Archive | Legenden

Udo Lindenberg

Tags: , ,

Udo Lindenberg Live bei MTV Unplugged

Posted on 04 April 2011 by Julian

Udo Lindenberg

“Es wird ja auch mal langsam Zeit”, werden sich einige denken. Udo Lindenberg, das Urgestein der deutschen Rockmusik, tritt bei MTV Unplugged auf! Nachdem das Multitalent mit seinem Album Stark Wie Zwei ein phänomenales Comeback feierte, war es längst überfällig, ihn in diesem speziellen Ambiente auftreten zu lassen. So wird Udo Lindenberg der 8. Deutsche sein, dem diese Ehre zu Teil wird. Bei MTV Unplugged traten bereits Stars und Bands wie Alanis Morissette, Nirvana und Eric Clapton auf. Tickets für das Konzert am 3. Juni, das dem TV-Mitschnitt zu Grunde liegen wird, gibt es an einem exklusiven Verkaufstag im Atlantic-Hotel in Hamburg, Lindenbergs Langzeitwohnsitzt. Am Sonntag den 10. April erhalten Fans ab 10 Uhr die Chance, ein Ticket zu ergattern. Tickets für die Warm-Up Shows am 30. und 31. Mai wird es am selben Tag ab 17 Uhr auf Udo Lindenbergs Homepage zu kaufen geben.

Im September wird das Konzert dann im Fernsehen, natürlich auf MTV, zu sehen sein. Über Warner Music / Starwatch Media wird eine DVD/Bluray/CD erhältlich sein.

Comments (0)

Beach Boys posieren für Pet Sounds Photo

Tags: , , , , , ,

Beach Boys: Legendäre SMILE Session wird veröffentlicht

Posted on 14 März 2011 by Julian

Beach Boys posieren für Pet Sounds Photo
Fotocredit by EMI

 

 

Bereits vor einigen Tagen machte Brian Wilson, ehemaliger Hauptsongwriter der Beach Boys via Facebook Andeutungen, dass ein CD-Set geplant sei, das die kompletten SMILE-Sessions beinhalte. Diese wurde im Laufe des Tages sowohl von Capitol als auch vom deutschen Vertriebspartner EMI bestätigt. Der Veröffentlichungstermin und das Artwork soll in den nächsten Tagen bekannt gegeben werden. Die CDs bieten einen Überblick über das Material, das von Brian Wilson im Sommer 1966 bis Anfang des Jahres 1967 in diversen Studios aufgenommen wurde. Damals wurde das Album nicht veröffentlicht, da sich die Beach Boys in einem Rechtsstreit mit Capitol befanden, sie hatten ihr eigenes Label gegründet (Brother Records) und so war die rechtliche Lage nicht geklärt. Überdies hatte Brian Wilson mit Depressionen und Drogen zu kämpfen, von  einem  Nervenzusammenbruch erholte er sich erst in den 90er Jahren. SMILE sollte das Vorgängeralbum Pet Sounds bei weitem übertreffen, sogar Paul McCartney übernahm einen kleinen Part. Das besondere daran: Die einzelnen Stücke wurden so geschrieben, dass sie in den verschiedensten Kombinationen als zusammenhängende Suite gehört werden können. Die Texte steuerte der bis heute für Wilson tätige Van Dyke Parks bei.

Eine Doppel CD präsentiert das fertige Material, ein  Deluxe-Set bietet alternative Takes, Acapellatracks etc. Bereits 2004 veröffentlichte Brian Wilson zusammen mit seiner neuen Band SMILE als Studioalbum und ja, es ist gr0ßartig. Oder, wie der verstorbene Dennis Wilson 1966 sagte:

Meiner Meinung nach ist Pet Sounds im Vergleich richtiger Mist – so gut ist es.

 

Comments (0)

Comme Un Boomerang CD

Tags: , , ,

Serge Gainsbourg: Themenabend auf ARTE, Todestag und Singlekritik

Posted on 26 Februar 2011 by Julian

Serge Gainsbourg Comme Un Boomerang CD Cover

Serge Gainsbourg ist am Dienstag bereits 20 Jahre tot; aus diesem Anlass sendet der frankophilen Sender ARTE am Sonntag, den 27. Februar einen interessanten Themenabend. Um 20 Uhr geht es im Magazin Karambolage um das Thema Gainsbourg, je t’aime, es folgt der sehr gute Spielfilm Elisa, in dem Vanessa Paradis und Gerard Depardieu sich ein Vater – Tochter – Duell zu Gainsbourg Musik liefern, um 22:05 Uhr folgt ein Gespräch mit Ex-Lebensgefährtin Jane Birkin und ihr Film Serge und ich. Krönender Abschluss ist das reichlich versoffene Konzert im Casino De Paris von 1986.

