Ödland – Ottocento

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Ödlands Musik ist als Gesamtkunstwerk zu verstehen. Bei Ottocento fängt das bereits beim Cover an, das wie ein Theaterplakat oder ein Schmuckkästchen gestaltet ist und ähnlich einer Tür in ein Paralleluniversum wirkt. Während die CD läuft, ist man nahezu weggetreten. Das Album besteht in großen Teilen aus neuem Material, die EP The Caterpillar wurde mit Hilfe der Cellistin Alice Tahon neu eingespielt – es entstanden neue Arrangements, die sich hören lassen können. Neben der obligatorischen Alice im Wunderland-Stücke gibt es allerdings auch andersthematisierte Stücke, bei Train hört man beispielsweise den deutlichen Einfluss von Serge Gainsbourg heraus (vergleiche Initials BB). Was jetzt noch fehlt ist die Tour durch Deutschland, denn man möchte die symphatischen Franzosen näher kennenlernen. Sehr schön: Zur CD bekommt man ein kleines Stück des Musikvideos The Queen Of Hearts geschickt.

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Wer ich bin: Ich schreibe Bücher, forsche zur Massenkultur (Comics!), komponiere, liebe Musik & bin hoffnungslos franko-/italophil.

Woran ich glaube: Wir sollten im Leben danach streben, Narren zu sein. Immer auf der Suche, niemals am Ziel, von Neugier getrieben, mit offenen Augen, Ohren & Geist durch die Welt gehend.