Jazzclub – Astrud Gilberto Plus James Last And His Orchestra

jameslastastrudgilbertoUniversal / Polydor

Aus meiner Vorliebe für einige James Last LPs (Voodoo Party, Best Kept Secret) habe ich ja noch nie ein großes Geheimnis gemacht. Und so ist es umso erfreulicher, dass seine Kollaboration mit Astrud Gilberto wiederveröffentlicht wurde. Dabei handelt es sich um eine orchestrale Bossa Nova Platte, der man den Sound der 80er nicht absprechen kann. Nicht alle Stücke überzeugen, dennoch ist das Material überwiegend gut. Samba Do Soho und Agua De Beber sind die Paradebeispiele. Andere Stücke sind einfach schön (z.B. Moonrain). Über der gesamten Aufnahme schwebt eine Sommerlichkeit die Ihresgleichen sucht. Sehr schön auch das Booklet mit einigen interessanten Informationen. So ist Astrud Gilberto weltbekannt, in Brasilien jedoch kennen sie nur wenige. Von Veröffentlichungen wie diesen kann es nicht genug geben, zeigen sie doch, dass James Last mehr kann, als nervende Medleys zu schreiben.

subjektiv3sterne

objektiv4sterne

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Wer ich bin: Ich schreibe Bücher, forsche zur Massenkultur (Comics!), komponiere, liebe Musik & bin hoffnungslos franko-/italophil.

Woran ich glaube: Wir sollten im Leben danach streben, Narren zu sein. Immer auf der Suche, niemals am Ziel, von Neugier getrieben, mit offenen Augen, Ohren & Geist durch die Welt gehend.