Cat Stevens – Teaser And The Firecat

Cat-Stevens-Teaser-And-The-FirecatIsland / Universal

Boah was stecken in dem Album für Erinnerungen… Vor einigen Jahren war das sowas wie meine Lebensphilosophie. Ich habe es wirklich jeden Tag gehört. Trotzdem muss ich immer an die tanzende Kate Hudson denken, wenn ich The Wind höre und nur selten an den Haufen kiffender Hippies, die ich damals kannte. Seltsam. Trotzdem. Wie geil (Verzeihung!) kann ein Album sein? Jedes Stück ein Treffer. Keine Längen. Bei Rubylove kommen sogar Stevens griechische Wurzeln durch. Schrieb ich über Yusufs / Stevens aktuelles Album noch, dass die Stücke zum Teil nerven und Längen haben kann ich das über dieses Album überhaupt nicht sagen. Eher sind die Stücke zu kurz – eigentlich haben sie sogar genau die richtige Länge. Wäre da nicht diese Stimme, würde man keine Verbindung zu dem Mann sehen, der sich jetzt Yusuf nennt. Wenn beim Stück If I Laugh (ab 1:37) das „Da Da Da“ losgeht ist das der emotionale Wahnsinn! „And we all now It’s better / Yesterday Is past / Now let’s all start living / For the one that’s going the last”. Der zentrale Punkt von Changes IV. Das hat mich vor 8 Jahren schon vom Hocker gehauen. Wahrheit, verpackt in seiner schönsten Form. Die Übersongs Morning Has Broken, Moonshadow oder Peacetrain… So viel gute auf einem Album (in der Folkmusik) ist man eigentlich nur noch von Bob Dylan oder Simon und Garfunkel gewohnt. Wer das Album noch nicht hat, sollte sich jetzt ganz schnell in den nächsten Plattenladen begeben! Solche Platten werden heute leider viel zu selten aufgenommen.

subjektiv5sterne

objektiv5sterne

Hinweis: Alle Artikel wurden mir von der entsprechenden Plattenfirma / dem entsprechenden Verlag bzw. Verleih zwecks Rezension kostenlos zu Verfügung gestellt. Die Rezensionen sind demnach als Werbung zu betrachten.
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