Emily Jane White – Dark Undercoat

Dark Undercoat r°Talitres / Rough Trade

Emily Jane White kann man sich als Mischung aus PJ Harvey, Cat Powers und Nick Cave vorstellen. Ihre Musik ist Blues, Country und Folk in einem, schrammelnde Celli treffen auf Gitarrenakkorde, die einem das Gefühl geben, alle Hoffnung sei vergebens. Das Schlagzeug scheppert vor sich hin und das oftmals nur fragmentarisch, ihr Gesang ist auf seine eigene Art ausdruckslos und düster, jedoch ist das nicht negativ gemeint. Vielmehr meine ich mit Ausdruckslos das Gefühl des Verlassenseins, der Richtungslosigkeit und Depression, ganz ohne Hoffnung. Man fühlt sich ein wenig, als wäre man in einem Gedicht von Emily Bronte gefangen. Wer sich mit den neuen Alben von Nick Cave nicht anfreunden kann und wem Cat Powers zu mainstreamig ist, sollte sich das Album schnellstens bestellen. Suchtgefahr!

subjektiv4sterne

objektiv3sterne

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Wer ich bin: Ich schreibe Bücher, forsche zur Massenkultur (Comics!), komponiere, liebe Musik & bin hoffnungslos franko-/italophil.

Woran ich glaube: Wir sollten im Leben danach streben, Narren zu sein. Immer auf der Suche, niemals am Ziel, von Neugier getrieben, mit offenen Augen, Ohren & Geist durch die Welt gehend.