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DieKopfhoerer.eu bei Circus Bookazine

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DieKopfhoerer.eu bei Circus Bookazine

Posted on 16 April 2011 by Julian

Einige von euch kennen sicher das Mode- und Lifestyle Magazin/Blog Circus Bookazine aus dem Herznote Verlag. Vor einigen Monaten wurde ich gebeten, mich in ihr neues Poesiealbum einzutragen, das nun seit einigen Tagen online angesehen werden kann. Zugesagt habe ich unter anderem, da, wie einige meiner Leser sicher bemerkt haben, mein Interesse für Mode und Lifestyle recht groß ist und einen nicht unwesentlichen Teil meines Lebens ausmacht. Gerade im Bezug auf Identitätsfragen stolpert man immer wieder auf diese beiden Themengebiete.

Das Poesie Album ist im Prinzip so, wie man es noch aus der Grundschule kennt, nur für Blogger. Besonders schön dabei ist, dass diekopfhoerer.eu der einzige Musikblog ist, der sich verewigen durfte und überdies zu den zwei Blogs gehört, die von Männern geführt werden, was mich ein klein wenig stolz macht.

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Strom & Wasser – Mondpunk

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Strom & Wasser – Mondpunk

Posted on 08 Januar 2011 by Julian

Strom & Wasser  Mondpunkt CD Cover

Das neue Album von Strom & Wasser, Mondpunk, bereitet mir nun seit ein paar Wochen schon Kopfzerbrechen. Heinz Ratz, Sänger und Bassist der Band, kann definitiv sehr gute Texte verfassen, sein soziales Engagement und das Lob anderer Künstler wie vom Ur-Liedermacher Konstantin Wecker sprechen Bände. Ein musikalischer Weltbürger, dessen Einflüsse zu vielfältig sind, um sie alle detailliert aufzählen zu können, der eine Vielzahl von CDs veröffentlicht hat und das Herz am rechten Fleck zu tragen scheint steht gerappter Gesang gegenüber, der nicht so recht mit anderen, musikalisch weniger begabten Künstlern, mithalten kann. Das ist dann auch das Hauptproblem: Ratz klingt zu gleichförmig um auf Albenlänge völlig zu überzeugen und doch geht von Mondpunk eine Faszination aus, die das Album nicht so schnell im Schrank verschwinden lässt. Vermutlich wird sich der Zugang zur Musik erst nach einem Konzertbesuch finden lassen (auf einer Mammut-Tour mit nicht weniger als 66 Auftritten sollte eigentlich für jeden das passende Konzert zu finden sein), denn interessant genug ist das Album. Man möchte es einfach liebgewinnen. Stücke wie Der letzte Wal, Das Lächeln von Dieter Bohlen und Im Spiegellabyrinth der Lüge verführen immer wieder dazu, doch noch einmal die CD aufzulegen und mit jedem Hördurchgang erschließt sie sich ein klein wenig mehr. Ich scheue den Vergleich aufgrund der Nichtvergleichbarkeit, aber ein klein wenig verhält sich Strom & Wassers Mondpunk zu Captain Beefhearts Trout Mask Replica wie Wahrscheinlichkeitsrechnung zur Berechnung mathematischer Graphen. Beides muss erschlossen und verstanden werden, muss ins Blut übergehen und doch sind es eigentlich zwei Dinge, die a priori nur aufgrund ihrer Zugehörigkeit zum gleichen Fachbereich Gemeinsamkeiten aufzeigen. Eine verzwickte Angelegenheit.

Erschienen bei Traumton.

Website.

Subjektiv:

 ★★★☆☆ 

Objektiv:

 ★★★★☆ 

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Taylor Swift Promofoto

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Ist Taylor Swift nicht mehr aufzuhalten?

Posted on 05 Oktober 2010 by Julian

Taylor Swift Promofoto

Photocredit by Universal Music

Ist die Countrypopsängerin Taylor Swift noch aufzuhalten? Hatte sie in den USA bereits einen beachtlichen Karrierestart hingelegt und mehrere Grammy Awards gewonnen, so steigerte sich ihr Erfolg nach der (evtl. inszenierten Werbe-) Attacke Kanye Wests in ungeahnte Höhen. Mehrere Nummer 1 Platzierungen, Erfolg im Ausland (für Countrypopstars eher selten), erste Künstlerin des Jahrzehnts, die 2 Songs in den Top 5 der Billboard Hot 100 unterbringen konnte und ein zweites Album, dass in den USA nahtlos an den Erfolg anknüpft. Auch als Schauspielerin macht sie sich einen Namen – so wurde ihr Auftritt in der Fernsehserie CSI von den Kritikern gelobt.

