Andreya Triana – Lost Where I Belong

Andreya Triana Lost Where I Belong Cover

Auf Lost Where I Belong präsentiert sich Andreya Triana als Soulssängerin, die kein Soulfan verpassen darf. Das liegt nicht nur an ihrer tollen Stimme, die durchaus den Vergleich mit Alicia Keys oder Macy Gray standhalten kann, sondern auch an den unheimlich guten Songs, die völlig untypisch für die aktuelle Soulszene weder Retro noch Bling Bling sind. Hier wird damenhafter Soul geboten. Smooth und wie Honig fließt die Musik dahin, erwärmt das Herz, wie das großartige Draw The Stars eindrucksvoll beweist. Mit Something In The Silence ist ein waschechter Bossa Nova vertreten, A Town Called Obselete klingt Retro, ohne dem ausgetretenen Retropfad zu folgen. Lost Where I Belong mischt modernen Soul mit der ruhigen Art eines Curtis Mayfield. Mutig und sehr Hörenswert.

Erschienen bei Ninja Tune / Rough Trade

Subjektiv:

Rating: ★★★★☆ 

Objektiv:

Rating: ★★★★☆ 

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Wer ich bin: Ich schreibe Bücher, forsche zur Massenkultur (Comics!), komponiere, liebe Musik & bin hoffnungslos franko-/italophil.

Woran ich glaube: Wir sollten im Leben danach streben, Narren zu sein. Immer auf der Suche, niemals am Ziel, von Neugier getrieben, mit offenen Augen, Ohren & Geist durch die Welt gehend.

2 thoughts on “Andreya Triana – Lost Where I Belong

  1. Da sind wir uns ja ohne Wenn und Aber einig, ich glaub ja, dass Bonobo als Produzent für diesen Sound gesorgt hat. Ist halt schon ein Unterschied, ob der Produzent selbst ein klasse Künstler ist oder eben nur abliefert, was nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten als gefragter Sound durchgeht.

  2. Ja, so sehe ich das auch. Bei dem Album merkt man einfach von vorne bis hinten, dass da sehr auf die Form geachtet wurde und man nicht vewrsucht hat, ein Album á la Leona Lewis rauszuhauen. Ich finde z.B. auch, dass eine enormer Unterschied zwischen Alicia Keys erstem Album besteht (co-produziert von Isaay Hayes) und ihrem aktuellen (das aber immer noch top ist – Empire State Of Mind part II ist m.E. gleichwertig zu New York New York). Bei beiden Künstlern spürt man deutlich den Vintageeinsatz dort, wo ein guter Produzent anwesend war, der auch selbst Künstler ist.

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