Norman Palm – Shore To Shore

City Slang

Der Job als Musikkritiker macht immer dann besonderen Spaß, wenn man Alben bekommt, die man sich nie gekauft hätte und diese dann sehr positiv überraschen. So geschehen bei Norman Palms Shore To Shore. Schon die Verpackung macht neugierig auf den Inhalt, so wie bei alten Roxy Music Platten. Ein Formklima, das sich mit Meinem Deckungsgleich gibt. Mit Roxy Music hat auch die Musik ein klein wenig Ähnlichkeit. Nicht den Sound betreffend, der ist eher elektronischer Singer / Songwriter mit Emoaffinität, aber der Kunstcharakter der Aufnahmen hat schon eine gewisse Ähnlichkeit. Immer wieder gibt es kleine Spielereien die überraschen. Leider ist aber eine Platte nicht allein durch ihren Kunstcharakter hochwertig und so gibt es doch zu bemängeln, dass sich mit zunehmender Spielzeit und relativ monoton-nasaler Stimme eine gewisse Überanstrengung beim Hörer einstellt. Trotzdem gefallen mir Stücke wie Easy (muss hier noch jemand an die Pet Shop Boys denken?), WDYD? oder Start/Stop doch sehr und so ist meine 3-Punkte-Wertung eher eine 3,5!

Wenn dir der Artikel gefällt, wirst du mein Buch lieben: The Beach Boys - Pet Sounds

Wer ich bin: Ich schreibe Bücher, forsche zur Massenkultur (Comics!), komponiere, liebe Musik & bin hoffnungslos franko-/italophil.

Woran ich glaube: Wir sollten im Leben danach streben, Narren zu sein. Immer auf der Suche, niemals am Ziel, von Neugier getrieben, mit offenen Augen, Ohren & Geist durch die Welt gehend.

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