Tag Archive | "Genesis"

Tonträger der Woche (09): Ensemble Du Verre – The Contemporary Cowboy

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Tonträger der Woche (09): Ensemble Du Verre – The Contemporary Cowboy

Posted on 11 März 2012 by Julian

Comtemporary Cowboy CD Cover

Das Ensemble Du Verre haben wir lange genug übersehen. Plötzlich sind sie uns in die Hände gefallen und es hat lange gedauert, ehe die Worte für dieses wunderbare Album gefunden wurden. Zwei Schlagzeuger, das gefällt uns seit jeher ganz gut. Seien es Genesis in der Seconds Out Ära oder Marble Sheep, zwei Schlagzeuger sorgen für ungeahnte Möglichkeiten. Kommt dann noch ein Fender Rhodes, ein Melotron und ein guter Bassist (Marc Muellbauer vom Julia Hülsmann Trio) hinzu, kann es eigentlich so richtig losgehen. Und auf The Contemporary Cowboy machen Ensemble Du Verre genau das. Die Musik treibt, sprüht vor Einfallsreichtum, erschafft Stimmungen und ist einfach rundum perfekt. Jazz und Elektronik – es werden zwei scheinbar völlig entgegengesetzte Musikrichtungen vermischt: Es entsteht ein wahrhaft episches Album . Großartig.

Erschienen bei Batterie.

Subjektiv:

 ★★★★★ 

Obbjektiv:

 ★★★★☆ 

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Three Monks – Neogothic Progressive Toccatas

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Three Monks – Neogothic Progressive Toccatas

Posted on 17 August 2011 by Julian

Three Monks Neogothic Progressive Toccatas

Lange bevor ich mich für Jazz und Chansons interessierte schlug mein Herz für Progressive Rock. Jethro Tull, Yes, Genesis, einige Stücke von ELP, King Crimson, Van der Graaf Generator, Procol Harum, Änglagard und Pär Lindh waren meine ständigen Begleiter. Ihre Wurzeln lagen oft in der europäischen Klassik, die ich bereits als Kind sehr schätzte und die mir auch den Zugang zur Rockmusik ermöglichte (Jethro Tulls „Bouree“). Hätte ich doch damals schon die Three Monks gekannt! Die Three Monks sind vier Musiker – Paolo Lazzeri (Bruder Julius), Maurizio Bozzi (Bozorius), Roberto Bichi (Placidus) und Gastschlagzeuger Claudio Cuseri (Bruder Ursinius) musizieren mit (gesampelter) Kirchenorgel, E-Bass und zwei Schlagzeugen, ihre Inspirationen reichen von Anton Bruckner über Johann Sebastian Bach bis hin zu Dario Argentos Hausband Goblin, dessen Titelthema zu Profondo Rosso kongenial gecovert wird. Die Three Monks haben Stücke komponiert, die man auch als Klassiker durchaus ernst nehmen kann, mit Stücken wie Toccata Neogotica N. 1, Progressive Magdeburg oder Herr Jan holen sie wirklich alles aus ihrer eigensinnigen Instrumentenkombination heraus. Paolo Lazzeri hat Stücke komponiert, wie sie zur Hochzeit des Progs nicht besser hätten komponiert werden können. Ein ausgezeichnetes Werk und für Orgelfans nahezu unverzichtbar. Italien ist und bleibt die Progressivehochburg.

Erschienen bei Drycastle / Black Widow.

Subjektiv:

 ★★★★☆ 

Objektiv:

 ★★★☆☆ 

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Popmusiker Phil Collins in Kindertagen - Going Back Cover

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Verwirrung um Popmusiker Phil Collins: Hört er auf?

