Literaturtipp: The Beach Boys – Pet Sounds

In eigener Sache: Treue Leser meines Blogs wissen es bereits: Ich, Julian, bin ein ziemlich großer Beach Boys Fan. Seit knapp 15 Jahren lese ich alles, was ich zur Band finden kann – insbesondere die Brüder Brian und Dennis Wilson weckten damals mein Interesse. Nicht nur, dass beide musikalische Höchstleistungen erbrachten, auch ihr Leben sticht aus der Masse hervor. Am 22.5. diesen Jahres – passend zum neuen Brian Wilson Biopic Love & Mercy  (der im Raum Hannover nicht in die Kinos kommt … Jetzt doch) – erscheint nun mein Buch The Beach Boys – Pet Sounds. Dabei handelt es sich nicht nur um eine genaue Betrachtung des titelgebenden Albums, sondern auch um einen Einstieg in die Welt der Beach Boys. Unter welchen Umständen entstand das Album? Wie sah die Musikszene der Zeit aus? Welche Folgen hatte sein Entstehungsprozess für Brian Wilson und die Beach Boys?

Klappentext: „Hot Rod, Surfboard, Cheerleader im Arm. Supersportler und Highschool-Star – so stellt man sich bis heute das Leben der Beach Boys vor, jener Familienband aus Hawthorne, Kalifornien, die in den 1960er Jahren das US-Amerikanische Radio dominierte. Hinter der fröhlichen Fassade sah die Welt jedoch ganz anders aus, denn die Wilson-Brüder litten unter den Misshandlungen ihres Vaters, der mit Hilfe seiner Kinder den eigenen Traum von der Songwriterkarriere verwirklichen wollte. Geheimer Kopf hinter der Band war jedoch sein Sohn Brian. Während der Vater sich zunehmend von den neuen Produktionsbedingungen und den damit einhergehenden künstlerischen Freiheiten überfordert zeigte, übernahm Brian immer mehr die Führung, zeigte sich von den neuen Möglichkeiten begeistert und richtete seine Ohren gen Großbritannien. Mitte der 1960er Jahren zog man einen Schlussstrich und ging getrennte Wege. Die Beatles zu übertrumpfen war das neue Ziel. Mit Rubber Soul im Hinterkopf, machte sich Brian an die Arbeit und schuf Pet Sounds, ein sowohl emotionaler als auch künstlerischer Befreiungsschlag. Doch das Album führte nicht zur gewünschten kommerziellen Anerkennung, innerhalb des Bandgefüges kam es zu Spannungen und auch der Plattenfirma missfielen die neuen Klänge. Anstatt zu resignieren, befeuerte der Misserfolg die Kreativität Brians jedoch umso mehr. Während der Aufnahmen zu SM!LE übernahm er sich völlig, wurde von den Schatten der Vergangenheit eingeholt und verschwand jahrzehntelang von der Bildfläche.“


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Über das Buch/Verlagsseite: http://bit.ly/1cZu8Ga

Julian Auringer: The Beach Boys – Pet Sounds

ISBN 978-3-86525-392-7

64 Seiten, 8 €.

Wer ich bin: Ich schreibe Bücher, forsche zur Massenkultur (Comics!), komponiere, liebe Musik & bin hoffnungslos franko-/italophil.

Woran ich glaube: Wir sollten im Leben danach streben, Narren zu sein. Immer auf der Suche, niemals am Ziel, von Neugier getrieben, mit offenen Augen, Ohren & Geist durch die Welt gehend.

Wenn dir der Artikel gefällt, wirst du mein Buch lieben: The Beach Boys - Pet Sounds

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