Ein Albentitel, wie aus einem Nina-Hagen-Lied entsprungen, eine EP, die überdurchschnittlich gut war und eine Sängerin, mit einer fantastischen Stimme, die momentan von allen möglichen öffentlich-rechtlichen Sendern beworben wird: Cäthes Start ins Musikbusiness könnte besser nicht laufen. Ich Muss Gar Nichts überzeugt vor allem dort, wo man die Songs der EP verwendet. Mit deutlichen Worten formuliert sie ihre Gedanken, und wenn dabei Wörter wie „einzige“ pluralisiert werden stört es anscheinend niemanden, auch nicht die Grammatikwächter der öffentlich-rechtlichen. Ich Muss Gar Nichts ist ein durchaus gutes Album mit kleinen Schwächen und Hängern, dass manchmal etwas anstrengend geraten ist. Cäthe ist nicht jedermanns Geschmack, hat aber definitiv ihre Daseinsberechtigung und macht viel Spaß.
Erschienen bei Sony.
Subjektiv: Objektiv:







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Januar 24th, 2012 at 20:26
Ja, Cäthe macht viel Spaß. Mit ihrem frechen Schnütchen zeigt sie, wo in Deutschland der Hammer hängen kann. Erfrischend!