Berry – Mademoiselle

Berry_MademoiselleMercury / Universal

Berrys Album beginnt mit dem tollen Mademoiselle, auf dem kein geringerer als Eumir Deodato die Streicher dirigiert. Mit so einem Fürsprecher kann doch eigentlich gar nichts mehr schiefgehen, oder? Und siehe da – das tut es auch nicht! Stücke wie Belle Comme Tout oder Love Afair sind extrem entspannt, leider aber auch auf die Dauer etwas ermüdend. Nicht weil die Stücke schlecht wären, sondern weil eine gewisse Verspieltheit fehlt, wie wir sie von Rose, Marianne Dissard oder Charlotte Gainsbourg kennen. Dennoch versprüht die CD einen gewissen Charme, so z.B. bei Plus Loin oder Inutile. Auch Cheri überzeugt mit seiner Gainsbourg-Reminiszenz. Und spätestens bei Les Heures Bleues sind die kleinen Schwächen des Albums längst vergessen. Das Album befindet sich irgendwo zwischen Rose und Carla Bruni. Besser als Carla Bruni, schlechter als Rose, aber dennoch ungemein bezaubernd. Und seien wir mal ehrlich: Rein optisch hat Berry dem frankophilen Rezensenten einiges zu bieten!

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Hinweis: Alle Artikel wurden mir von der entsprechenden Plattenfirma / dem entsprechenden Verlag bzw. Verleih zwecks Rezension kostenlos zu Verfügung gestellt. Die Rezensionen sind demnach als Werbung zu betrachten.
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