Tag Archive | "Isaac Hayes"

Tonträger der Woche: Joy Denalane – Maureen

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Tonträger der Woche: Joy Denalane – Maureen

Posted on 01 Juni 2011 by Julian

Joy Denalane Maureen CD Cover

Gleich vorweg: Bei Joy Denalane bin ich nicht sonderlich objektiv. Ihre Musik habe ich zuerst in Paris gehört, auf einem Rolling Stone Sampler und der Song 7 Year Itch hat mir damals den letzten Stoß gegeben, mich in Richtung Soul und Jazz getrieben. Was durch Isaac Hayes an mich herangetragen wurde, verfestigte Joy Denalane durch einen einzigen Song. Aber es gibt auch die andere Seite Denalanes: Unreflektierte, wenig selbstkritische Selbstmitleidslieder und Frauenhymnen wie Wem gehört die Welt oder jüngst Rosen. Das ändert aber rein gar nichts daran, dass Maureen ein verdammt gutes Soulalbum geworden ist. Ähnlich wie der Vorgänger Born & Raised klingt es sehr international, wirkt als stamme es von einer guten amerikanischen Soulsängerin. Max Herre als Curtis Mayfield Ersatz in Niemand (Was wir nicht tun), Nie Wieder Nie Mehr, ein Duett mit Julian Williams oder Wo Wollen Wir Hin Von Hier, stilecht mit Retrosoulsample – sie alle zeigen, dass Joy Denalane eine der wenige Souldiven Deutschlands ist, die sich auch international durchsetzen könnte.

Erschienen bei Nesola.

Subjektiv:

 ★★★★☆ 

Objektiv:

 ★★★★☆ 

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Die Kopfhoerer auf Byte FM: Blog & Roll

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Die Kopfhoerer auf Byte FM: Blog & Roll

Posted on 21 März 2011 by Julian

 

Aufmerksame Hörer von Byte FM wissen es vielleicht schon: Die Kopfhoerer legen diesen Mittwoch, den 23.03.2011, bei Byte FM auf. Die Show findet im Rahmen der Sendung Blog & Roll statt, dort werden regelmäßig Blogs präsentiert, die exklusiv für die Show eine Mixtape aufnehmen. Die Sendung startet um 23 Uhr und es gibt jede Menge Raregrooves, Jazz, Nouvelle Chanson, Italokitsch etc. zu hören. Mit dabei sind u.a. Isaac Hayes, Rumer, Milva feat. Ennio Morricone, Kiemsa,  Patty Moon, Max Raabe uvm. Einschalten lohnt sich! Weitere Informationen gibt es auf der Website von Byte FM.

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Alicia Keys Promopicture As I Am

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Weihnachtssong von Alicia Keys: Little Drummer Girl

Posted on 23 Dezember 2010 by Julian

Alicia Keys Promopicture As I Am

Photocredit (c) by Thierry LeGoues

Vor einigen Jahren, als Alicia Keys noch kaum jemand kannte, nahm sie für die Kompilation The 12 Soulful Nights Of Christmas den Song Little Drummer Girl auf, auf dem der Einfluss Isaac Hayes’ noch überdeutlich zu spüren ist.  Die Songstruktur und vor allem das gesprochene Intro erinnern zu deutlich an Songs wie By The Time I Get To Phoenix. Ein schöner Song, mit dem ich mich in die wohlverdienten Weihnachtsferien verabschiede. Das Jahr war hart, es gab sehr viel zu tun (Unerklärlicher Besuchereinbruch, Domainumzug, Selbsthosting, Besucheranstieg, jede Menge  Promos, die gehört und besprochen werden wollten, Aufnahme bei Google News, Bachelorarbeit etc.) und es wird mir wohl jeder verzeihen, dass ich dieses Jahr kein PDF Heft wie im letzten Jahr herausbringen werde.

Ich wünsche allen meinen Lesern ein frohes Fest und ein Gutes Neues Jahr 2011! Wir lesen uns in 14 Tagen wieder!

Alicia Keys – Little Drummer Girl by RCA Music Group

Quelle: AliciaKeys.com

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isaac-hayes

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Isaac Hayes – Nachruf

Posted on 10 August 2010 by Julian

Photocredit by Thomas R Machnitzki

Heute vor 2 Jahren verstarb einer der größten Soulmusiker aller Zeiten. Isaac Hayes erlitt auf seinem Laufband einen Schlaganfall, er wurde nur 65 Jahre alt. Viele kennen ihn leider nur als Chefkoch in der Serie South Park, die er 2006 verließ, nachdem in einer Episode auf heftigste Weise seine Religion kritisiert wurde. Hayes war jedoch viel mehr als eine Synchronstimme: Er schrieb den Soundtrack zu Shaft und gewann dafür als erster Afroamerikaner den Oscar für eine Filmmusik (Song). Seine Alben Hot Buttered Soul und Black Moses sind Soulstandards und nebenbei erfand er die Disco und Rap Musik. Letztere unterstütze er auf unvergleichliche Art. So arbeitete er mit dem Wu Tang Clan zusammen und erlaubte vielen Musikern, seine Stücke zu sampeln.

