Posted on 29 Januar 2012 by Julian
Ein Coveralbum mit Nina Simone Songs? Nicht schon wieder… Aber – und das darf man ganz ungeniert schreiben – Malia interpretiert gut, nie belanglos, manchmal etwas zu easy. Es gehört definitiv Mut dazu, eine der wohl besten Jazzsängerinnen zu covern, eine Sängerin, die es verstand sowohl Standards als auch eigene Kompositionen mit einer einzigartigen Würde zu singen, wie es nur wenige Sängerinnen können, unter ihnen die ganz großen wie Billie Holiday und Sarah Vaughan. Black Orchid ist kein schlechtes Album, doch wird es immer nur ein Tributalbum bleiben, nie zu einem eigenständigen Klassiker werden. Die hundertste Coverversion von Screamin’ Jay Hawkins wird immer nur Abklatsch der grandiosen Urversion sein (und damit ist die wilde, zügellose, weniger bekannte Fassung des Sänger gemeint, nicht die domestizierte Version, die vielen im Gedächtnis ist). Vielleicht ist es am schlauesten, Black Orchid als das zu benennen, was es letztendlich ist: Ein schönes, ziemlich gutes Nina-Simone-Tributalbum mit ein paar netten Ideen (Four Women, Baltimore). Nicht mehr und nicht weniger.
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Posted on 29 Januar 2012 by Julian
Was für ein beeindruckender Moment, als die noch gänzlich unbekannte Lana Del Rey beim Mando Diao Unplugged Konzert die Bühne betrat, um mit den Jungs Chet Baker zu singen. Die Dame passte so gar nicht zum Rest des Konzertes, eine Erscheinung wie aus einem alten Hollywoodfilm und zugleich reinster White Trash. Nancy Sinatra aus den Untiefen des Trailerparks. Und dann kam… Nichts. Einige Monate später war Video Games das nächste große Ding, Konzertkarten verkauften sich zu Höchstpreisen - Lana Del Rey hatte alle verzaubert. Mit einem Sound der Entschleunigung, ohne Autotunespielereien, irgendwo zwischen R’n'B Sängerin und der viel beschworenen alten, stilvollen Musik. Diese Formel zieht sich wie ein roter Faden durch Born To Die. Mächtig und erhaben tönt es aus den Boxen, verlockend und geheimnisvoll. Ohrwurm reiht sich an Ohrwurm, ob nun Born To Die, Radio, Sumertime Madness oder Off To The Races. Ob sie nun ein gecastetes Produkt der Plattenfirme ist oder nicht - Born To Die ist starke Musik, die man viel zu selten im Mainstream findet.
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Posted on 25 Januar 2012 by Julian
diekopfhoerer lieben Paris, diekopfhoerer lieben epische Videos und abgefahrene Musik. Bereits im Juni des letzten Jahres entdeckten wir auf dem wunderbaren Blog des Kollegen Owley das fantastische Video zu Woodkids Iron, das wirklich schon fast etwas zu episch ist. Man denke an Sucker Punch meets Magma oder so ähnlich. Woodkid hat das gewisse Etwas, Woodkid geht seinen Weg. Heute Abend haben wir also das Vergnügen, in Zusammenarbeit mit VICE, Dell und Intel im Rahmen der Special Engagements Reihe ein Konzert direkt vom Eiffelturm (hatten wir die Epicness der Sache erwähnt?) zu streamen.
Gestern hats ja nicht geklappt, aber heute ab 21 Uhr sollte alles funktionieren!!!
