Rover – Rover

Rover Artist

Beeinflusst von Brian Wilsons Beach Boys, David Bowie und den Beatles – drei Namen, die spontan Gegenwehr auslösen, denn ihr Werk ist überragend und es wirkt immer wieder vermessen, sich mit diesen wirklich sehr eigenständigen Soundpionieren zu messen. Ja, es erscheint wie eine Aufwertung des eigenen Könnens. Doch Rover – und das ist wirklich überraschend – darf wirklich mit diesen Musikern verglichen werden, denn das Debüt strahlt eine seltene Eleganz aus, man höre sich nur einmal den Refrain von Remember an. Jene dunkle Kraft, die auch von Bowie in den 1970er Jahren ausging (oder im von uns sehr verehrten Spätwerk Heathen), strahlt hier aus den Boxen. Es ist wirklich eine Freude. Großartige Kompositionen, düsterer Sound, eine charismatische, unverwechselbare Stimme – in Rover findet sich jede Menge Talent, das gehört werden muss. Absolut Hörpflicht!

Erschienen bei Cinq7 / Wagram.

Subjektiv:

Rating: ★★★★★ 

Objektiv:

Rating: ★★★★☆ 

Wer ich bin: Ich schreibe Bücher, forsche zur Massenkultur (Comics!), komponiere, liebe Musik & bin hoffnungslos franko-/italophil.

Woran ich glaube: Wir sollten im Leben danach streben, Narren zu sein. Immer auf der Suche, niemals am Ziel, von Neugier getrieben, mit offenen Augen, Ohren & Geist durch die Welt gehend.

Wenn dir der Artikel gefällt, wirst du mein Buch lieben: The Beach Boys - Pet Sounds

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