Archive | Folk

Husky Live In Hannover

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Husky – The Woods

Posted on 21 April 2012 by Julian

Husky Live In Hannover

Photocredit by Julian Auringer

Husky, die Band, die jüngst bei BOY im Vorprogramm spielte (wir berichteten), veröffentlicht am 18.05.2012 endlich auch in Deutschland ihr erstes Album Forever So. Der Sound der australischen Band ist von Harmoniegesängen geprägt und erinnert nicht nur in diesem Element an die Beach Boys zu Pet Sounds oder Surf’s Up Zeiten. Der Aufstieg der Band ist übrigens bemerkenswert: Bei einem Musikwettbewerb entdeckt, landesweiter Airplay ihres Songs History’s Door, ohne das sie ein Management hatten und überzeugende Auftritte im Vorprogramm anderer Bands. Ein Konzertbesuch kann nur wärmstens empfohlen werden!

Husky kommen auch auf Tournee, dabei werden sie in folgenden Städten zu sehen sein:

19.05.2012 – Hamburg

20.05.2012 – Berlin

21.05.2012 – Köln

23.05.2012 – Münster

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Fanfare Ciocarlia Promofoto

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Fanfare Ciocarlia auf Deutschlandtournee 2012

Posted on 18 April 2012 by Julian

Fanfare Ciocarlia Promofoto

Fotocredit by Arne Reinhardt

Von April bis August spielt die Fanfare Ciocarlia einige Konzerte in Deutschland. Bekannt geworden ist die zwölfköpfige Blasmusikkapelle aus dem rumänischen Dorf Zece Prajini vor allem durch die CD Balkan Brass Battle und die Musik zu den Filmen Gegen Die Wand und  Borat, überzeugt aber bereits seit einigen Jahren mit außergewöhnlichen CDs. Über das Konzert in Hannover werden wir demnächt genauer berichten.

24.04.2012 Halle (D) Objekt 5
25.04.2012 Magdeburg (D) Moritzhof
26.04.2012 Salzwedel (D) Club Hanseat
27.04.2012 Hannover (D) Pavillon
29.04.2012 Reutlingen (D) Franz K
01.05.2012 Dresden (D) Staatsschauspiel
02.05.2012 Potsdam (D) Waschaus Arena Special Offer
03.05.2012 Roth (D) Kulturfabrik
05.05.2012 Gotha (D) Gothardusfest
08.05.2012 Kassel (D) Schlachthof Kassel
09.05.2012 Jena (D) Rosenkeller
10.05.2012 Mühldorf am Inn (D) Haberkasten
30.06.2012 Weil am Rhein (D) Bläserfestival 2012
15.07.2012 Ulm (D) Donau Festival (Balkan Brass Battle)
21.07.2012 Augsburg (D) Festival der Kulturen
22.07.2012 Hamburg (D) Innenhof Museum der Arbeit (Balkan Brass Battle)
11.08.2012 Nürnberg (D) Brückenfestival
17.08.2012 Dortmund (D) Mikro! Festival

Bandseite Fanfare Ciocarlia.

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V. A. – Once A New Musical

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V. A. – Once A New Musical

Posted on 14 April 2012 by Julian

CD Cover Once Musical

Musicals, die sind doch richtig langweilig, oder? Überproduzierter Müll, mit Chorgesang – nur wenige originell und notwendig. Resteverwertung (ABBA, Queen, Dirty Dancing), schlecht arrangiert, peinlich. Und jetzt wagt man sich an das intime Once? Kann das gut gehen? Once ist die Musicalüberraschung des Jahrzehnts. Mit kleinem Ensemble wird exakt die Stimmung des Films wiedergegeben, einige Songs wurden zwar entfernt (Warum ausgerechnet Lies?) und durch andere Swell Season Songs ersetzt, traditionelle Folksongs hinzugefügt, doch bleibt ein stimmiges Bild. Ja, die Sänger sind etwas zu perfekt, das Falling Slowly eine Reprise bekommt und Gold eine zweite A-Cappellafassung, ist der Oscarnominierung und dem allgemeinen Kitschempfinden geschult. Dennoch handelt es sich hier um eines der intelligenteren Musicals, mit tollen Arrangements und wenig Chorgesang. So sollte man es öfter machen.