Hayes wuch in ärmlichsten Verhältnissen bei seiner Großmutter auf und arbeitete als Baumwollpflücker. Später lebte er lange Zeit in Autowracks und schlug sich mit Gelegenheitsjobs durch. Er erlernte autodidaktisch Piano, Vibraphone und Saxophone – zuerst war er Sessionmusiker, später schrieb er regelmäßig Hits für Stax (u.a. Sam & Deans Hold On I’m Coming) um bald als Solokünstler berühmt zu werden. Der Höhepunkt war sicherlich das Wattstaxfestival (ein afroamerikanicher Woodstock Klon), das an seinem 30 Geburtstag stattfand. In goldenen Ketten spielte er Hits wie Soulsville oder das fantastische Theme From Shaft. Zuletzt produzierte er übrigens Alicia Keys und spielte überdies für sie Rhodespiano. Kurz vor seinem Tod plante Hayes ein neues Album zu veröffentlichen.

Hayes wirkte auch in vielen Filmen mit, so spielte er in Truck Turner mit, spielte den Hatschi in Robin Hood – Helden In Strumpfhosen (zudem übrigens Evan Chandler das Drehbuch schrieb – jener Vater, der später Michael Jackson beschuldigte, seinen Sohn sexuell belästigt zu haben) und gab dem Duke in John Carpenters Die Klapperschlange ein Gesicht. Sein soziales Engagement führte dazu, dass er zum Ehrenkönig des Ada Distriktes in Ghana ernannt wurde. Ach ja – ein Kochbuch hat er auch geschrieben!

[youtube fR6SKLE8nZM]

http://www.isaachayes.com/

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Alicia Keys – The Element Of Freedom

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Alicia Keys – The Element Of Freedom

Posted on 30 Januar 2010 by Julian

J Records / Sony Music

Die neue Alicia Keys CD ist da. Jedes Jahr um Weihnachten kommt ihr neuestes Werk auf den Markt und jedes Jahr freut sich der hiesige Kritiker wie ein kleines Kind. Es hat sich einiges verändert seit sich der verstorbene Isaac Hayes der jungen Lady aus Hells Kitchen angenommen hat. Es ist kaum verwunderlich, dass ihr nie wieder so ein Knallersong geglückt ist wie das fantastische Rock With U. Aber das ist völlig in Ordnung. Die neue CD ist anders. Das merkt man schon am Intro, dass dieses Mal kein klassisches Stück ist und ein wenig Keys Einflüsse verleugnet. Dennoch gibt es reichlich Ohrwümer. Doesn’t Mean Anything, Try Sleeping With A Broken Heart, Put It In A Love Song (das dank Beyoncé Kollabo irgendwie misslungen ist, aber dennoch Spaß macht) und nicht zuletzt Empire State Of Mind (Part II) Broken Down. Was für ein Album! Man kann ihr vorwerfen, ihre Wurzeln zu verleugnen und Richtung Dancefloor zu schielen. Man kann sich aber auch über ein äußerst ungewöhnliches Alicia Keys Album freuen, dass neben allem Bum Bum der Welt immer noch das Gewisse Etwas besitzt.

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Isaac Hayes Tribut

Posted on 23 August 2009 by Julian

Tja, jetzt ist mein großes Idol Isaac Hayes auch schon ein Jahr tot und ich habe es voll verpennt. Deshalb reiche ich das Tributstück nach, dass letztes Jahr um diese Zeit entstanden ist. Kommt zwar nicht an die Werke des Soulgotts heran, ist aber – da der Song so gar nichts mit meiner sonstigen Musik zu tun hat – ein ehrlich gemeintes Tribut.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=aK-7mZYV2Lw]