Posted on 25 Januar 2012 by Julian
Für viele von uns sind die Muppets neben ALF und He-Man die Erinnerung an eine glückliche Kindheit in den 80er Jahren. Wer könnte sich auch dem Charme des schelmischen Frosches Kermit entziehen? Es gibt singende Hühner, das Monster, Bären, Schweine und Figuren, die man am besten als “Etwas” bezeichnen könnte. Und es gibt Mah-Ná Mah-Ná. Ein Stück, nicht einmal ein Muppets-Original, das mit der Schaumstofftruppe synonym ist. Nun endlich der neue Film und der dazugehörige Soundtrack, den man selbstverständlich im Original genießen sollte. 31 Stücke geballter, hochunterhaltsamer Schwachsinn, der keine Minute langweilig wird. Amy Adams singt solide (wir erinnern uns an den Happy Working Song), Jason Segel charmant (wir erinnern uns an Nie Wieder Sex Mit Der Ex… Dracula Musical!) und auch die Muppets geben alles. Die Eigenkompositionen sind wirklich enorm gut, sie funktionieren trotz der eingeschränkten Sangeskunst der Comedytruppe, Man or Muppet verdient seine Oscarnominierung zu Recht. Ob nun Camilla & The Chickens‘ Forget You, Smells Like Teen Spirit vom Muppet Barbershop Quartett oder Kermits Pictures In My Head – sie bestehen neben Klassikern wie Me And Julio Down By The Schoolyard, und We Built This City – beide natürlich im Original. Sehr schön: Zwischen den Stücken gibt es immer wieder Filmdialoge zu hören. The Boys Are Back In Town! Und die Girls natürlich auch.
Erschienen bei EMI / Walt Disney Records / Capitol (20.01.2012).
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Posted on 16 Januar 2012 by Julian
Götz Alsmanns neues Album „In Paris“ widmet sich voll und ganz dem französischen Chanson. Der promovierte Musikwissenschaftler und Honorarprofessor, der seine Musik gerne auf einem alten japanischen Hammondorgelimitat spielt, ging nach Paris, um in einem der wohl berühmtesten Studios Frankreichs, in dem bereits Serge Gainsbourg, Charles Aznavour aber auch Black Sabbath Musikgeschichte schrieben, ein fantastisches Album aufzunehmen.
Julian Auringer: Ein Interview um 9.30 Uhr – Sind sie ein Frühaufsteher oder haben sie im Moment Tourneestress?
Götz Alsmann: Ich bin notgedrungen Frühaufsteher. Als Familienvater kommt man ja fast nicht drumherum.
Ach so! Was hat sie denn dazu bewegt, ein Album mit eingedeutschten Chansons aufzunehmen?
Die einfache, technokratische Antwort wäre: Wir haben auf verschiedenen Platten immer wieder versucht, Klassiker der französischen Unterhaltungsmusik einzudeutschen und zu singen. Es war jetzt mal an der Zeit, das zu bündeln und ein ganzes Konglomerat französischer Nummern zu machen. Zumal der Wunsch auch stark war, ein Albumkonzept, also ein nachvollziehbares, programmatisches Grundkonzept zu entwickeln. Das bot sich dermaßen organisch und natürlich an, dass wir einfach zugreifen mussten. Und natürlich war die Aussicht sehr reizvoll, das Album in Paris einzuspielen. Das war von vornherein Teil des Plans.
Warum ausgerechnet Paris?
Ein Album mit französischen Chansons nimmt man nicht in Reykjavik auf.
Sie haben dort im „Studio Ferber“ aufgenommen. Hat man da so einen gewissen Respekt vor, oder nehmen sie sowas nicht mehr wahr?
Ich war im Februar da, ein paar Monate, bevor wir mit den Aufnahmen begannen und habe mir das mal angeschaut. Der Respekt… Ich will nicht sagen der Respekt schwindet, aber er relativiert sich, wenn man sieht, was das für eine Bude ist. Es ist eigentlich mehr das Bewusstsein für die historischen Stätte. Klar, man denkt sich: „An dem Flügel hier haben schon Aznavour und Bécaud gesessen… Dieses Mischpult wurde schon in Gang gesetzt bei uralten Trenet und Henri Salvador Aufnahmen.“ – Man denkt schon darüber nach, zwar nicht die ganze Zeit, aber hin- und wieder.
Die Kompromisslosigkeit dem reinen Schlager gegenüber ist teilweise schon erschreckend.
Und nicht zuletzt hat da auch der große Serge Gainsbourg aufgenommen. Der hat dort ja quasi sein zu Hause gehabt…
Ja, der hat mehr oder weniger darin gewohnt.
Obwohl er ja dann immer im Ausland aufgenommen hat. In England…
Später, viel später!
