Tag Archive | "Leonard Cohen"

Rufus Wainwright – Out Of The Game

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Rufus Wainwright – Out Of The Game

Posted on 27 April 2012 by Julian

Rufus Wainwright Out Of The Game

Rufus Wainwright polarisiert. Seine engelhafte Stimme, mit der er so wunderbar Leonard Cohen Songs zu interpretieren versteht, versetzt manchen Hörer (wie mich) in Verzückung, andere geht sie auf die Nerven. Nach einem Ausflug in die Opernwelt widmet sich Wainwright nun wieder der Popmusik – oder besser gesagt: widmet sich mit Out Of The Game der Popmusik wie nie zuvor. Zusammen mit dem Hipsterproduzenten Mark Ronson, einer Schar von interessanten Gastmusikern (Dap Kings, Sean Lennon, Martha Wainwright) und eingängigen Songs ist Rufus Wainwright ein schönes Album gelungen, auf dem er sich auch nicht scheut, einen Dudelssack zu verwenden. Dabei nimmt einen Out Of The Game bereits mit den ersten Takten gefangen, hängt zwischenzeitig ein wenig durch, schließt aber phänomenal.

Erschienen bei Decca / Universal.

Subjektiv:

 ★★★★☆ 

Obbjektiv:

 ★★★☆☆ 


Rufus Wainwright — Out Of The Game – MyVideo

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Album der Woche (12): Tobias Preisig – In Transit

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Album der Woche (12): Tobias Preisig – In Transit

Posted on 14 April 2012 by Julian

CD Cover In Transit

Tobias Preisig ist einigen vielleicht als klassischer Violinist bekannt. Doch auf In Transit ist von klassischer Musik wenig zu hören. Lediglich Transforming ist von Gabriel Faurés Après un rêve beeinflusst und Hallelujah hat auch weniger mit Klassik als mit dem allseits bekannten Leonard Cohen Stück zu tun. Dieses Mal deutlich vom durchschnittlich orientierungslosen Castingmüll entfernt und in der Avantgarde daheim. In Transit ist kein einfaches Werk, Produzent Christian Zehnder, sonst eher als Obertonsänger bekannt, hat ganze Arbeit geleistet und einen musikalischen Koloss geschaffen, den es zu entdecken gilt. Das alles ist schon ein bisschen durchgeknallt, man könnte es auch mit den allseits beliebten Worten: „Befreit den Kraken“ zusammenfassen. Heftig!

Erschienen bei Traumton.

Subjektiv:

 ★★★★☆ 

Obbjektiv:

 ★★★★☆ 

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Tonträger der Woche: Leonard Cohen – Old Ideas

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Tonträger der Woche: Leonard Cohen – Old Ideas

Posted on 02 Februar 2012 by Julian

old ideas

Old Ideas von Songwriter- und Dichterlegende Leonard Cohen hat das wahrscheinlich scheußlichste Cover des Cohenschen Backkatalogs. Das ist aber auch der einzige Negativaspekt eines ansonsten über alle Maßen gelungenen Albums und vielleicht sollten mehr Musiker auf diese Technik setzten: Scheußliches Cover – fantastisches Album. Vergessen sind die gewöhnungsbedürftigen Arrangements und zähen Kompositionen der Sharon Robinson Periode (auch wenn sie wieder Teil der Studioband ist) – sowohl Text als auch Musik bilden endlich wieder eine Einheit. Der Sound der Platte ist weitaus reduzierter als auf den Vorgängeralben, der Fokus liegt mehr auf der Stimme Cohens, deren Tonumfang gering und doch ausdrucksstärker ist als die der unzähligen Vokalakrobaten unserer Zeit. Old Ideas ist ein ruhiges, besinnliches Album geworden, voller faszinierend-betörender Gänsehautmomente. Ob nun Going Home, Amen, Darkness oder Different Sides: Leonard Cohen trifft den richtigen emotionalen Punkt und vertraut endlich wieder auf seine Fähigkeiten als Songwriter (auch wenn einige Songs aus anderer Feder stammen). Uneingeschränkt wundervoll.

Erschienen bei Columbia / Sony Music.

Subjektiv:

 ★★★★★ 

Obbjektiv:

 ★★★★★ 

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Adam Cohen – Like A Man

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Adam Cohen – Like A Man

Posted on 07 November 2011 by Julian

Adam Cohen CD Cover

Adam Cohen strebte jahrelang danach, nicht wie sein Vater zu klingen, gab die Musik sogar völlig auf, um nun doch ein Album aufzunehmen, das ein wenig wie die B-Seiten Sammlung seines alten Herren wirkt. Das jedoch soll kein negatives Attest zu Like A Man sein, denn bei dem Album handelt es sich um die beste Veröffentlichung des Sohnemanns. Like A Man, Out Of Bed und Lie Alone sind dabei die wohl besten Stücke, im Bezug auf Like A Man sieht das Leonard Cohen ganz ähnlich. Cohen Junior überrascht durch die richtige Dosis Gefühl, ohne dabei in Kitsch und Schmalz abzudriften. Adam Cohens neues Album kann man ohne Scham ins Plattenregal neben seinen Vater stellen. Warum nicht gleich so.