Erschienen bei Sony / Masterworks Broadway.

Subjektiv:

 ★★★☆☆ 

Obbjektiv:

 ★★★☆☆ 

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Album der Woche (11): Jethro Tull´s Ian Anderson – Thick As A Brick 2

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Album der Woche (11): Jethro Tull´s Ian Anderson – Thick As A Brick 2

Posted on 02 April 2012 by Julian

TAAB 2

Als bekannt gegeben wurde, dass Ian Anderson plant, eine Fortsetzung zu Thick As A Brick zu veröffentlichen, gingen beim hiesigen Redakteur in spontan Hysterie alle Lichter aus. Das hatte folgende Gründe: Zum einen ist das Uralbum sein Lieblingsalbum, zum anderen scheint es unübertrefflich genial zu sein. Zu groß die Angst vor einer üblen Enttäuschung. Seien wir einmal ehrlich: In den letzten 20 Jahren, seit mit Roots To Branches das letzte gute Tull-Album erschien (Über Dot Com schweigen wir einfach, ok?), veröffentlichte die Band bzw. ihr Komponist Schrott, der seinen Höhepunkt im vollkommen überflüssigen Plays The Orchestral Jethro Tull, einer Tortur in Form eines Doppelalbums, fand. Es folgten unzählige Hitkollektionen. Andersons Stimme klang fürchterlich. Ein Progalbum schien unmöglich, denn der allseits bekannte Flötist machte keinen Hehl daraus, dass er die Musikrichtung ebenso sehr verachtete, wie auch Surroundmixe seiner Alben. Warum kein neues Album erschien: Die Musiker hätten inzwischen andere Hobbys. Dass Anderson diese Ausreden in früheren Zeiten als Kündigungsgrund betrachtete, lies darauf schließen, dass bestimmte Elemente keine Lust mehr hatten. Warum sich also mit Altlasten abgeben? Doch nun erscheint TAAB 2 mit der kompletten Tull-Mannschaft, minus Martin Barre und Doanne Perry. Sie hätten anderes zu tun, Tull sei nicht aufgelöst, so sagt man. Wer´s glaubt … Es bleibt der Eindruck, dass es Barre war, der seit Jahren den Blues (in vielerlei Hinsicht!) in die Band schleppte. Wie soll man es sich auch anders erklären, dass nun ein grandioses Alterswerk vorliegt, ein Progalbum mit Surroundmix, das voller Melodien ist, dessen Gesang überzeugt (und in den heiklen Passagen einen zweiten Sänger bemüht) und auf dem weder der alte Drummer noch der alte Gitarrist fehlen? Trotz aller nostalgischer Gefühle insbesondere Barre gegenüber, kann man den Neuen an der Gitarre, Florian Opahle, nur loben. Er macht einen ebenso guten Job, gleiches kann man über John O´Hara an der Hammondorgel sagen (auch als Arrangeuer David “Dee” Palmer ebenbürtig). Einzige Kritikpunkte: Im Gegensatz zu TAAB 1 handelt es sich nicht um einen Longtrack und das neue Album klingt auch nicht ganz so jugendlich. Doch beschrieb das Original die Gefühle eines Zehnjährigen, der Nachfolger die eines Fünfzigjährigen. Passt also. In allen vorgeschlagenen Biografien des Gerald Bostocks wendet sich das Blatt irgendwie zum Guten. So verhält es sich auch mit Ian Anderson. Nach langer Sinnsuche folgt nun das wohl sinnigste Vermächtnis des Schotten. Hoffentlich ramponiert er es nicht wieder. Anmerkung zur Bewertung: Eigentlich sollte man ob des Cover und Inner Sleeve Designs einen Punkt abziehen.

