Archive | Schlager

Mina – Je Suis

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Mina – Je Suis

Posted on 19 März 2011 by Julian

Mina Je Sus CD Cover

Mina ist eine italienische Schlagersängerin, die ähnlich wie ihre stilvollere Kollegin Milva durch eine kraftvolle Stimme und einige interessante Aufnahmen wie Kollaboration mit dem italienischen Soundtrackpapst Gianni Ferrio. Ähnlich wie Milva ist vor allem die Musik der späten 60er / frühen 70er Jahre interessant. EMI hat nun drei Alben veröffentlicht, auf denen ihre französischen Chansons, ihre englischen und spanischen Lieder vertreten sind. So zeichnet sich Je Suis Mina durch interessanten Italoschmonz aus, der stilvoll ins Französische übertragen wurde. Stücke wie L’Amour Est Mort, La Vie oder Et Puis Ca Sert À Quoi kommen mit allem daher, was auch die Arbeiten mit dem bereits erwähnten Gianni Ferrio unvergessen machen: 60er Jahre Arrangements und jede Menge Drama. Nicht so gut wie Milvas Ennio Morricone Album aber trotzdem einen Entdeckung für sich.

Erschienen bei EMI.

 

Subjektiv:

 ★★★★☆ 

Objektiv:

 ★★★★☆ 

 

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Tonträger der Woche: Caterina Valente – Personalità (In Italia 1959-1966)

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Tonträger der Woche: Caterina Valente – Personalità (In Italia 1959-1966)

Posted on 19 Dezember 2010 by Julian

Caterina Valente Personalitá In Italia CD Cover

Caterina Valente gehörte in den 1950er Jahren zu den Topstars Deutschlands. Mit Hits wie Steig In Das Traumboot der Liebe, Sing Baby Sing und Ganz Paris träumt von der Liebe war sie der Star des Wirtschaftswunder, noch heute ist sie vielen ein Begriff. Sie sang auf Deutsch, Französisch und Italienisch, stand mit Peter Alexander, Werner Müller und Luiz Bonfà im Studio und produzierte vieles, was in Deutschland zu Unrecht unbekannt ist. So entstanden für den italienischen Markt Aufnahmen, die ihre deutschen Schlager weit hinter sich lassen. Hier geht es jazzig zur Sache; sogar ein Bosssa Nova Album unter Leitung des großen Luiz Bonfà entstand. Nun hat sich Bear Family an ein Boxset gewagt, das die unbekannten italienischen Schätze präsentiert. 4 CDs sind prall gefüllt mit 115 Aufnahmen, darunter Filmsoundtracks, Musicalhighlights, Schmachtfetzen, Jazzballaden und auf Italienisch gesungenen, amerikanischen 50er Jahre Klassikern wie z.B. Blue Moon. Alle Songs wurden chronologisch geordnet (CD 4 bildet die Ausnahme – hier findet das Pflichtalbum Caterina In Italia seinen Platz), ein 43 Seiten starkes Booklet bietet einen Leitfaden / eine Discographie mit allen wichtigen Informationen zu den Stücken. Ein interessanter Aufsatz von Jürgen Burwiek bringt dem Hörer die musikhistorische Bedeutung Valentes nahe. Überdies ist das Set reichlich bebildert. Das Gesamtpaket ist schlicht unverzichtbar, denn wer durch das Set kein Fan von Caterina Valente wird, dem kann man auch nicht mehr helfen. Empfehlenswert für alle Fans italienischer Musik der 1960er Jahre und vor allem Musikhistoriker. Nein, hier gibt es nichts zu meckern!

Erschienen bei Bear Family.

Subjektiv:

 ★★★★★ 

Objektiv:

 ★★★★★ 

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Sylvie Vartan – Soleil bleu

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Sylvie Vartan – Soleil bleu

Posted on 11 Dezember 2010 by Julian

Sylvie Vartan Soleil Bleu CD Cover

Sylvie Vartan gelang es in Deutschland nie, den Status anderer Yé-Yé-Girls wie Francoise Hardy oder Mireille Mathieu (nicht wirklich Yé-Yé) zu erlangen, obwohl sie in Frankreich eine der ersten Stars (oder besser: Der Star schlechthin) des Genres war. Vermutlich lag es daran, dass sie oftmals schlagerhafte Songs sang und stimmlich nicht so stilsicher agiert wie ihre Kolleginnen. Genau das ist auch das Problem des aktuellen Albums Soleil bleu. Zwar von Hochkarätern wie Keren Ann Zeidel, Benjamin Biolay und Frédéric Botten komponiert und mit Gastbeiträgen von Arthur H, Doriand und Nouvelle Star Gewinner Julien Doré versehen, bleibt leider nur ein mittelmäßiges Album über. So schrammt J’fais la moue nicht nur am Schlager, es ist einer. Andere Titel sind Topkompositionen, haben aber durch Vartans beschränkten Gesang keine Chance, auf emotionaler Ebene zu punkten. Zu empathieresistent klingt ihr Organ. Doch insbesondere die Duette retten die Scheibe, denn diese wirken vor allem cool. Wer jüngst das Duett von Emmanuelle Seigner und Roman Polanski gehört hat, weiß was ihn erwartet. Die zwei wohl besten Songs sind indes Tous ces garcons und La vanité; Ersteres überzeugt durch eine fantastische Bass-Piano Kombination, Letzteres ist von Benjamin Biolay, was auch deutlich auffällt. Schade, dass Keren Ann die Stücke nicht für ihr neues Album aufgehoben hat.

Erschienen bei RCA Victor / SCPP / Sony.

Hörproben.

Subjektiv:

 ★★★☆☆ 

Objektiv:

 ★★☆☆☆ 

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