Erschienen bei Cooking Vinyl.

Subjektiv:

 ★★★☆☆ 

Objektiv:

 ★★★☆☆ 

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Robin McKelle – Mess Around

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Robin McKelle – Mess Around

Posted on 29 Januar 2011 by Julian

Robin McKelle setzt mit ihrem neuen Album Mess Around eine Tradition fort, die sich von Musikern wie Lena Horne, Nina Simone oder Ella Fitzgerald herleitet. Eine Sängerin covert relativ populäre Stücke und passt sie ihrem jazzig-souligen Sound an. So covert Robin McKelle den BeeGees Song I Can’t See Nobody, Waylon JenningsNever Make A Move To Soon, Leonard Cohens Übersong Everybody Knows, Eleanor Rigby von den Beatles und Andere. Dabei sind alle Stücke emotional gesungen, der Sound homogen. Dass das Ausgangsmaterial teils in vollkommen entgegengesetzten Genres beheimatet ist, fällt niemals auf. Selbst die vier Eigenkompositionen fügen sich nahtlos ein, keineswegs verkommen sie zu lästigem Beiwerk (Beispiel: Since I Looked In Your Eyes, eine fantastische Ballade), vielmehr geben sie der CD eine interessante Eigenständigkeit. Selbst das überstrapazierte Cry Me A River ist stark, so stark, dass es ein kleines Highlight darstellt. Eleonor Rigby zeigt am deutlichsten die Parallelen zu Lena Horne und Ella Fitzgerald. Beide haben immer wieder Songs der Beatles gesungen und so ist besagtes Stück die logische, zu singende Konsequenz für Robin McKelle. Mit seinem intensiven Gesang und den Bläsersätzen braucht es sich nicht hinter anderen Versionen zu verstecken. Mess Around lässt die Zeiten wieder aufleben, in denen die Männer des Abends in Nachtclubs gingen, um zum Gesang angesagter Jazzsängerinnen zu entspannen und den Tag zu vergessen.

Erschienen bei Sony Music / RCA Victor.

Subjektiv:

 ★★★★☆ 

Objektiv:

 ★★★★☆ 


Deutschlandtour:

04.02. Bix, Stuttgart

05.02. Jazzclub, Minden

06.02. Unterfahrt, München

07.02. Jazzclub Hannover

09.02. A-Trane, Berlin

10.02. Kulturzentrum Schlechthof, Kassel

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Tonträger der Woche: Fredrika Stahl – Sweep Me Away

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Tonträger der Woche: Fredrika Stahl – Sweep Me Away

Posted on 03 Oktober 2010 by Julian

Fredrika Stahl Sweep Me Away

Das neue Album von Fredrika Stahl, Sweep Me Away, ist schlicht perfekt. Den Status eines perfekten Albums haben trotz 5-Sterne-Wertung doch die wenigsten. Oft ist ein Album von technischer Perfektion gesegnet oder etwas Anderes hebt es aus der Masse hervor. Fredrika Stahl hingegen schwebt über allen Veröffentlichung! Sweep Me Away ist eines der Alben, die Ohrwürmer aneinanderreihen, dabei technisch perfekt eingespielt sind, eine Sängerin bieten, die mehr als nur talentiert ist (von Tom McClung aus der Archie Shepp Band entdeckt wurde) und wie Leonard Cohen direkt ins Herz geht, sich dort zu einem sehnsuchtsvollen Weltschmerz entwickelt und für sehr lange Zeit nicht mehr verschwinden wird. Die in Frankreich lebende Schwedin zog sich, um das Album zu komponieren für ein Jahr nach Schweden zurück, nahm Demos auf, die ziemlich genau die Stücke der Alben präsentierten und an denen wenig verändert werden musste. Für den ungewöhnlichen jazzigen Klang der Platte, der am ehesten mit Alben der 60ern verglichen werden kann, wurden Jazzmusiker engagiert; Stücke wie Fast Moving Train, Rocket Trip To Mars, She & I oder Fading Away werden so schnell nicht mehr aus den Gehörgängen verschwinden. Man sollte also gewarnt sein.

Erschienen bei Sony Music / Columbia.

Subjektiv:

 ★★★★★ 

Objektiv:

 ★★★★★ 

[FB 415443371665]

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leonard-cohen-canada-2009

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Leben, Liebe, Einsamkeit – Leonard Cohen in der Tui Arena Hannover

