah Jones, klassische Schönheit á la Melody Gardot und die verruchte sexyness einer Rebekka Bakken. Die Zeiten der großen Jazzsängerinnen scheinen jedoch vorbei zu sein, Sarah Vaughan, Billie Holiday und Nina Simone sind bereits tot, Milva hat seit einer gefühlten Ewigkeit keine guten Platten mehr gemacht und hervorragende  Sängerinnen findet man auch nicht an jeder Ecke. Umso größer die Überraschung, wenn man auf Ausnahmetalente wie die bereits genannte Rebekka Bakken, Fjoralba Turku oder Sara Gazarek trifft. Ganz traditionell kam hier der Komponist Bernhard R. Schüler auf die amerikanische Jazzsensation Sara Gazarek zu und fragt salopp per Mail an, ob sie nicht Lust hätte, auf dem neuen Triosence Album zu singen. Sie willigte ein, schrieb einige Texte und das Ergebnis kann sich hören lassen. Schwermütig ist Where Time Stands Still wahrlich nicht. Selbst die langsamen Songs wirken erbauend und dennoch schwingt überall eine Sehnsucht mit, die ich so sonst wirklich nur von Rebekka Bakken kenne. Man höre sich z.B. Maybe There’s A Princess Waiting, I Can’t Explain, You Alone oder Summer Song an. Die perfekte Mischung eines ziemlich perfekten Albums. Hier wird nicht in einer Ecke verharrt. Ein komplett einnehmendes zukünftiges Lieblingsalbum einer starken Band mit einer Sängerin, von der wir noch viel hören werden.

Pressefoto Sara Gazarek & Triosence

Photocredit by Ryo Shiina

Subjektiv:[xrr rating=5/5] Objektiv:[xrr rating=5/5]

2010:

02.11. D – Würzburg („Cafe Wunschlos Glücklich“)

03.11 D – Kassel („Theaterstübchen“)

04.11. D – Köln-Nippes („St.Vinzenz Hospital – Musik in den Häusern“)

05.11. D – Wissen (Sieg) („Halle Kulturwerk“)

07.11. D – Karlsruhe („Tempel“)

12.11. AUT – St. Jakob am Thurn („Jakobisaal“)

13.11. AUT – Innsbruck („Treibhaus“)

14.11. D – Überlingen („Aula der Buchinger Klinik“)

15.11. D – Überlingen („Aula der Buchinger Klinik“) TRIO only!

17.11. D – Fulda („Kulturcafe Ideal“)

18.11. D – Braunschweig („Schimmel Auswahlcentrum“)

19.11. D – Bremen („DIe Glocke“)

10.11. D – Hamburg („Stellwerk“)

21.11. D – Köln („Stadtgarten“)

2011:

04.01. D – München („Unterfahrt“)

05.01. D – Stuttgart („BIX“)

06.01 D – Kaiserslautern („Kammgarn“)

07.01. D – Darmstadt („Centralstation“)

08.01. D – Heidelberg („Karlstorbahnhof“)

09.01. D – Bonn („Harmonie“)

11.01. D – Kassel („Theaterstübchen“)

12.01. D – Hamm-Westfalen („Kurhaus“)

14.01. D – Korschenbroich („Sandbauernhof“)

16.01. D – Bad Saulgau („Altes Kloster“)

21.01. D – Bergneustadt („Krawinkelsaal“)

22.01. D – Dresden („Dixiebahnhof“)

24.01. D – Hannover („Jazzclub“)

25.01. D – Kiel („Kulturforum“)

26.01. D – Oldenburg („Cadillac“)

27.01. D – Dessau

28.01. D – Zwickau („Alter Gasometer“)

29.01. D – Stuhr („Jazzfestival“)

Hinweis: Alle Artikel wurden mir von der entsprechenden Plattenfirma / dem entsprechenden Verlag bzw. Verleih zwecks Rezension kostenlos zu Verfügung gestellt. Die Rezensionen sind demnach als Werbung zu betrachten.
Werbung: Wenn dir der Artikel gefällt, wirst du mein Buch lieben: The Beach Boys - Pet Sounds