Frank Kirchner and Zoomachine – Panic In The Peanut Gallery

Zoomachine Panic In The Peanut Gallery

Panic In The Peanut Gallery – Nomen est Omen. Frank Kirchners Soloalbum klingt bisweilen wie eine aufgebrachte Horde Elefanten, die in eben jener Peanut Gallery herumtoben. An anderer Stelle, man muss dem Jazzthing zustimmen, mag man Vergleiche zu Weather Report oder Joe Zawinul ziehen. Doch müssen Zoomachine diesen Vergleich keineswegs fürchten, denn es gelingt ihnen immer wieder, eigene Elemente in ihren Sound zu integrieren, sie spielen gekonnt mit Elementen der Weltmusik und scheuen auch nicht die Nähe zu King Crimson (vornehmlich der aktuellen Besetzung). Bassfundamente wie in The Launch, kombiniert mit treibender, nicht alltäglicher Rhythmik und Sitar sind selten so mitreißend, fußen im jazzaffinen Krautrock (Embryo – kennt die noch wer?) und sind doch völlig eigen.

Erschienen bei Care.

 

Subjektiv:

Rating: ★★★☆☆ 

Objektiv:

Rating: ★★★★☆ 

Wenn dir der Artikel gefällt, wirst du mein Buch lieben: The Beach Boys - Pet Sounds

Wer ich bin: Ich schreibe Bücher, forsche zur Massenkultur (Comics!), komponiere, liebe Musik & bin hoffnungslos franko-/italophil.

Woran ich glaube: Wir sollten im Leben danach streben, Narren zu sein. Immer auf der Suche, niemals am Ziel, von Neugier getrieben, mit offenen Augen, Ohren & Geist durch die Welt gehend.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.