Stimmt, das waren ja die ersten Platten. Nach welchem Auswahlkriterium haben sie die Chansons zusammengestellt? Wie entstanden dann die Arrangements und die deutschen Übersetzungen?
Ein Teil des Materials bestand wirklich aus alten Lieblingstücken, die wir immer schon mal machen wollten, gerade die beiden Gainsbourg-Stücke gehören dazu. Dann ist es natürlich auch so, dass man, um das Konzept auch zu verdeutlichen, nicht nur obskure Stücke nehmen kann. Uns war schon von vornherein klar, dass wir auch tatsächliche – ich möchte nicht Gassenhauer sagen – aber eben auch Standards, die sofort eine Assoziation zum Thema Frankreich, gerade Paris, hervorrufen, nehmen müssen. Dann entstehen die Arrangements, bei mir immer ganz traditionell am Schreibtisch. Zu Hause, in aller Ruhe. Gelegentlich hastet man dann auch mal zum Flügel und probiert aus, ob das alles so stimmt…
Mit Stift und Papier…
Genau. Ich bin jemand, der noch traditionell richtige Arrangements mit Noten schreibt. Also mit Bleistift und Notenpapier. Aber um auf ihre Frage zurückzukommen: Der richtige Weg, ein Chanson zu Übersetzen ist, erst mal den Inhalt zu verstehen. Denn bei englischen und amerikanischen Liedern wurde oft sehr kurz gegriffen. Zeile für Doppelzeile – irgendwie wird’s schon gehen. Da die französischen Lieder wirklich Geschichten erzählen, oder doch sehr ausweitend Zustände beschreiben, wär‘ es doch schön, das Gesamtsortiment erst mal vorher verstanden zu haben, bevor man dann die Sache angeht. Das geht bei den französischen Liedern tatsächlich ganz gut, wenn man sie sich Zeile für Zeile vornimmt.
Bevorzugen sie die Easy-Listening-Variante des Chansons, also diese Bossa-Nova-Richtung oder eher die brummeligen Romantiker wie z. B. Brassens?
Als Konsument teilen sich meine Vorlieben relativ gleich auf, als Interpret liegt mir sicherlich die erste Variante mehr.
Haben sie eigentlich Vorbilder?
Mehr Inspirationen als Vorbilder. Natürlich haben mich als junger Bursche alle klavierspielenden Sänger sehr beeindruckt. Nat King Cole, den fand ich wirklich immer am besten…
Unter welchen Gesichtspunkten wurde das Aufnahmeteam für das neue Album zusammengestellt? Von der Stammband einmal abgesehen geht es mir da eher um das technische Personal.
Es ist natürlich so gewesen, dass diese ganze Geschichte von Blue Note Records organisiert wurde, das ist die Firma, bei der ich unter Vertrag stehe – die sind weltweit vertreten. Es gibt ein sehr aktives französisches Standbein von Blue Note und die haben das Team, zusammengestellt. Die haben sich um den richtigen Tonmeister gekümmert, um den richtigen Produzenten bemüht…
Blue Note standen also komplett hinter dem Projekt?
Absolut. Der Produzent Régis Ceccarelli, der ist vor etwa fünfzehn Jahren auch als Sänger für Blue Note tätig gewesen und als Schlagzeuger entstammt er einer wirklich berühmten Dynastie französischer Drummer. Aber er hat sich dann komplett aufs Produzieren verlegt und seine Spezialität sind eben, neben vielen anderen Dingen, auch diese jazzhaften, traditionsgebundenen Musikstile.
Wie stehen sie zum Nouvelle Chanson? Also Benjamin Biolay, Coralie Clément…
Soweit ich das mitbekomme gefällt es mir. Eine popmusikalische Erneuerungsbewegung, auch ein Rückbesinnen auf bestimmte Qualitäten und musikalische Traditionen, im komponieren, arrangieren, im runterfahren des Aufwandes – etwas, was in unserem Schlager ja teilweise durchaus auch passiert. Auch inspiriert durch die Franzosen.