Ihr neues Album Speak Now wurde  im Alleingang komponiert und von Nathan Chapman produziert. Die Texte ihrer Songs seien, so Swift, Briefe, die an bestimmte Personen gerichtet sind. Das Album Speak Now wird am 29.10.2010 in Deutschland veröffentlicht.

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Tonträger der Woche: Fredrika Stahl – Sweep Me Away

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Tonträger der Woche: Fredrika Stahl – Sweep Me Away

Posted on 03 Oktober 2010 by Julian

Fredrika Stahl Sweep Me Away

Das neue Album von Fredrika Stahl, Sweep Me Away, ist schlicht perfekt. Den Status eines perfekten Albums haben trotz 5-Sterne-Wertung doch die wenigsten. Oft ist ein Album von technischer Perfektion gesegnet oder etwas Anderes hebt es aus der Masse hervor. Fredrika Stahl hingegen schwebt über allen Veröffentlichung! Sweep Me Away ist eines der Alben, die Ohrwürmer aneinanderreihen, dabei technisch perfekt eingespielt sind, eine Sängerin bieten, die mehr als nur talentiert ist (von Tom McClung aus der Archie Shepp Band entdeckt wurde) und wie Leonard Cohen direkt ins Herz geht, sich dort zu einem sehnsuchtsvollen Weltschmerz entwickelt und für sehr lange Zeit nicht mehr verschwinden wird. Die in Frankreich lebende Schwedin zog sich, um das Album zu komponieren für ein Jahr nach Schweden zurück, nahm Demos auf, die ziemlich genau die Stücke der Alben präsentierten und an denen wenig verändert werden musste. Für den ungewöhnlichen jazzigen Klang der Platte, der am ehesten mit Alben der 60ern verglichen werden kann, wurden Jazzmusiker engagiert; Stücke wie Fast Moving Train, Rocket Trip To Mars, She & I oder Fading Away werden so schnell nicht mehr aus den Gehörgängen verschwinden. Man sollte also gewarnt sein.

Erschienen bei Sony Music / Columbia.

Subjektiv:

 ★★★★★ 

Objektiv:

 ★★★★★ 

[FB 415443371665]

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Bobo Moreno – 50 Ways To Leave Your Lover

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Bobo Moreno – 50 Ways To Leave Your Lover

Posted on 03 Oktober 2010 by Julian

Bobo MOreno 50 Ways To Leave Your Lover

Vocal Jazz ist hauptsächlich von Frauen dominiert, der Markt nahezu überschwemmt von skandinavischen Sängerinnen und Amerikanerinnen wie Norah Jones – doch bei den Herren sieht es recht mager aus. Wir haben in Deutschland zwar Tom Gaebel und Roger Cicero – aber die können uns nicht wirklich zufrieden stellen, oder?

Nun ist da aber der Däne Bobo Moreno, der seine Sache ziemlich gut macht. Unterstützt von Bo Stief (b) und Ole Kock Hansen (p) unternimmt Moreno eine Reise durch die Pop- und Jazzmusik, singt John Lennon ebenso stilsicher wie Jimi Hendrix, Jorge Ben oder Cole Porter. Manches ist dabei etwas schwächer als die anderen Songs (Mais Que Nada, Yesterday), aber das Gesamtbild stimmt. A Hard Day’s Night, People Get Ready, Together Forever oder Manic Depression erinnern an Sternstunden des guten, jazzigen Easy Listenings der späten 60er Jahre.

Besonderes Lob hat das an eine Linse erinnernde CD-Cover, dessen Papphülle nach entfernen eine entkleidete Frau vor Gardinen zeigt und den Gesamteindruck der CD bestärkt. Stilsicher, jazzig, cool. Da kann sich so manch‘ deutscher Crooner eine Scheibe von abschneiden.