Erschienen bei EMI / Chrysalis.

Subjektiv:

 ★★★★☆ 

Obbjektiv:

 ★★★★☆ 

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Verschiedene erwähnenswerte Veröffentlichungen

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Verschiedene erwähnenswerte Veröffentlichungen

Posted on 27 März 2012 by Julian

SOS

Olli Schulz – SOS save olli schulz

Mit Olli Schulz werde ich nicht warm. Zwar erinnern Stücke wie Spielerfrau, Koks & Nutten und Der Kleine Bär an alte Liedermacherlegenden, doch sind sie auf SOS weitestgehend singulär vertreten. Dazu eine Stimme, die sich zwar anhören lässt, aber im Vergleich zu Hannes Wader oder Gisbert zu Knyphausen (auf dem Album im Backgroundchor zu hören) schwächelt. Ein Problem, was viele moderne Songwriter betrifft. Sicher kein schlechtes Album, aber auch kein neuer Klassiker.

Erschienen bei Trocadero / Indigo.

Blue Note Beach Classics

José Padilla – Blue Note Beach Classics

José Padilla ist vor allem dafür bekannt, die Café del Mar Platten zu kompilieren. Nun durfte er im Traditionslabel Blue Note stöbern und sich nach Herzenslust bedienen. Dabei herausgekommen ist eine überaus stimmige Chilloutplatte abseits vom Easy Listening Einerlei der üblichen Sampler. Cannonball Adderley, Miles Davis, Donald Byrd, Stacey Kent oder Herbie Hancock – so kann der Sommer kommen! Den Sand zwischen den Zehen spürt man bereits.

Erschienen bei Blue Note / EMI.

   Jazzkantine – Spielt Volkslieder

Jazzkantine – Spielt Volkslieder

Hochgelobt, mit Gaststar wie Nils Landgren und Pat Appelton, einer gehörigen Prise Selbstironie und dennoch irgendwie an die Wand gefahren. In den 70er Jahren waren es Hannes Wader, Liederjan oder Wacholder, später dann die Deutsche Dudelsack Runde, Biermösl Blosn, Der Bairisch Diatonische Jodel-Wahnsinn oder – man hört es immer wieder gerne – Faun und Corvus Corax (vor der Kommerzialisierung), die ungemein fantasievoll Studenten-, Antikriegs- und Trinklieder modernisierten, eine Welt abseits deutscher Wald- und Wiesenromantik schufen und ein Bild vom Leben des durchschnittlichen Menschen zeichneten. Sie alle waren höchst originell und auch ohne Ironie cool (auch wenn selbige als Mittel genutzt wurde). Jazzkantine hingegen versucht auf Nummer sicher zu gehen, Lieder werden zwanghaft modernisiert und man beweist nur teilweise (Auf Einen Baum Ein Kuckuck, Die Gedanken Sind Frei, Kein Schöner Land In Dieser Zeit) Treffsicherheit in der Stückauswahl. Ein wenig mehr Mut hätte hier Wunder gewirkt. Aber vielleicht ist es auch das Coverartwork, dass Volkslieder in einen Kontext stellt, aus dem man sie seit Jahren versucht, zu befreien. Nun, auf der musikalischen Seite gibt es jedenfalls wenig zu meckern. Funky Stuff, professionell eingespielt und produziert.

Erschienen bei Polydor / Universal.

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BOY im Capitol Hannover: Von unerfüllter Liebe und bösen Schweizern

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BOY im Capitol Hannover: Von unerfüllter Liebe und bösen Schweizern

