Früher bei den Eurythmics, heute Bluesmusiker – eine lobenswerte Entwickelung. Weniger Lobenswert ist die Umsetzung, mit der sich Dave Stewart deutlich verhebt. Auf The Blackbird Diaries gibt es nichts, was man nicht bereits so oder so ähnlich irgendwo anders gehört hat. Es ist im ersten Moment überraschend, weil die Erwartungshaltung in eine leicht andere Richtung tendiert – aber die positive Überraschung weicht, sobald man merkt, dass die Song alle relativ gleichartig und uninspiriert klingen. Worth The Waiting For ist die positive Ausnahme, ansonsten überraschen die Duette mit Martina McBride und Colbie Caillat. Stevie Nicks hat ihre Pracht verloren – man merkte es bereits auf ihrem letzen Soloalbum und auch sonst gibt das Album nicht viel her. Kein Totalausfall, aber dennoch langweilig. Schade.
Erschienen bei Weapons Of Mass Entertainment / Sony.
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August 1st, 2011 at 10:27
Schade, ist der Mann doch eigentlich ein musikalisches Genie