Erschienen bei Stunt Records / Sunny Moon.

Subjektiv:

 ★★★☆☆ 

Objektiv:

 ★★★★☆ 

Myspace.

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LaFille – Tout Attaché(e)

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LaFille – Tout Attaché(e)

Posted on 01 Oktober 2010 by Julian

LaFille Tout Attaché(e)

LaFille gehört zu den Musikern Frankreichs, die für deutsche Gehörgänge meist ungewohnt sind. Auf Tout Attaché(e) wird mitnichten nur gesäuselt sondern auch mal gehörig abgerockt. Nicht so heftig wie auf der Bühne, aber eben doch schon mal laut. Das Album beginnt dennoch ruhig und tastet sich langsam nach vorn. So ist Le Mâle Appétit noch eine typisch frankophone Ballade, Je bois Monsieur weist den Weg und I Wanna Be Your Cat ist ihr Tribut an Iggy Pops Stooges. Ganz sympathisch übrigens, wie sie singt – aber nicht zurückhaltend sondern schon etwas verrucht. Dans Mon Appartement ist dann das Beispiel dafür, was die Frau auf der Bühne veranstaltet. Direkter Rock mit Hang zu abgedrehtem Gesang. Bon. LaFille tout attaché(e), das Titelstück ist dann wieder eine typische Ballade, wie man sie in Deutschland am ehesten von französischen Sängerinnen erwarten würde. Das Schöne an diesem Album ist vor allem der Kompromiss: Anstatt nur zu rocken oder nur zu träumen hat LaFille einen Mittelweg gefunden, der zeigt, wozu sie fähig ist. In jeder Hinsicht. Sollte man im Auge behalten!

Erschienen bei Volvox Music

Subjektiv:

 ★★★★☆ 

Objektiv:

 ★★★★☆ 





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Andreya Triana – Lost Where I Belong

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Andreya Triana – Lost Where I Belong

Posted on 01 Oktober 2010 by Julian

Andreya Triana Lost Where I Belong Cover

Auf Lost Where I Belong präsentiert sich Andreya Triana als Soulssängerin, die kein Soulfan verpassen darf. Das liegt nicht nur an ihrer tollen Stimme, die durchaus den Vergleich mit Alicia Keys oder Macy Gray standhalten kann, sondern auch an den unheimlich guten Songs, die völlig untypisch für die aktuelle Soulszene weder Retro noch Bling Bling sind. Hier wird damenhafter Soul geboten. Smooth und wie Honig fließt die Musik dahin, erwärmt das Herz, wie das großartige Draw The Stars eindrucksvoll beweist. Mit Something In The Silence ist ein waschechter Bossa Nova vertreten, A Town Called Obselete klingt Retro, ohne dem ausgetretenen Retropfad zu folgen. Lost Where I Belong mischt modernen Soul mit der ruhigen Art eines Curtis Mayfield. Mutig und sehr Hörenswert.

Erschienen bei Ninja Tune / Rough Trade

Subjektiv:

 ★★★★☆ 

Objektiv:

 ★★★★☆ 

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Valentine Black Sheep Promofoto

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Valentine – Das neue Gesicht deutscher Popmusik?

Posted on 29 September 2010 by Julian

Valentine Black Sheep Promofoto
Photocredit by Sony Music

Die Popsongwriterin und Sängerin Valentine könnte das neue Gesicht deutscher Popmusik werden. Mit ihrer angenehmen, elfenhaften Stimme und ihren aufwendig arrangierten Pomp-Popsongs erinnert sie an ein wenig an Evanesence. Gefördert von keinem geringeren als Sir Paul McCartney und als Supportact von Meat Loaf, Joe Cocker, 2RaumwohnungHeather Nova darf von der Berlinerin einiges erwartet werden. Ihr Album Love Like Gold erscheint am 29.10.2010, die Single Black Sheep drei Wochen früher.