Posted on 11 März 2012 by Julian

Boy im Capitol Hannover

Photocredit 2012 by Julian Auringer

BOY im Capitol in Hannover war restlos ausverkauft, die Warteschlange dementsprechend lang und die Security entsprechend hoch. Der im Moment wohl angesagteste Folkpopact hatte neben einer mitreißenden Show auch einen fantastischen Supportact im Gepäck; Husky aus Melbourne überzeugen mit klassischen Pianoparts, Beach-Boys-Harmonien und Melodienreichtum. Ideal zum Träumen. Valeska Steiner und Sonja Glass sind jedoch die Hauptattraktion des Abends. Die überaus sympathische Band, die vor über einem Jahr keine Plattenfirma unter Vertrag nehmen wollte, zeigen live eine Spielfreude, die selten ist. Es werden sämtliche Stücke des Albums Mutual Friends gespielt, jedoch beginnen die Songs auf der Bühne ein Eigenleben zu entwickeln, Instrumentalteile und ausgiebige Gesangspassagen lösen ein Versprechen ein, das die Presse in ihren Albenrezensionen gab, die das Album aber nur bedingt erfüllte. So mutiert nicht nur Little Numbers zum Stadionrock, alle Stücke erscheinen übermächtig. Besonders liebenswürdig: Da nur das Material des einzigen Albums BOYs zur Verfügung stand, wurde in der Zugabe lediglich ein neues Stück gespielt und ansonsten auf Wünsche aus dem Publikum zurückgegriffen. So konnte man an dem Abend manche Stücke doppelt hören; in der Zugabe dann, auch für die Band unerwartet, mit den Jungs von Husky im Backgroundchor. Ein wunderbarer Abend!

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Verschiedene erwähnenswerte Neuerscheinungen

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Verschiedene erwähnenswerte Neuerscheinungen

Posted on 29 Februar 2012 by Julian

Catharina Boutari

The Stewardesses – Pussy Empire Hebt Ab

Zugegeben: Es war vor allem der Albumtitel, der meine Aufmerksamkeit erhaschte. Labelsampler von Puder-Dame Catharina Boutari, mit lauter Coverversionen deutscher Popklassiker (von Grönemeyer bis Tokio Hotel alles vertreten), problematisch entpuppen sich einige Stücke wie Major Tom, die zu sehr nach Schulchor klingen. Anderes hingegen ist einfach sympathisch-witzig, wie Türlich, Türlich von Das Bo und Durch Den Monsun klingt auf einmal seltsam erträglich. Pussy Empire Hebt Ab ist wie eine musikgewordene Wundertüte.

Erschienen bei Pussy Empire.

Puder – Puder

Catharina Boutari die Zweite: Interessant an Puder ist vor allem der Einsatz einer Hammondorgel im Soundgewand. Zwischen Ballade und Tanzmusik pendelt die Musik unentschlossen daher, die Backingtracks sind durchweg interessant, die Texte oft völlig uninteressant.

Erschienen bei Pussy Empire.

Hubert von Goisern – Entweder Und Oder

Mit Brenna Tuats Guat legt Alpenrocker und Weltmusiker Hubert von Goisern eine gewohnt urige Single vor, das restliche Album tummelt sich zwischen Blues, Rock und Pop. Wer vor allem das Frühwerk mag, könnte enttäuscht werden, auch Anhänger des Afrikasounds finden hier nicht das Gesuchte; dennoch gehört Entweder Und Oder zu den stärksten Alben des Almöhis. Es lebe das Experiment.

Erschienen bei Capriola / Sony.

Rendezvous – Another Round Please

Rendezvous sind für die Kopfhörer vor allem deshalb interessant, da sie Progressivrock mi Techno und Elektro verbinden. Was im ersten Moment unvereinbar scheint, funktioniert ganz ausgezeichnet, erinnert bisweilen an Jean Michel Jarre, beginnt aber auch auf Dauer ein wenig zu nerven. Wie Jean Michel Jarre.

Erschienen bei Moot Records / G Records Rough Trade.

William Wahl – Wie schön wir waren

Lass es schneien war der Song zur diesjährigen ARD Weihnachtskampagne und war dort häufig zu hören. Die ARD ist auch die Heimat diverser Schlagersendungen. So verwundert es nicht, dass William Wahls Album schwülstig, überkitscht und leider oft nichtssagend ist. Die Songs sind gnadenlos überzuckert, die gut trainierte Stimme steht im Vordergrund, reitet die immer selben Töne zu Tode und platziert sich zwischen den deutschlandtypischen, stetig jammernden Songwritern. Kein Vergleich zu einer Anna Depenbusch, eines Gisbert zu Knyphausens oder den politischen Songwritern der alt 68er Generation. Es dümpelt nervig dahin und gerät schnell in Vergessenheit.