In Frankreich erscheint in diesen Tagen ein neues Boxset, das nicht nur alle Alben des Komponisten enthält, sondern jede Menge Bonusmaterial, Outtakes, Filmmusiken und Notenblätter bietet. Inwiefern dabei neues Material zu hören sein wird (nach der 200 Euro teuren Filmmusikbox vermute ich eher wenig Neues) ist mangels Rezensionsexemplar unklar. Die Box ist im schönen Buchdesign; wer vorab bestellt, bekommt die Single Comme Un Boomerang, die im Moment im französischen Radio rauf und runter gespielt wird, gratis dazu. Sie befindet sich in einem überdimensionierten 45er Single Case, liefert die Entstehungsgeschichte des Songs und hat eine tolle Mercury Vinyl Optik. Der Künstler auf seinem musikalischen Höhepunkt, mit einer Inedit Version eines tollen Songs. In den nächsten Tagen gibt es für Gainsbourg Fans viel zu tun.

Auf ARTE Journal erscheinen überdies tolle Videofeatures des wichtigsten französischen Popmusikers.

 

Comme Un Boomerang CD
Photocredit 2011 by Julian Auringer

 



Ecoutez Comme un boomerang par Gainsbourg


Hochgeladen von Europe1fr. – Sieh die neuesten Nachrichten Videos an.

Comments (0)

Tonträger der Woche: Caterina Valente – Personalità (In Italia 1959-1966)

Tags: , , , , ,

Tonträger der Woche: Caterina Valente – Personalità (In Italia 1959-1966)

Posted on 19 Dezember 2010 by Julian

Caterina Valente Personalitá In Italia CD Cover

Caterina Valente gehörte in den 1950er Jahren zu den Topstars Deutschlands. Mit Hits wie Steig In Das Traumboot der Liebe, Sing Baby Sing und Ganz Paris träumt von der Liebe war sie der Star des Wirtschaftswunder, noch heute ist sie vielen ein Begriff. Sie sang auf Deutsch, Französisch und Italienisch, stand mit Peter Alexander, Werner Müller und Luiz Bonfà im Studio und produzierte vieles, was in Deutschland zu Unrecht unbekannt ist. So entstanden für den italienischen Markt Aufnahmen, die ihre deutschen Schlager weit hinter sich lassen. Hier geht es jazzig zur Sache; sogar ein Bosssa Nova Album unter Leitung des großen Luiz Bonfà entstand. Nun hat sich Bear Family an ein Boxset gewagt, das die unbekannten italienischen Schätze präsentiert. 4 CDs sind prall gefüllt mit 115 Aufnahmen, darunter Filmsoundtracks, Musicalhighlights, Schmachtfetzen, Jazzballaden und auf Italienisch gesungenen, amerikanischen 50er Jahre Klassikern wie z.B. Blue Moon. Alle Songs wurden chronologisch geordnet (CD 4 bildet die Ausnahme – hier findet das Pflichtalbum Caterina In Italia seinen Platz), ein 43 Seiten starkes Booklet bietet einen Leitfaden / eine Discographie mit allen wichtigen Informationen zu den Stücken. Ein interessanter Aufsatz von Jürgen Burwiek bringt dem Hörer die musikhistorische Bedeutung Valentes nahe. Überdies ist das Set reichlich bebildert. Das Gesamtpaket ist schlicht unverzichtbar, denn wer durch das Set kein Fan von Caterina Valente wird, dem kann man auch nicht mehr helfen. Empfehlenswert für alle Fans italienischer Musik der 1960er Jahre und vor allem Musikhistoriker. Nein, hier gibt es nichts zu meckern!

Erschienen bei Bear Family.