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leonard-cohen-canada-2009

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Leben, Liebe, Einsamkeit – Leonard Cohen in der Tui Arena Hannover

Posted on 28 September 2010 by Julian

Live In London Tour Photo, Photocredit by Lorca Cohen

Dass Leonard Cohen mit 76 Jahren noch Musik macht, ist vor allem einem eher traurigen Umstand zu verdanken: Während er in einem Kloster meditierte, wurde sein Vermögen komplett veruntreut. Es folgen Alben und ausgedehnte Tourneen mit einer unvergesslichen Setliste. Auf der Bühne steht ein sichtlich entspannter Sänger, der von einer achtköpfigen Band verstärkt durch ein 3 ½ stündiges Programm führt. Dabei passiert er alle Stationen seiner Karriere. Sei es das unvermeidliche Suzanne, Sisters Of Mercy, Gypsys Wife, Avalanche, The Future oder zwei noch unveröffentlichten neue Songs. Doch jeder von ihnen klingt, als wäre er erst gestern geschrieben worden. Hier setzt sich Cohen ganz deutlich von anderen gealterten Musikern ab; die Stücke werden nicht bloß reproduziert sondern interpretiert und gelebt. Die Musiker erhalten viel Raum, um sich zu entfalten, sei es in einem orientalisch klingenden Zwölfseiterintro oder ausgiebigen Hammondpassagen. Selbst die Backgroundsängerinnen haben ihr eigenes Lied, das diese mit Harfe und Gitarre begleiten. Cohen versteht es, sein Publikum zu verzaubern. Mit einem geschätzten Stimmvolumen von einer Oktave betört er die Stadien dieser Welt und sein magischer Vortrag lässt seine Hörer fassungslos und glücklich zurück. Nach der dritten Zugabe ist wirklich jeder zufrieden und wenn Cohen juvenil von der Bühne hüpft merkt man, dass er im Herzen ein kleiner Junge geblieben ist. In seinen Liedern (die teils kniend vorgetragen werden) jedoch ist er betrübt, verzweifelt und dem Wahnsinn nahe – ihnen ist eine absolute Wahrheit inne. Doch am Ende des Abends ist eine ganze Arena entspannt, zufrieden und glücklich. Was darf man mehr erwarten?

Die Konzertmitschnitte Songs From The Road und Live In London 2009 sind als DVD, BluRay und CD bei Sony erschienen.

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Jazz Today Logo

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Jazz Today – today’s jazz – two artists

Posted on 27 September 2010 by Julian

Jazz Today Logo

Wer die JazzNights kennt, hat sie sicher schätzen gelernt. Nun gibt es eine weitere Konzertreihe, die auf den Namen JazzToday hört und bereits seit Oktober 2008 besteht. Die familiäre Veranstaltung Karsten Jahnkes zeichnet sich dadurch aus, dass die Konzerte auch in kleineren Jazzclubs Halt macht und nicht nur die Großen beglückt. Es wird zunehmend auf ein junges Publikum gesetzt und somit auch junge Stars präsentiert, denn Jazz ist wieder in Mode, wie man an den Verkaufszahlen Melody Gardots oder Diana Krall sehen kann. Und somit spielen auf den Konzerten nun immer 2 Bands – eine Einheimische und eine aus dem Ausland. Im Oktober geht es mit den Bands [EM] und Rudder los, danach folgen Lisa Bassenge und Jacky Terrasson. [EM] besteht aus den Musikern Michael Wollny (p), Eva Kruse (b) und dem hochtalentierten Schlagzeuger Erich Schaefer. Die Band versteht es, Pianojazz zu spielen, der mitreißt und dennoch künstlerisch anspruchsvoll ist. Rudder hingegen gelten als Fortsetzung von Medeski, Martin & Wood und könnten auch jazzfremden Hörern gefallen.

12.10.2010 Stuttgart – Theaterhaus

13.10.2010 Ulm – Roxy

14.10.2010 Karlsruhe – Tollhaus

15.10.2010 Darmstadt – Centralstation

17.10.2010 München – Unterfahrt

18.10.2010 Erlangen – E-Werk

20.10.2010 Lübeck – MUK

22.10.2010 Bremen – Glocke

23.10.2010 Hamburg – Kampnagel

24.10.2010 Berlin – Quasimodo

26.10.2010 Mannheim – Alte Feuerwache

27.10.2010 Mainz – Frankfurter Hof

28.10.2010 Kaiserslautern – Kammgarn

29.10.2010 Bonn – Harmonie

30.10.2010 Dortmund – Konzerthaus

31.10.2010 Düsseldorf – Savoy Theater

tbc.

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