Erschienen bei EMI.

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Amos Lee – As The Crow Flies

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Amos Lee – As The Crow Flies

Posted on 19 Februar 2012 by Julian

Amos Lee – As The Crow Flies CD Cover

Die titelspendende Krähe kennen wir bereits vom Album Mission Bell auf dem Amos Lee sein Talent als Songwriter unter Beweis stellte. As The Crow Flies ist nun eine EP, die ebenfalls von Joey Burns produziert wurde und während der Albensession der vorangegangenen Veröffentlichung entstanden ist. Das Material ist gewohnt hochwertig, doch merkt man zuweilen, dass Outtakematerial verwendet wurde; die Geschlossenheit von Mission Bell wird trotz der kurzen Laufzeit leider nicht erreicht. Dennoch sollte man die EP nicht verpassen.

Erschienen bei Blue Note.

Subjektiv:

 ★★★☆☆ 

Obbjektiv:

 ★★★☆☆ 

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Goldfrapp – The Singles

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Goldfrapp – The Singles

Posted on 18 Februar 2012 by Julian

The Singles

Goldfrapp, in Deutschland vor allem für ihre Songs Ooh La La und Rocket bekannt, wechseln das Label und so setzt uns das alte noch einmal ein Album voller Resteverwertung vor. Hierbei handelt es sich jedoch um Singles, leider sind diese aber keineswegs vollständig; so fehlen wichtige Stücke wie z. B. Clowns. Dafür gibt es als Kaufanreiz die Stücke Yellow Halo und Melancholy Sky, die irgendwo zwischen dem Trip Hop des ersten Albums und Supernature angesiedelt sind. Für Fans sicher interessant. The Singles ist dennoch vor allem für Goldfrapp-Neulinge geeignet, liefern einen Querschnitt des bisherigen Schaffens.

Eine ausführlichere Kritik von mir findet ihr bei JMC.

Erschienen bei EMI / Mute / Parlaphone.

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Tonträger der Woche: Leonard Cohen – Old Ideas

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Tonträger der Woche: Leonard Cohen – Old Ideas

Posted on 02 Februar 2012 by Julian

old ideas

Old Ideas von Songwriter- und Dichterlegende Leonard Cohen hat das wahrscheinlich scheußlichste Cover des Cohenschen Backkatalogs. Das ist aber auch der einzige Negativaspekt eines ansonsten über alle Maßen gelungenen Albums und vielleicht sollten mehr Musiker auf diese Technik setzten: Scheußliches Cover – fantastisches Album. Vergessen sind die gewöhnungsbedürftigen Arrangements und zähen Kompositionen der Sharon Robinson Periode (auch wenn sie wieder Teil der Studioband ist) – sowohl Text als auch Musik bilden endlich wieder eine Einheit. Der Sound der Platte ist weitaus reduzierter als auf den Vorgängeralben, der Fokus liegt mehr auf der Stimme Cohens, deren Tonumfang gering und doch ausdrucksstärker ist als die der unzähligen Vokalakrobaten unserer Zeit. Old Ideas ist ein ruhiges, besinnliches Album geworden, voller faszinierend-betörender Gänsehautmomente. Ob nun Going Home, Amen, Darkness oder Different Sides: Leonard Cohen trifft den richtigen emotionalen Punkt und vertraut endlich wieder auf seine Fähigkeiten als Songwriter (auch wenn einige Songs aus anderer Feder stammen). Uneingeschränkt wundervoll.

Erschienen bei Columbia / Sony Music.

Subjektiv:

 ★★★★★ 

Obbjektiv:

 ★★★★★ 

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