Wayne Jackson – Undercover Psycho

BMG Rights Management / Spy Sattellite / Rough Trade

Heute schreibe ich einfach mal eine Kritik, obwohl noch gar nicht Wochenende ist. Der Grund? Ich komme sonst wirklich nicht mehr hinterher… Wayne Jackson heißt der Künstler, für dessen Promo CD ich zum Odysseus werden musste. Hat es sich gelohnt? Ja. Fangen wir aber bei den Liedern an, die mir so gar nicht gefallen. The Stars Never Shine, Perfect Lie und There’ll Be Light In The Morning wären da zu nennen. Gefiel mir Lulas Gesang auf Bela Bs Bingo noch recht gut, bin ich hier weniger überzeugt. Bei Bela B sorgte sie für einen guten Kontrast – hier passt es nicht. Dafür hat sie tolle Promofotos gemacht! Perfect Lie macht das falsch, was ich in der Countrymusik schätze: Gesang, der an seine Grenzen stößt. Geht gar nicht. Das letzte der drei Stücke, dir mir nicht gefallen, ist dann einfach nur noch langweilig. Aber es gibt auch andere Stücke und davon zu Hauf. Hallelujah, ein toller Song. Schon auf der EP. Blue Moon Over Me: Killermelodie! Here She Comes schwebende Synths, guter Songaufbau, toller Text. Sound Of The Falling Rain erinnert mich an Coldplays Viva La Vida. Etwas kantiger ist es, dafür fehlt Brian Eno. Aber wer braucht schon Brian Eno, wenn die Melodie schöner nicht sein könnte? Eben.

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Wer ich bin: Ich schreibe Bücher, forsche zur Massenkultur (Comics!), komponiere, liebe Musik & bin hoffnungslos franko-/italophil.

Woran ich glaube: Wir sollten im Leben danach streben, Narren zu sein. Immer auf der Suche, niemals am Ziel, von Neugier getrieben, mit offenen Augen, Ohren & Geist durch die Welt gehend.