Subjektiv:

 ★★★★★ 

Objektiv:

 ★★★★★ 

Comments (1)

Captain Beefheart

Tags: , , , ,

Captain Beefheart mit 69 Jahren verstorben

Posted on 18 Dezember 2010 by Julian

Captain Beefheart

Photocredit (c) by Leahtwosaints http://commons.wikimedia.org/wiki/User:Leahtwosaints

Am Freitag, den 17. Dezember 2010 starb die  Musiklegende Don Van Vliet, besser bekannt als Captain Beefheart. Beefhearts Alben hatten einen enormen Einfluss auf die moderne Rockmusik, zusammen mit Frank Zappa (mit dem er sehr gut befreundet war) lief er auf Alben wie Trout Mask Replica (Zappa war Produzent) und Bongo Fury zu höchstformen auf. Sein ungewöhnlich rauer Gesang und seine vertrackten Kompositionen und seine eigenbrödlerische Auslegung des Deltablues’ machen es bis heute vielen Hörern schwer, Zugang zu seinem Werk zu finden. Jüngst wählte der Rolling Stone Trout Mask Replica zu einem der besten und einflussreichsten Alben der Musikgeschichte. In den letzten Jahrzehnten hatte Beefheart der Rockmusik den Rücken gekehrt und war als bildender Künstler aktiv, zwischen 1985 und 2002 hatte er 19 Ausstellungen. Captain Beefheart war an MS erkrankt – er starb an den Folgen der Krankheit. Einen sehr guten Nachruf gibt es auf The Hollywood Reporter zu lesen.

Comments (0)

Sylvie Vartan – Soleil bleu

Tags: , , , , , , , , , , , , , , ,

Sylvie Vartan – Soleil bleu

Posted on 11 Dezember 2010 by Julian

Sylvie Vartan Soleil Bleu CD Cover

Sylvie Vartan gelang es in Deutschland nie, den Status anderer Yé-Yé-Girls wie Francoise Hardy oder Mireille Mathieu (nicht wirklich Yé-Yé) zu erlangen, obwohl sie in Frankreich eine der ersten Stars (oder besser: Der Star schlechthin) des Genres war. Vermutlich lag es daran, dass sie oftmals schlagerhafte Songs sang und stimmlich nicht so stilsicher agiert wie ihre Kolleginnen. Genau das ist auch das Problem des aktuellen Albums Soleil bleu. Zwar von Hochkarätern wie Keren Ann Zeidel, Benjamin Biolay und Frédéric Botten komponiert und mit Gastbeiträgen von Arthur H, Doriand und Nouvelle Star Gewinner Julien Doré versehen, bleibt leider nur ein mittelmäßiges Album über. So schrammt J’fais la moue nicht nur am Schlager, es ist einer. Andere Titel sind Topkompositionen, haben aber durch Vartans beschränkten Gesang keine Chance, auf emotionaler Ebene zu punkten. Zu empathieresistent klingt ihr Organ. Doch insbesondere die Duette retten die Scheibe, denn diese wirken vor allem cool. Wer jüngst das Duett von Emmanuelle Seigner und Roman Polanski gehört hat, weiß was ihn erwartet. Die zwei wohl besten Songs sind indes Tous ces garcons und La vanité; Ersteres überzeugt durch eine fantastische Bass-Piano Kombination, Letzteres ist von Benjamin Biolay, was auch deutlich auffällt. Schade, dass Keren Ann die Stücke nicht für ihr neues Album aufgehoben hat.

Erschienen bei RCA Victor / SCPP / Sony.

Hörproben.

Subjektiv:

 ★★★☆☆ 

Objektiv:

 ★★☆☆☆ 

Comments (6)

