Tonträger der Woche: John Grant – Queen Of Denmark

Bella Union / Cooperative Music / Universal Music

Es gibt Label wie Traumton oder eben Bella Union, bei denen man weiß, dass das dort Veröffentlichte mit hoher Wahrscheinlichkeit ins Schwarze trifft. Als vor einigen Monaten die Promosingle I Wanna Go To Marz in meinem Briefkasten landete und herauskam, dass die Begleitband von John Grant Midlake ist, konnte ich den 30. April kaum erwarten. Queen Of Denmark ist eine Mischung aus Progessivrock (Sigourney Weaver), Folk (TC and The Honeybear) und Endsechziger Balladen, wie wir sie von den Beatles (JC Hates Faggots) oder Klaatu (Silver Platter Club) kennen. Dazu moderne Texte. Das perfekte Retroalbum also. Dabei ist das Album von so überragender Schönheit, dass selbst The Courage Of Others von Midlake rot anläuft und sich zum Schämen in die Ecke stellt. Grant punktet mit Wohlklang, Einfallsreichtum und Abwechslung. Fans der frühen Genesis (Trespass), Jethro Tull (Folkphase) und Klaatu (erstes und zweites Album) sowie der ehrlichen Texte Mark Oliver Everetts können beruhigt zugreifen!

Hinweis: Alle Artikel wurden mir von der entsprechenden Plattenfirma / dem entsprechenden Verlag bzw. Verleih zwecks Rezension kostenlos zu Verfügung gestellt. Die Rezensionen sind demnach als Werbung zu betrachten.
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Wer ich bin: Ich schreibe Bücher, forsche zur Massenkultur (Comics!), komponiere, liebe Musik & bin hoffnungslos franko-/italophil.

Woran ich glaube: Wir sollten im Leben danach streben, Narren zu sein. Immer auf der Suche, niemals am Ziel, von Neugier getrieben, mit offenen Augen, Ohren & Geist durch die Welt gehend.