Alice Cooper – Killer

alicecooperkillerWarner

Kennt noch jemand Alice Cooper? Killer ist sowas wie sein Meisterstück. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus Glamrock, Country und (ein wenig) Progrock. Die Texte sind wie immer etwas makaber, manche Kritiker nennen sie auch, im Falle von Dead Babies, geschmacklos. Dabei ist gerade Dead Babies neben Desperado das beste Stück der Platte. Es geht um ein Baby, dass sich am Tablettenschrank der Mutter zu schaffen macht, die sich nicht um ihr Kind kümmert, denn, so Cooper: „Dead babies can take care of themselves, dead babies can’t take things off the shelf“. Die Platte ist in der ersten Hälfte noch etwas lahm, ab Desperade wird’s dann richtig toll. Das Titelstück Killer hingegen wirkt deplatziert. Wer Alice Cooper kennenlernen möchte, sollte vielleicht zu einer Greatest Hits Compilation greifen, wer aber auf den Geschmack gekommen ist, sollte bei diesem Album anfangen.

subjektiv4sterne

objektiv4sterne

Hinweis: Alle Artikel wurden mir von der entsprechenden Plattenfirma / dem entsprechenden Verlag bzw. Verleih zwecks Rezension kostenlos zu Verfügung gestellt. Die Rezensionen sind demnach als Werbung zu betrachten.
Werbung: Wenn dir der Artikel gefällt, wirst du mein Buch lieben: The Beach Boys - Pet Sounds