Tom Jones – Greatest Hits Rediscovered

Tags: , , , , , , , ,

Tom Jones – Greatest Hits Rediscovered

Posted on 04 Dezember 2010 by Julian

Tom Jones Greatest Hits Rediscovered CD Cover

Der Tiger ist zurück. Tom Jones, Traum tausender Frauen der 60er/70er Jahre, Marsmännchenbezwinger und Samtstimme in einer Person hat nach seinem reifen Alterswerk Praise & Blame eine neue Greatest Hits am Start – inwieweit nach 9 offiziellen und unzählbaren inoffiziellen Veröffentlichungen so etwas noch Sinn ergibt, sei dahingestellt. Viel wichtiger ist jedoch, was die neue Kompilation aussagt. So findet man auf 29 Tracks kaum einen Aussetzer. Die wenigen, die sich doch dazwischen gemogelt haben sind dann vor allem jene, auf denen Jones irgendeinem Danceact zur Seite gestellt wurde und dort völlig deplatziert wirkt. Auch das Robbie Williams Duett Medley From The Full Monty wirkt lieblos, vor allem der schlechte Klang schmälert das Hörvergnügen. Auf Baby It’s Cold Outside fragt man sich hingegen unweigerlich, ob es wirklich eine gute Idee war, Cerys Matthews (Catatonia) als Partnerin auszusuchen – sonst eine gute Sängerin kontrastiert sie zu stark zu Jones alles durchdringendem Organ. Man muss schon neidvoll anerkennen, dass Stücke wie What’s New Pussycat oder It’s Not Unusual nur von Einem gesungen werden können. Ja, auf Rediscovered gibt es viel zu entdecken. Seien es die grandiosen neuen Stücke seines aktuellen Albums Praise & Blame, Klassiker (Funny Familiar Forgotten Feelings, I Who Have Nothing, With These Hands – Gänsehaut!) oder Untergegangenes aus seinem letzten Album 24 Hours. Eine runde Sache mit kleinen Mängeln die doch immer wieder beschwörend vor Augen führt, was für ein Ausnahmetalent Tom Jones ist und immer sein wird. Was jedoch etwas wundert: Auf 29 Tracks befindet sich nur ein einziger Track von Burt Bacharach

Erschienen bei Universal / Seconds Out.

Subjektiv:

 ★★★★☆ 

Objektiv:

 ★★★★☆ 

Comments (2)

Bryan Ferry – Olympia

Tags: , , , , , , , , , , , , , ,

Bryan Ferry – Olympia

Posted on 06 November 2010 by Julian

Bryan Ferry Olympia Kate Moss

Bryan Ferry gelingt auf Olympia ein Kunststück, das ihm lange nicht gelang: Er klingt wie zu Zeiten von Avalon oder Flesh + Blood, jenen Roxy Music Alben, die in den 80er Jahren den kommerziellen Erfolg brachten. Mehrfach werden einige Sounds zitiert, dennoch klingt das Album neu und frisch. Ein Blick auf die Gastmusiker zeigt eine beinahe unheimliche Stardichte; Neben allen Roxy Music Mitgliedern (ja, auch Brian Eno) geben sich Marcus Miller, Flea, die Scissor Sisters, Groove Armada, David Gilmour uvm. die Ehre. Teils nur für kleine Parts, denn manchmal wird ein Instrument im Laufe eines Songs von 3 verschiedenen Musikern bearbeitet. Neben jeder Menge neuem Material wie You Can Dance, Shameless, dem mondänen Alphaville oder Me Oh My haben es auch wieder zwei Coverversionen aufs Album geschafft. Song To The Siren von Jeff Buckley, das vielen vllt. in der Version von This Mortal Coil bekannt ist und den Kinks Klassiker No Face, No Name, No Number. Ersteres Cover ist dabei deutlich besser anzuhören, klingt es doch, als wäre es direkt Ferrys Kopf entsprungen. Olympia überzeugt aber auch vom optischen Aspekt her. Kate Moss als Covergirl reiht sich nahtlos in alte designgroßtaten aus Roxy-Music-Zeiten ein. Klar, in den 80ern hätte Ferry nie ein so bekanntes Model gebucht – eher Daria Werbowy oder Irina Lazareanu – aber nach den Covern der letzten Soloalben (die nicht nur Designtechnisch ziemlich übel waren) ist man sehr positiv überrascht. Alles in allem handelt es sich bei Olympia um ein Album, das auf voller Linie überzeugt und ein neues Roxy Music Album (das Bryan Ferry nun doch nicht vollenden will) überflüssig erscheinen lässt. Olympia – das verspricht den Zugang zu einer Welt, die den Meisten versagt bleiben wird. Dafür kann man Bryan Ferry, den Beschützer der Coolness, nur lieben.

Erschienen bei Virgin / Emi.

Subjektiv:

 ★★★★★ 

Objektiv:

 ★★★★☆ 

Comments (0)

Filmtipp: Gainsbourg – Der Mann, Der Die Frauen Liebte

Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Filmtipp: Gainsbourg – Der Mann, Der Die Frauen Liebte

Posted on 10 Oktober 2010 by Julian

Gainsbourg Vie Heroique Poster

Gainsbourg – Der Mann, Der Die Frauen Liebte, der im Original passender Vie Heroique heißt und dadurch den Kern des Film viel besser trifft als sein deutscher Pendant, ist ein modernes Märchen, das sich am Leben des wohl wichtigsten französischen Popmusikers orientiert. Keine Aufarbeitung eines wilden Lebens (so gesehen in Walk The Line) sondern ein Abbild der Mythen und Erzählungen um eine Legende. Mit viel Aufwand schuf Joann Sfar, den einige sicher als Comiczeichner kennen, einen Film, der seinen Helden verehrt. Zwischen Real-, Zeichentrick- und Puppentrickfilm wechselt er hin und her, präsentiert seinen Helden immer als schüchternen Musiker, dessen Alter Ego Die Fresse wie ein dunkler Schatten an seiner Seite klebt, ihm Impulse gibt und doch immer wieder den Abgrund zeigt, an dem Gainsbourg steht, ein Abgrund, geboren aus den antisemitischen Plakaten der deutschen Besatzer.

