Stöckchen Musikfragen Teil 1

14 Fragen über Musik. Ein Musikjournalist. Gehirnkrampf!

Gefunden bei Chaosmacherin. Idee von Elinsina.

Es ist ja immer schwer, den ultimativen Lieblingsstar zu nennen, das Lieblingsalbum oder sonst irgendeine Top 10 zu erstellen. Bei meinen absoluten Lieblingsliedern ist es einfach, aber sie decken sich nicht mit den Lieblingsinterpreten. Ich bitte den Leser, die Listen nicht als endgültig zu betrachten, gerade bei den Fragen 3 und 4 habe ich spontan geantwortet. Ich könnte dazu ellenlange Listen posten und das würde auch alles stimmen, denn es gibt viele Musiker, die mich begleiten und deren Musik ich verehre. Seien es Peter Gabriel, Frank Zappa, Ornette Coleman oder Zooey Deschanel, Paul Kuhn oder Hildegard Knef – ich mag vieles und kann doch nicht alles niederschreiben. Denn das ist wohl nicht der Sinn des Stöckchens. Ich werfe weiter an Laila und auch Skriptum darf, wenn sie denn will. Leider zickt mein Provider bei der Länge des Texts. Daher 2 Teile.

1. Was war deine erste Single?
Das weiß ich nicht so genau. Ich kaufe mir eigentlich überhaupt keine Singles, in den letzten 15 Jahren waren es gerade mal Amy Winehouse mit Valerie, Vico Torriani mit Kalkutta liegt am Ganges (und das ich so verliebt bin, das liegt an Madeleine) und ein paar Sammlerstücke von Genesis. EPs habe ich da mehr. Aber die Erste war entweder DJ Bobo mit einem seiner ersten Hits – oder Tic Tac Toe mit Warum? Es könnte aber auch Mariah Careys Without You sein – von der war ich mal richtig Fan. In den 90ern.

2. Was war dein erstes Album?
Auch schwer. Früher habe ich viele klassische LPs und Kassetten gehabt. Da war es dann Die Zauberflöte von Mozart. Die erste Popkassette war Lambada Sexy Dancing von irgendeinem Easy Listening Orchester, dicht gefolgt von David Hasselhoffs Looking For Freedom. Auf CDs war es ein Mozart/Haydn Sampler dicht gefolgt von Guido und Mauricio De Angelis‘ Best Of Bud Spencer And Terence Hill Vol. 2. Höre ich immer noch sehr gern.

3. Wer ist dein Lieblingsinterpret – national (Sänger, Sängerin, Band)?
Schwer. Viele. Ich nenne jetzt einfach mal die, die hier rumliegen

Mellow Mark, Fjoralba Turku, Mia

4. Wer ist dein Lieblingsinterpret – international (Sänger, Sängerin, Band)?
Noch schwieriger. Gleiche Präambel wie bei National.

Serge Gainsbourg, A Fine Frenzy, Beach Boys

5. Lieblingslied (All-time favorite)?
Ganz unspektakulär: Sophie B. Hawkins – As I Lay Me Down. Allgemein liebe ich ihre Musik. Sie hat jede Menge Rhytmus, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Und ein kleines Kuriosum: Ruby Don’t Take Your Love To Town von Kenny Rogers. Die Suite auf Seite zwei von Abbey Road (Beatles) ist toll.

6. Momentanes Lieblingslied?
Da gibt es 2. Nikka Costa – Like A Feather, Wilson, Gershwin & Bennett – The Like In I Love You

7. Gibt es eine Art Musik-Fauxpas in deiner Sammlung?

Nein. Alles hat seinen Sinn, seien es James Last (grandiose Funk / Exotic Platten, beste Hair Interpretation. Die ist so verdammt Funky), Rhapsody Of Fire (Kitsch, aber geil), Vico Torriani (Kalkutta Liegt Am Ganges ist der Hit!!!) oder Caterina Valente (tolle Chansonsängerin). Ein absoluter Fehlgriff war jedoch Elton Johns Reg Strikes Back. Das geht gar nicht. Da habe ich mich wirklich vergriffen, habe nämlich eine ganz andere, frühe Platte von ihm gesucht (Honky Chateau), auf der Mona Lisa And Mad Hatters drauf ist. Auf Reg Strikes Back ist Part 2 davon drauf. Erbärmlich! Bei mir gibt es vieles zu finden, was auf den ersten Moment seltsam wirkt. Ich durchstöbere teilweise Easy Listening Platten nur der Cover wegen und liebe Stücke mit seltsamen Texten.

–> Teil 2

Hinweis: Alle Artikel wurden mir von der entsprechenden Plattenfirma / dem entsprechenden Verlag bzw. Verleih zwecks Rezension kostenlos zu Verfügung gestellt. Die Rezensionen sind demnach als Werbung zu betrachten.
Werbung: Wenn dir der Artikel gefällt, wirst du mein Buch lieben: The Beach Boys - Pet Sounds

Wer ich bin: Ich schreibe Bücher, forsche zur Massenkultur (Comics!), komponiere, liebe Musik & bin hoffnungslos franko-/italophil.

Woran ich glaube: Wir sollten im Leben danach streben, Narren zu sein. Immer auf der Suche, niemals am Ziel, von Neugier getrieben, mit offenen Augen, Ohren & Geist durch die Welt gehend.