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San Glaser – New Road

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San Glaser – New Road

Posted on 19 Juni 2009 by Julian

san glaser new roadSoulfood / Emi

Es gibt viele Gründe, ein Album von San Glaser zu bewerten, aber der wohl wichtigste ist die überaus hohe Qualität ihrer Stücke. Man nehme Rebekka Bakken, ein wenig Isaac Hayes, Al Green, Astrud Gilberto und eine Menge eigener Impulse, ja, es geht wunderbar altmodisch zur Sache (vllt. Verursacht durch den Einfluss von KJ Denhert?). Das hier ist ganz weit weg vom Mainstream Jazz einer Norah Jones (oder einer Vonda Shepard). Fender Rhodes, Hammond B3, Wurlitzer, Höfner Bass… laut San Glaser alles live im Studio eingespielt, sowas ist rar geworden in der heutigen Zeit – nicht zu letzt ob der neuen, digitalen Möglichkeiten (denen ich im Übrigen kein bisschen abgeneigt bin). San Glaser macht einen Abstecher in den Blues, es gibt ordentlich Bossa Nova auf die Ohren und auch Soulelemente sind zu finden; Oftmals überschneiden sich die Elemente. Ganz selten bin ich geneigt einem neuen Album die volle Punktzahl zu geben, aber hier tue ich es! Jazzfans kommen voll auf ihre Kosten und alle anderen sollten mal reinhören.

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Meine neueste Entdeckung: San Glaser

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Meine neueste Entdeckung: San Glaser

Posted on 17 Juni 2009 by Julian

sanglaser_10Wer mich kennt weiß, dass ich vor allem für zwei Dinge lebe: Hübsche Frauen und gute Musik (im Moment lebe ich auch noch für die Grammatische Analyse nach Eisenberg, aber das ist eine andere Geschichte und nur temporär bedingt ;) ). Ich freue mich also immer, wenn ich richtig gute Musik entdecke, die von einer wirklich hübschen, guten Sängerin interpretiert wird. Und so ist es wenig verwunderlich, dass mich die Musik von San Glaser gepackt und nicht mehr losgelassen hat. San Glaser ist eine Niederländerin mit indonesischen Wurzeln, die momentan in Deutschland lebt und eine Mischung aus Soul und Jazz macht. Ihr Stimme ist bluesig, die Songs werden mit Hammondorgel, Höfner Bass (das Teil von Paul McCartney) und allerlei Streichern eingespielt und gehen für Jazzmusik absolut gut ins Ohr. Ich kann jedem empfehlen, mal in das Video zu “Girls Like Me” reinzuschauen, es lohnt sich – nicht nur für die Jazzpolizei! Selten fühle ich mich an Musiker wie Al Green oder Isaac Hayes erinnert, ganz selten kommt solche Musik aus Deutschland und es ist noch seltener, dass ich für ein Konzert ans Ende der Welt fahren würde.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=dRoi2rs_Vr4]

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Foxy Brown – ILL NA NA

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Foxy Brown – ILL NA NA

Posted on 17 April 2009 by Julian

foxybrown-illnanafrontUniversal / Def Jam

Wollte Foxy Brown nicht mal wieder ein Album veröffentlichen? Klappt ja leider nicht, da sie in Gefängnissen, so scheint‘s, ein und aus geht. „ILL NA NA“ war seinerseits meine erste Begegnung mit Foxy Brown und ich habe es geliebt. Was will man mehr? Samples vom göttlichen Isaac Hayes, sympathische Raps, deren Texte man einfach mal vergessen kann – zumindest, wenn man sich für Ghettolyrik und Postfeminismus nicht so recht begeistern kann. Ähnlich ist es ja auch bei Mala Rodriguez. Dennoch: Die Beats sind gut und die Melodien treffen einen gewissen Nerv. Leider lässt das Album zur zweiten Hälfte hin etwas nach. Schade, dass man „ILL NA NA“ inzwischen auf dem Grabbeltisch findet, denn so billig ist Foxy dann doch nicht.

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Diana Krall – Quite Nights

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Diana Krall – Quite Nights

Posted on 03 April 2009 by Julian

diana-krallquiet-nightscdfront Verve / Universal

http://www.myspace.com/dianakrall

Diana Krall… The Girl In The Other Room war richtig toll! Und die ersten Sekunden von Quiet Nights sind auch wirklich schön. Streicher, so kitschig, dass es schon wieder eine Freude ist! Leider bleibt es nicht dabei. Kralls Gesang ist über jeden Zweifel erhaben, doch ewig gleichbleibend. Die Musik plätschert vor sich hin. Es ist nicht so, dass die Stücke nichts hergeben würden. „The Boy From Ipanema“ (sic!), „Walk On By“ oder auch „So Nice” sind im Original oder auch in einigen Coverversionen genial. Hier wirkt es nur beleidigend, wenn „Walk On By“ alles verliert, was es von Isaac Hayes einst geschenkt bekam. „So Nice“ zu zerstören ist schon eine Kunst sondergleichen. Dabei ist alles sogar recht sympathisch geraten. Aber genau das ist das Problem: Diese CD wird niemanden stören. Krall manövriert sich in Fahrstuhlgefilde. Sehr schade. Was Elvis Costello wohl dazu sagt, dem sie dieses Album gewidmet hat? Fans von Norah Jones kommen voll auf ihre Kosten. Dennoch: Das Cover ist schön!

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