Gainsbourg Vie Heroique Éric Elmosnino Laetitia Casta
Photocredit by PROKINO Filmverleih

Nach und nach werden Stationen im Leben des Serge Gainsbourg gezeigt. Der viel zu junge, aber nicht minder verdorbene Kunststudent, der Musiklehrer, der Beischläfer, Ehemann, Säufer. Kongenial verkörpert durch Éric Elmosnino, der nicht nur eine starke Ähnlichkeit zu Gainsbourg aufweist, sondern ihm auch in Gestus und Stimme ähnelt. An seiner Seite: die wunderbare Laetitia Casta, Anna Mouglais, Mylène Jampanoi und nicht zu vergessen Lucy Gordon, deren Verkörperung der Jane Birkin so umwerfend ist, dass man sich immer wieder verwundert die Augen reiben muss, um zu begreifen, dass es sich hier nicht um das Original handelt. Überhaupt glänzt unter den Frauen vor allem Gordon, die eine eindrucksvolle Performance abgibt. Und es ist vor allem eine Szene die unter die Haut geht: Lucy Gordon singt Le Canari Est Sur Le Balcon, jene Selbstmörderballade, die in diesem Kontext an Traurigkeit gewinnt. Aber auch die Nebenrollen überzeugen. Razvan Vasilescu und Dinara Drukarova als Eltern, Phillipe Katerine als Boris Vian, der kürzlich verstorbene Claude Chabrol als Manager, Yolande Moreau als Fréhel, Ophélia Kolb als Aktmodel, Doug Jones als Gainsbourgs Alter Ego Die Fresse und nicht zuletzt Kacesy Mottet Klein als junger Lucien Ginsburg. Es passt einfach alles. Sicher, von einem Biopic erwartet man mehr Tiefgang, den Focus eher auf die dunklen Seiten als die Heldentaten, aber das war nicht Sfars Ziel. Eine Hommage an sein Idol sollte der Film werden und das ist ihm auch gelungen und so erspart er seinem Publikum das Skandalinterview mit Whitney Houston und die von Youtube bekannten Szenen eines Musikers, der schon längst nicht mehr er selbst ist.

Verlegt von Prokino.

Comments (3)

John Lennon Yoko Ono

Tags: , , ,

John Lennon zum 70sten

Posted on 09 Oktober 2010 by Julian

John Lennon Yoko Ono

Photocredit © by Alan Tannenbaum

Das Multitalent John Winston Ono Lennon kam am 9. Oktober 1940 in Liverpool zur Welt. Als Mitglied der Beatles leistete er einen unschätzbaren Beitrag zur Entwickelung der Popmusik; nach der Trennung von seiner Band machte er Solo weiter, gründete die Plastic Ono Band, experimentierte mit Klängen und schrieb vor allem politische Lieder, denen häufig zeitkritische Themen zu Grunde lagen. So stellte er sich gegen die Angepasstheit der Menschen, kämpfte für den Kommunismus (was ihm eine eigene FBI Akte einbrachte) und tat, was in seiner Macht stand, um die Welt ein wenig friedlicher zu gestalten. Jedoch darf auch nicht vergessen werden, dass seine Impulse an die Popmusik mit dem Ende der Beatles immer schwächer wurden und die Jugend sich anderen Künstlern zuwandt. Trotzdem blieb Lennon über seinen Tod hinaus ein Symbol für Frieden und Liebe, zeitlebens war er der Hoffnungsträger einer ganzen Generation, Träger einer Hoffnung, die am 8. Dezember 1980 ein jähes Ende bereitet wurde, als er auf dem Heimweg von einer Aufnahmesession von einem verrückten Fan ermordet wurde. Bis heute hat John Lennon kaum an Popularität eingebüßt.

Comments (6)

  • Page 1 of 2
  • 1
  • 2
  • >
Advertise Here
Advertise Here
Follow me
Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Blogoscoop Blogverzeichnis