Mit Jamiroquais Rock Dust Light Star eröffnet sich mir als Kritiker eine neue Welt, denn bisher kannte ich den Herren nur von überschwänglichen Empfehlungen derer, die mit Musik eher wenig am Hut haben. Seltsamerweise sind 20 Hit Singles und 25 Millionen verkaufte Alben einfach so an mir vorbeigegangen (trotz Acid-Jazz Affinität), Space Cowboy und Virtual Insanity kannte ich nur aus dem Radio. Umso überraschender, dass der Musiker es wirklich drauf hat. Da gibt es z.B. das Stück Hurtin‘, das ganz unverhohlen vor sich hin groovt, unverschämt funky ist und den Körper in Wallung versetzt. Gleiches gilt für She’s a fast persuader, das zudem stark an die 80er erinnert. Neben 70er Library Music Einflüssen und einem sehr guten Gespür für Song- und Albenstrukturen fällt vor allem die wunderschäne Harmonieführung auf, von der sich so mancher Musiker eine Scheibe abschneiden könnte. Wenn, ja wenn diese Woche nicht voller hochwertiger Jazzkonkurrenz wäre, würde Jamiroquais Rock Dust Light Star der Tonträger der Woche sein.
Erschienen bei Mercury / Universal.
Subjektiv: Objektiv:







Jamiroquai – White Knuckle Ride
Hochgeladen von umusic. – Sieh die neuesten vorgestellten Musikvideos.









Oktober 30th, 2010 at 13:36
Jamiroquai ist ohne Frage meine Lieblingsband, und schon seit Tagen habe ich diesem Tag entgegengefiebert, wenn Jamiroquai nach 5 Jahren Pause die nächste Platte rausbringen. Eine gelungene Scheibe, die eigentlich vielmehr ein Portfolio der letzten Alben darstellt, da jeder Track perfekt auch auf ein anderes Album passen würde.
Meine Favoriten: White Knuckle Ride / Two Completely Different Things
Oktober 31st, 2010 at 17:50
Bin noch nicht 100%ig überzeugt, hoffe das Album entwickelt sich noch