Posted on 08 März 2011 by Julian

Popmusiker Phil Collins in Kindertagen - Going Back Cover

Macht er weiter oder hört er auf? Phil Collins, legendärer Drummer und Sänger von Genesis und Mitglied der Jazzband Brand X soll einiger Medien zufolge die Drumsticks in die Ecke gelegt haben und sich fortan nur noch um seine Familie kümmern. Krankheit und eine allgemeine Unlust als schwarzes Schaf des Pops zu gelten, seien Schuld an diesem Schritt. Doch heute das große Dementi: Collins habe keineswegs vor, seine Karriere zu beenden. Es sei ihm völlig unverständlich, warum so viele Gerüchte um das Ende seiner Musikkarriere aufgekommen sind. Wie die Welt berichtet, sei Collins an einem möglichst interessanten Karriereende interessiert. Ein Motorradurlaub, von dem er nicht zurückkehren würde, wäre etwas, das er sich gut vorstellen könnte. Zwar habe er öfters über ein mögliches Karriereende philosophiert, dies sei aber rein hypothetisch und ironisch gewesen.
Collins leidet seit Jahren unter gesundheitlichen Problemen. Die Hörfähigkeit eines seiner Ohren ist stark reduziert, Nervenschäden an seinen Händen und Probleme mit der Wirbelsäule hindern in am Schlagzeugspielen. Sein letztes Album Going Back… nahm er auf, indem er sich die Drumsticks an die Hände klebte. Collins lebt im Moment allein in der Nähe seiner Exfrau und seiner Kinder am Genfer See – nebenbei führt er eine Fernbeziehung mit einer New Yorker Journalistin.

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White Lies – Ritual

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White Lies – Ritual

Posted on 28 Januar 2011 by Julian

White Lies Ritual CD Cover

White Lies – nur ein weiterer Indiehype mit Gothiceinflüssen aus der Krabbelgruppe der Musikindustrie? Hört man sich Ritual an, stellt man schnell fest, dass die Band weit mehr ist und kaum etwas mit dem Klischee zu tun hat, das einem in den Sinn kommt, betrachtet man ihre Coverartworks. Trotz Zwillingsmotiv und der düster gehaltenen Farbgebung ist die Musik doch anders als erwartet. Gleich der Opener Is Love gibt die Richtung gen hymnischem Stadionrock vor, der zündet aber trotzdem nicht einfallslos ist. In schwächeren Momenten erinnern die White Lies an Him & Co (Gitarrenpart in Strangers), in den guten Momenten denkt man eher an Joy Division (Turn The Bells) oder Depeche Mode (Come Down). So stampft besagtes Turn The Bells brutal nach vorne und ist dennoch sehnsuchtsvoll, bedient die primitivsten Gefühle melancholischer Twens, die nie über den Verlust Ian Curtis‘ hinweggekommen sind. Come Down ist spärlich instrumentiert, stellt Stimme und 80s Percussion in de Vordergrund, ein wenig erinnert insbesondere der Rhythmus an Genesis’ Mama. Egal wie man zu den White Lies steht, egal, wie sehr man sich gegen sie sträubt – man wird sich noch öfters dabei erwischen, heimlich Ritual aufzulegen und lauthals mitzusingen. Es fällt schon schwer, sie nicht mögen.

Erschienen bei Fiction / Polydor / Universal.

Subjektiv:

 ★★★★☆ 

Objektiv:

 ★★★☆☆ 

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musikfragen

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Stöckchen Musikfragen Teil 1

Posted on 12 September 2010 by Julian

14 Fragen über Musik. Ein Musikjournalist. Gehirnkrampf!

Gefunden bei Chaosmacherin. Idee von Elinsina.

Es ist ja immer schwer, den ultimativen Lieblingsstar zu nennen, das Lieblingsalbum oder sonst irgendeine Top 10 zu erstellen. Bei meinen absoluten Lieblingsliedern ist es einfach, aber sie decken sich nicht mit den Lieblingsinterpreten. Ich bitte den Leser, die Listen nicht als endgültig zu betrachten, gerade bei den Fragen 3 und 4 habe ich spontan geantwortet. Ich könnte dazu ellenlange Listen posten und das würde auch alles stimmen, denn es gibt viele Musiker, die mich begleiten und deren Musik ich verehre. Seien es Peter Gabriel, Frank Zappa, Ornette Coleman oder Zooey Deschanel, Paul Kuhn oder Hildegard Knef – ich mag vieles und kann doch nicht alles niederschreiben. Denn das ist wohl nicht der Sinn des Stöckchens. Ich werfe weiter an Laila und auch Skriptum darf, wenn sie denn will. Leider zickt mein Provider bei der Länge des Texts. Daher 2 Teile.

