Various – Elf (CD)

elfposter2UK / Warner

Louis Prima – Pennies From Heaven / Ella Fitzgerald – Sleigh Ride / Lena Horne – Let It Snow / Les Baxter – Sleigh Ride / Leon Redbone & Zooey Deschanel – Baby It’s Cold Outside / Jim Reeves – Jingle Bells / Brian Setzer – Nutcracker Suite / Leon Redbone – Christmas Island / Eartha Kitt – Santa Baby / Leon Redbone – Winter Wonderland / Eddy Arnold – Santa Claus Is Coming To Town / Billy Preston – Nothing From Nothing

Zum 2. Advent gibt‘s heute mal eine Soundtrackkritik zu einem der schönsten Weihnachtsfilme seit „Nightmare Before Christmas“ und natürlich Tim Burtons „Charlie And The Chocolat Factory“. Hier handelt es sich nicht um einen reinen Soundtrack, vielmehr ist es ein toller Sampler mit amerikanischen Weihnachtsklassikern. 12 Easy Listening und Jazzklassiker warten auf den Hörer und verbreiten Weihnachtsstimmung. Klar, Ella Fitzgerald darf nicht fehlen, die Frau muss man einfach mögen und ihre Interpretationen von Weihnachtsliedern sind legendär. Lena Horne ist vielen wahrscheinlich nicht mehr bekannt, als Jazz- & Filmfan hingegen kenne ich sie recht gut (ich muss aber gestehen, dass ich sie erst im Rahmen einer Hausarbeit über afrikanische Jugendliche der 40er Jahre kennengelernt habe). Zu Les Baxter muss man nicht mehr viel sagen, der Mann ist eine Legende. Ich sage nur „Ritual Of The Savage“ (gibt jetzt übrigens in einer tollen Neuauflage bei Comet / Universe Records). Zugegeben, seine Arbeit abseits des Exotica ist enorm kitschig. Mein persönlicher Liebling Zooey Deschanel darf natürlich nicht fehlen und soll auch nicht unerwähnt bleiben, wenn man ihre Stimme mag ist dieses Lied der heimliche Höhepunkt des Soundtracks (und die Szene in der sie unter der Dusche eben diesen Song singt ist ganz groß). Über Brian Setzer sei nur gesagt, dass er für seine Interpretation der Nussknackersuite eine Grammynominierung erhielt (was ja heutzutage auch nichts mehr heißt… in diesem Fall war es aber berechtigt). Ein weiteres Highlight ist „Santa Baby“, gesungen von Catwoman Eartha Kitt. Ihr erinnert euch noch an die alte Batmanserie? Jep, sie war eine der drei Catwomandarstellerinnen. Tut musikalisch natürlich nichts zur Sache, ist aber irgendwo Grundwissen.  Der Song ist nebenbei klasse! Sehr erotisch. Den Großartigen Abschluss der CD bildet Billy Preston mit „Nothing From Nothing“. Und so geht’s swingend in die Feiertage. Da freue selbst ich mich auf Weihnachten. Funky!!!

Nachtrag: Schade das der Stevie Wonder Song fehlt…

subjektiv 4sterne

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Hinweis: Alle Artikel wurden mir von der entsprechenden Plattenfirma / dem entsprechenden Verlag bzw. Verleih zwecks Rezension kostenlos zu Verfügung gestellt. Die Rezensionen sind demnach als Werbung zu betrachten.
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Wer ich bin: Ich schreibe Bücher, forsche zur Massenkultur (Comics!), komponiere, liebe Musik & bin hoffnungslos franko-/italophil.

Woran ich glaube: Wir sollten im Leben danach streben, Narren zu sein. Immer auf der Suche, niemals am Ziel, von Neugier getrieben, mit offenen Augen, Ohren & Geist durch die Welt gehend.