Aber in Deutschland haben wir ja eine ganz andere Einstellung zu unseren traditionellen Liedern, als die Franzosen. Wenn Franzosen „La Mer“ hören, ist das ein ganz anderer Zugang als die hiesige Rezeption eines Stückes von Hildegard Knef…
Ja, das ist leider so. Das hängt u. a. auch damit zusammen, dass sich bei uns der Generationenkonflikt in den 60er und 70er Jahre weniger über die Musik, als vielmehr über die benutzte Sprache ausgedrückt hat. Aber Hildegard Knef ist ein Beispiel, das noch ganz gut funktioniert. Die Kompromisslosigkeit dem reinen Schlager gegenüber ist teilweise schon erschreckend.
Es gibt ja nun ein paar Interpreten, die es schaffen, das die Menschen wieder zuhören, das finde ich sehr schön.
Ich freue mich zumindest, dass es für mich jetzt schon so lange funktioniert. Aber diese Problematik, die Sie ansprechen, ist manchmal entmutigend, gerade wenn man vor allem im Rundfunk versucht Spurenelemente dieses neuen Lieds/Schlagers/Chansons – wie sie das auch immer nennen wollen – in Deutschland zu finden. Man hört fast nichts davon.
Nun, falls alle Stricke reißen, können sie ja immer noch als Musikwissenschaftler arbeiten, die Professur haben sie ja vor wenigen Monaten verliehen bekommen.
Ja, aber erst im Februar werde ich anfangen. Allerdings: Es handelt sich um eine Honorarprofessur und das heißt im Gegensatz zu diesem schön klingenden Wort: Man bekommt nichts dafür, sondern versucht einfach sein Wissen als akademischer Quereinsteiger weiterzugeben.
Das Gespräch führte Julian Auringer für diekopfhoerer.eu.
Posted on 16 Januar 2012 by Julian
BOY sind gerade dabei, eine ganz große Nummer zu werden. Ihr wunderbares Album Mutual Friends wird mit Lob überhäuft und auch die Liveauftritte sind in größere Hallen verlegt worden und dennoch fast gänzlich ausverkauft. Aber keine Sorge: Es gibt Zusatztermine! Überdies soll ihr Album bald europaweit veröffentlicht werden – eine seltene Ehre für Bands aus dem deutschsprachigen Raum.
Am 09.03.2012 erscheint die neue Single Drive Darling, ein wunderbares Lied über Abschied und Aufbruch, ein Stück so schön wie das Album höchstselbst. Live sind Valeska Steiner und Sonja Glass an folgenden Tagen zu hören:
BOY 2012
Präsentiert von Intro | kulturnews | laut.de | tape.tv
18.02.2012 Leer | Zollhaus (Zusatztermin)
19.02.2012 Münster | Skaters Palace (verlegt von Gleis 22) (AUSVERKAUFT)
20.02.2012 Bielefeld | Kamp (AUSVERKAUFT)
21.02.2012 Bremen | Schlachthof (AUSVERKAUFT)
22.02.2012 Hamburg | Große Freiheit 36 (AUSVERKAUFT)
24.02.2012 Leipzig | Theaterfabrik (AUSVERKAUFT)
25.02.2012 Berlin | Postbahnhof (AUSVERKAUFT)
27.02.2012 Würzburg | Posthalle
28.02.2012 Erlangen | E-Werk
29.02.2012 A-Graz | PPC
01.03.2012 A-Innsbruck | Weekender
02.03.2012 München | Alte Kongresshalle (verlegt von 59:1)
03.03.2012 Karlsruhe | Tollhaus
05.03.2012 Freiburg | Jazzhaus
06.03.2012 Darmstadt | Centralstation (AUSVERKAUFT)
07.03.2012 Köln | Live Music Hall (AUSVERKAUFT)
08.03.2012 Berlin | Huxleys (verlegt von Postbahnhof) (Zusatztermin)
(AUSVERKAUFT)
09.03.2012 Hannover | Capitol (verlegt von Musikzentrum)
Zusatztermine:
23.03.2012 Krefeld | Kulturfabrik
24.03.2012 CH-Zürich | m4music
26.03.2012 CH-Basel | Kaserne
27.03.2012 CH-Bern | Bierhübeli
28.03.2012 CH-Luzern | Schüür
30.03.2012 CH-St. Gallen | Palace
31.03.2012 CH-Buchs | Krempel
02.04.2012 Konstanz | Kulturladen
03.04.2012 Tübingen | Sudhaus
04.04.2012 L-Luxemburg | Atelier
05.04.2012 Kaiserslautern | Kammgarn
07.04.2012 Gera | Songtage@Comma
08.04.2012 Köln | E-Werk
(Zusatztermin)
09.04.2012 Hamburg | Grosse Freiheit 36
Bitte überprüft den Ticketstatus der Konzerte sowie die Auftrittsorte selbst, wir übernehmen für die Angaben keine Verantwortung!