1. Was war deine erste Single?
Das weiß ich nicht so genau. Ich kaufe mir eigentlich überhaupt keine Singles, in den letzten 15 Jahren waren es gerade mal Amy Winehouse mit Valerie, Vico Torriani mit Kalkutta liegt am Ganges (und das ich so verliebt bin, das liegt an Madeleine) und ein paar Sammlerstücke von Genesis. EPs habe ich da mehr. Aber die Erste war entweder DJ Bobo mit einem seiner ersten Hits – oder Tic Tac Toe mit Warum? Es könnte aber auch Mariah Careys Without You sein – von der war ich mal richtig Fan. In den 90ern.

2. Was war dein erstes Album?
Auch schwer. Früher habe ich viele klassische LPs und Kassetten gehabt. Da war es dann Die Zauberflöte von Mozart. Die erste Popkassette war Lambada Sexy Dancing von irgendeinem Easy Listening Orchester, dicht gefolgt von David Hasselhoffs Looking For Freedom. Auf CDs war es ein Mozart/Haydn Sampler dicht gefolgt von Guido und Mauricio De Angelis‘ Best Of Bud Spencer And Terence Hill Vol. 2. Höre ich immer noch sehr gern.

3. Wer ist dein Lieblingsinterpret – national (Sänger, Sängerin, Band)?
Schwer. Viele. Ich nenne jetzt einfach mal die, die hier rumliegen

Mellow Mark, Fjoralba Turku, Mia

4. Wer ist dein Lieblingsinterpret – international (Sänger, Sängerin, Band)?
Noch schwieriger. Gleiche Präambel wie bei National.

Serge Gainsbourg, A Fine Frenzy, Beach Boys

5. Lieblingslied (All-time favorite)?
Ganz unspektakulär: Sophie B. Hawkins – As I Lay Me Down. Allgemein liebe ich ihre Musik. Sie hat jede Menge Rhytmus, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Und ein kleines Kuriosum: Ruby Don’t Take Your Love To Town von Kenny Rogers. Die Suite auf Seite zwei von Abbey Road (Beatles) ist toll.

6. Momentanes Lieblingslied?
Da gibt es 2. Nikka Costa – Like A Feather, Wilson, Gershwin & Bennett – The Like In I Love You

7. Gibt es eine Art Musik-Fauxpas in deiner Sammlung?

Nein. Alles hat seinen Sinn, seien es James Last (grandiose Funk / Exotic Platten, beste Hair Interpretation. Die ist so verdammt Funky), Rhapsody Of Fire (Kitsch, aber geil), Vico Torriani (Kalkutta Liegt Am Ganges ist der Hit!!!) oder Caterina Valente (tolle Chansonsängerin). Ein absoluter Fehlgriff war jedoch Elton Johns Reg Strikes Back. Das geht gar nicht. Da habe ich mich wirklich vergriffen, habe nämlich eine ganz andere, frühe Platte von ihm gesucht (Honky Chateau), auf der Mona Lisa And Mad Hatters drauf ist. Auf Reg Strikes Back ist Part 2 davon drauf. Erbärmlich! Bei mir gibt es vieles zu finden, was auf den ersten Moment seltsam wirkt. Ich durchstöbere teilweise Easy Listening Platten nur der Cover wegen und liebe Stücke mit seltsamen Texten.

–> Teil 2

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Neues Genesis Video mit Anthony Phillips und John Mayhew aufgetaucht

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Neues Genesis Video mit Anthony Phillips und John Mayhew aufgetaucht

Posted on 07 Juni 2010 by Julian

Bekannt ist schon seit den 1970er Jahren, dass ein Mitschnitt des Atomic Sunrise Festivals, auf dem Genesis noch in der Formation mit Anthony Phillips (Gitarre) und John Mayhew (Schlagzeug) aufgetreten sind, exisitiert. Nun sind auf Youtube erste Ausschnitte zu sehen. Somit ist bestätigt, dass der Mitschnitt noch existiert und Fans können hoffen, dieses rare Dokument der Trespass Ära bald komplett veröffentlicht wird.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=iDeOtQCr5SE]

Quelle: Genesis Fanclub It

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Beatles Tribut des Royal Philharmonic Orchestras

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Beatles Tribut des Royal Philharmonic Orchestras

Posted on 23 März 2010 by Julian

Das Royal Philharmonic Orchestra wird ein Tribut Konzert mit Beatles Songs spielen. Die Show soll etwas für jeden beinhalten, sowohl für Beatles Fans als auch für Klassikfans. Zur Unterstützung hat man auch noch einen Chor gebucht. Die Sache ist natürlich hochspannend, hat das RPO doch bewiesen, dass ihre Tributshows nicht gerade besonders gut sind. Die CD The Royal Philharmonic Orchestra Plays Genesis ist z.B. grauenvoll. Andererseits ist das Orchester dafür bekannt, sehr gute klassische Aufnahmen zu produzieren (Man denke an die wunderbaren SACDs).

