Black Eyed Peas – The E.N.D

black eyed peas the endInterscope / Universal

Mit dem neuen Album der BEPs tue ich mir ein wenig schwer. Anscheinend kann man die Musik nur hassen oder lieben, man vergleiche mal die Kritik des amerikanischen Rolling Stone Magazins mit der Kritik von laut.de. Man kann dem Album eine Menge vorwerfen, schließlich hat es so gar nichts mehr mit dem zu tun, was die Peas zuvor gemacht haben – sei es die Zusammenarbeit mit Sergio Mendes, das eher mittelmäßige Will.I.Am Soloalbum oder das tolle Fergie Album (kein Scherz, ich finde das wirklich toll). Man kann dem Album vorwerfen, dass die Texte mies sind – aber mal im Ernst, die Texte von Lady GaGa sind auch nicht der Hit. Ganz übel finde ich die Kritiker, die in Fergie den Anfang vom Ende sehen. Ich jedenfalls mag sie, aber das habe ich ja schon geschrieben. Vielleicht sollte man vor dem Genuss des Albums wissen, dass Will.I.Am sich in Brasilien rumgetrieben und dort viel Baile Funk gehört hat. Denn im Prinzip ist es genau das, was dem Hörer hier geliefert wird. Stark kommerzialisierter Baile Funk. Das finde ich ziemlich toll! So toll, dass es mir sogar egal ist, dass Stücke wie Meet Me Halfway eigentlich nur erfolgreiches Selbstrecycling ist. Imma Be ist im Übrigen der Hammer. Oder auch Alive und Rockin To The Beat. Noch ein Wort zum Cover: WTF?

subjektiv4sterne

objektiv3sterne

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Wer ich bin: Ich schreibe Bücher, forsche zur Massenkultur (Comics!), komponiere, liebe Musik & bin hoffnungslos franko-/italophil.

Woran ich glaube: Wir sollten im Leben danach streben, Narren zu sein. Immer auf der Suche, niemals am Ziel, von Neugier getrieben, mit offenen Augen, Ohren & Geist durch die Welt gehend.