Posted on 15 Januar 2012 by Julian
Die alte Bandbesetzung Hermenau (p), Schäfer (b) und Jahn (dr) ist nicht mehr. An ihrer Stelle finden sich nun Trübsbach (sax, cl, fl), Balshai (p), Cardoso (b) – war auch als Gast auf Joshua zu hören – und Burgwinkel (dr). Und auch auf kompositorischer Seite hat sich einiges getan: War Joshua noch von diversen Coverversionen und Andreas Hermenau Kompositionen geprägt, stammen die neuen Stücke hauptsächlich von Paulo Cardoso und Fjoralba Turku höchstselbst. Trotz des neuen Teams und dem Vertrauen auf die eigenen Fähigkeiten ist Serene jedoch kein bisschen schlechter geraten, als der überaus interessante Vorgänger. Geschlossener kommt es daher, Stücke wie There Be None Of Beauty’s Daughters, She Walks In Beauty aber auch Marrakech (das in einigen Tönen deutliche Parrallelen zu Andrew Lloyd Webbers Memory erkennen lässt, dieses vermutlich ungewollte Zitat glücklicherweise aber nicht weiter ausbaut und sich ganz einer faszinierend getriebenen Stimmung hingibt) beweisen Turkus Gespür für die richtige Komposition. Hier sollte sie sich vllt. noch mehr auf sich selbst verlassen. Aber auch die Cardoso Stücke fallen kein bisschen ab. Joyfully, Living, Just Living und Indian Summer (Dismal) geben der Sängerin genug Spielraum, um die Fascetten ihrer Stimme freien Lauf zu lassen. So singt sie in letzterem Stück einen kleinen Teil acapella – Bezaubernd! Ein wenig schade jedoch, dass man dem Albanischen nicht mächtig ist. Überhaupt sind die traditionellen Lieder wieder einmal ungemein faszinierend. Kno My Qyqe Se Po Vjen Behari und Lulzoj Fusha sind ganz heißer Stoff, bis in die Fingerspitzen emotional. Serene überzeugt auf ganzer Linie, vom Artwork über die Kompositionen bis hin zur ausgezeichneten Band. Ein Must-Have für den neugierigen Jazzer und die Boheme.
Erschienen bei Traumton.
04.02.2012 Bayreuth (Jazzforum)
09.02.2012 Leverkusen (Jazzclub)
02.06.2012 Berlin (Schlot)
tbc.
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Posted on 15 Januar 2012 by Julian
Marit Larsens Spark – wieder mal so ein Album, bei dem man extrem vorsichtig sein sollte mit dem, was man darüber schreibt. Nicht nur wegen der ewig nörgelnden Fanboys, sondern auch wegen der ewig nörgelnden Musikfreaks, die an eingängigem, charttauglichen Folkpop so gar nichts finden, was ihnen gefällt. Ihr inzwischen 3. Album – If A Song Could Get Me You mal nicht mitgezählt, da es eine Best-Of zur Sondierung des deutschsprachigen Marktes war – bietet More-Of-The-Same. Wer Larsen bereits auf den Vorgängeralben mochte, wird auch Spark mögen. Eingängige Melodien, fluffige Arrangements, Nettigkeit am Stiel, Zuckerwatte für die Ohren. Wie bereits The Chase gefällt auch Spark. Mit Marit Larsen verhält es sich wie mit ihrem Dauerohrwurm If A Song Could Get Me You: Auf Endlosschleife etwas nervig, nach längerer Abstinenz aber eine gute Freundin, der man gerne ein Ohr leiht. Eine alte Bekannte, die man gerne wiedersieht.
Erschienen bei Sony Music / Columbia.
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