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Peter Gabriels "Scratch My Back" Im Stream

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Peter Gabriels "Scratch My Back" Im Stream

Posted on 10 Februar 2010 by Julian

Das neue Album “Scratch My Back” von Peter Gabriel kann man sich nun hier im Stream anhören. Der ehemalige Sänger und Flötist von Genesis hat ein Album voller Coversongs aufgenommen, im Gegenzug veröffentlichen die gecoverten Musiker zum Jahresende eine CD mit den Interpretationen ihrer Lieblingssongs von Gabriel – einzig David Bowie ist darauf nicht vertreten. Dieser hat im Moment keine Lust auf Musik. Als Ersatzmusiker wird sein Produzent Brian Eno ein Stück aufnehmen.

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Zusätzliche Berlin Show von Peter Gabriel

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Zusätzliche Berlin Show von Peter Gabriel

Posted on 06 Januar 2010 by Julian

Am 24.03.2010 wird in Berlin ein weiteres Peter Gabriel Konzert stattfinden, da das Konzert am nächsten Tag bereits ausverkauft ist. Der Presale dafür beginnt am 07.01. Das Konzert findet im Rahmen der Albenpromotion für Scratch My Back statt, weitere Konzerte sind in Paris und London geplant. Die New Blood Tour ist ziemlich eizigartig, da Peter Gabriel nur mit einem Orchester auftreten wird. Wer jetzt an Grausamkeiten á la The 10 Tenors denkt, liegt falsch, denn PG orientiert sich in den Arrangements u.a. an Stravinsky. Konzertbesucher können sich also auf einen Abend freuen, indem sowohl alte als auch neue Stücke zu hören sein werden. No Drums. No Guitars. Mehr Infos gibt’s hier.

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Phil Collins beendet Karriere als Schlagzeuger

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Phil Collins beendet Karriere als Schlagzeuger

Posted on 10 September 2009 by Julian

Phil_Collins_DuesseldorfEine traurige Nachricht landete heute Morgen in meiner Mailbox: Phil Collins, ehemaliger Genesis Sänger und Schlagzeuger, hört auf, Schlagzeug zu spielen! Das liegt vor allem daran, dass sein Rücken ruiniert ist und er ohne Schmerzen nicht mehr spielen kann.

Ich bin sehr traurig. Meine Wirbel drücken auf mein Rückenmark. Das kommt vom jahrelangen Schlagzeugspiel.

Wie der Daily Mirror berichtet, sei Collins am Boden zerstört, denn das Schlagzeugspiel sei nach wie vor seine Leidenschaft. Dennoch wird er weiter als Sänger aktiv sein. Ein trauriger Tag für schlagzeugbegeisterte Musiker. Die erhoffte Genesis Tour mit Peter Gabriel wird dann wohl auch nicht mehr stattfinden.

Nachtrag: Anscheinend wurde Phil Collins lediglich an der Wirbelsäule operiert und benötigt nun eine Rehapause. Danke an Tonari.

Nachtrag Nr. 2: Phil Collins hat sich inzwischen auch dazu geäußert:

Es gibt kein Drama bezüglich meiner “Behinderung” und dem Schlagzeugspiel. Irgendwie habe ich mir während der Genesis-Tour einen Halswirbel verrenkt / ausgerenkt und das hat sich auf meine Hände ausgewirkt. Nach einer erfolgreichen Nackenoperation funktionieren meine Hände aber noch immer nicht normal. Vielleicht ändert sich das in einem Jahr, aber derzeit ist es für mich unmöglich, zu drummen oder Klavier zu spielen. Ich bin jetzt nicht am Boden zerstört, so etwas passiert eben im Leben.

Quelle: Genesis Fanclub It

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