Posted on 28 September 2010 by Julian

Live In London Tour Photo, Photocredit by Lorca Cohen

Dass Leonard Cohen mit 76 Jahren noch Musik macht, ist vor allem einem eher traurigen Umstand zu verdanken: Während er in einem Kloster meditierte, wurde sein Vermögen komplett veruntreut. Es folgen Alben und ausgedehnte Tourneen mit einer unvergesslichen Setliste. Auf der Bühne steht ein sichtlich entspannter Sänger, der von einer achtköpfigen Band verstärkt durch ein 3 ½ stündiges Programm führt. Dabei passiert er alle Stationen seiner Karriere. Sei es das unvermeidliche Suzanne, Sisters Of Mercy, Gypsys Wife, Avalanche, The Future oder zwei noch unveröffentlichten neue Songs. Doch jeder von ihnen klingt, als wäre er erst gestern geschrieben worden. Hier setzt sich Cohen ganz deutlich von anderen gealterten Musikern ab; die Stücke werden nicht bloß reproduziert sondern interpretiert und gelebt. Die Musiker erhalten viel Raum, um sich zu entfalten, sei es in einem orientalisch klingenden Zwölfseiterintro oder ausgiebigen Hammondpassagen. Selbst die Backgroundsängerinnen haben ihr eigenes Lied, das diese mit Harfe und Gitarre begleiten. Cohen versteht es, sein Publikum zu verzaubern. Mit einem geschätzten Stimmvolumen von einer Oktave betört er die Stadien dieser Welt und sein magischer Vortrag lässt seine Hörer fassungslos und glücklich zurück. Nach der dritten Zugabe ist wirklich jeder zufrieden und wenn Cohen juvenil von der Bühne hüpft merkt man, dass er im Herzen ein kleiner Junge geblieben ist. In seinen Liedern (die teils kniend vorgetragen werden) jedoch ist er betrübt, verzweifelt und dem Wahnsinn nahe – ihnen ist eine absolute Wahrheit inne. Doch am Ende des Abends ist eine ganze Arena entspannt, zufrieden und glücklich. Was darf man mehr erwarten?

Die Konzertmitschnitte Songs From The Road und Live In London 2009 sind als DVD, BluRay und CD bei Sony erschienen.

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Neue Alben von Lady Gaga und Leonard Cohen

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Neue Alben von Lady Gaga und Leonard Cohen

Posted on 23 Juni 2010 by Julian

Lady Gaga
Photo Credit (c) Bad Romance Video Shoot

Angeblich ist das neue Album von Lady Gaga bereits fertig, wird aber erst im Januar des nächsten Jahres veröffentlicht. Der Titel des Albums ist noch geheim, soll aber pünktlich zum neuen Jahr bekannt gegeben werden. Etwas früher können wir uns auf die neue Veröffentlichung von Leonard Cohen freuen. Der alte Meister gab heute über Facebook bekannt, dass sein neues Album pünktlich zur kommenden Tournee fertiggestellt sein wird. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt spielt er auf seinen Konzerten neues Material.

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Eels – End Times

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Eels – End Times

Posted on 07 Februar 2010 by Julian

Vagrant Records / Cooperative Music / Universal

Eels habe ich bisher eher wenig Beachtung geschenkt. Sicher, ich hatte Shootenanny! und den Soundtrack zu Yes Man, aber sonst nichts. In den letzten Monaten wuchs mir die Stimme von E mehr und mehr ans Herz, die Texte schienen Teile meines Lebens widerzuspiegeln. In der Bloggercommunity häuften sich die positiven Stimmen und so wurde ich neugierig. Ich dachte mir, das Album könnte belanglos sein, da E evtl. seine Songwriterstärke in Hombre Lobo gesteckt hat und nichts mehr übrig wäre – bei der schnellen Veröffentlichung von End Times liegt der Gedanke nah. Pustekuchen! End Times von Eels ist schlecht gemischt, roh und ungehobelt, zieht aber genau aus diesem Defizit die Kraft, bestimmte Dinge auf den Punkt zu bringen. Wie Glen Hansard in Once fokussiert er den Schmerz einer gescheiterten Beziehung auf unglaublich intensive Art und macht ein Folk / Blues Album, wie man es gerne hört. Zweimal habe ich es heute am Stück hören können, gestern nur einmal. Zu traurig, zu intim, zu sehr meine Gedankenwelt. Sie ist weg und alles was bleibt sind schmerzliche Erinnerungen, der Wunsch, es sei wieder alles so wie beim ersten Date. Und dein Verstand sagt dir, dass sie verrückt ist, aber du fühlst dich zu alt, um nach etwas Neuem zu suchen. Du wirst zum Eremiten, dein einziger Freund ist deine Gitarre, dein Piano oder was du sonst so spielst. Nicht zu vergessen der kleine Vogel, der vor deinem Fenster sitzt. Doch mit jedem Lied wird es besser und du wagst dich wieder nach draußen. Bei Leonard Cohens Songs Of Love And Hate schrieben die Kritiker, man solle doch gleich die Rasierklingen mitliefern. Bei Eels stellt sich die Frage, ob das Cover vorsorglich mit Gift getränkt wurde.

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Leonard Cohen bricht bei Konzert zusammen

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Leonard Cohen bricht bei Konzert zusammen

Posted on 18 September 2009 by Julian

600px-leonard_cohen_2156-bDer Songwriter Leonard Cohen (74) ist heute Abend bei einem Konzert in Valencia zusammengebrochen. Der Ohnmachtsanfall hängt angeblich mit einer Magenverstimmung zusammen. Nach einer Untersuchung stellte sich heraus, dass es ihm gut gehe. Am Montag wird Cohen 75 Jahre alt.

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