Archive | Juli, 2010

TheBewitched-45t-FINAL-Preview RECTO

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The Bewitched Hands – Hard To Cry

Posted on 31 Juli 2010 by Julian

Jive / Epic

Das The Bewitched Hands das nächste große Ding sein werden, sollte inzwischen jedem Blogger und Blogleser bewusst geworden sein. Und auch ich reihe mich ein in die lobende Kritikerriege, denn die EP überzeugt auf ganzer Linie, auch wenn es mich erst bei End of the night gepackt hat. Der klagende Gesang, das Mellotronsolo und die fragile Sonntagmorgenstimmung sind einfach schön. Zu schön, um wahr zu sein? Das wird sich mit dem kommenden Album der Franzosen zeigen und dann werde ich auch Punkte vergeben. Die EP indes bewegt sich irgendwo bei 4 Punkten.

[dailymotion xajw9c]

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Sheryl_Crow_100_Miles

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Neues Album von Sheryl Crow

Posted on 29 Juli 2010 by Julian

Photocredit by Universal Music

Das ist fast an mir vorbeigegangen: Sheryl Crow veröffentlichte bereits am 23. Juli 2010 ihr neues Album 100 Miles From Memphis. Die If It Makes You Happy Sängerin zollt mit ihrem 7. Studioalbum dem klassischen Südstaatensoul Tribut. Die Songs sind größtenteils live im Studio eingespielt worden, produziert wurde es von Doyle Bramhall II und Justin Stanley. Als Gaststars sind u.a. Keith Richards (Rolling Stones) und Justin Timberlake. Eine Review folgt in den nächsten Tagen.

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Rooney veröffentlichen neues Album "Eureka"

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Rooney veröffentlichen neues Album "Eureka"

Posted on 28 Juli 2010 by Julian

Rooney - EurekaAm 28. August 2010 wird endlich das neue Album der Band Rooney veröffentlicht. Bekannt wurde die Band in Deutschland vor allem durch ihren Auftritt bei O.C. California. Nach dem großartigen, selbstbetitelten ersten Album floppte der Zweitling Calling The World sowohl bei den Kritikern als auch den Fans. Nun dürfen wir gespannt sein, was Eureka zu bieten hat und es darf gehofft werden, dass es wieder die Magie des Erstlings besitzt. Die Single I Can’t Get Enough erscheint bereits am 6. August.

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bookends_cover

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VA – Bookends

Posted on 27 Juli 2010 by Julian

Mairisch Verlag

Vom gemeinen Germanistikstudenten trifft man meist zwei Exemplare: Den eigenschaftlosen, retrobewussten Lehramtsstudenten, auch Streber genannt, der betont gerne Indiepop oder auch mal kunterbunt-gemischt hört, der von Montag bis Donnerstag arbeitet, sich Freitag den Schädel flutet, Samstags im Koma liegt und den Sonntag mit einem Cappuccino eröffnet um sich anschließend auf den kommenden Montag vorzubereiten um das Spiel von neuem zu beginnen, sowie den fachwissenschaftlich orientierten Langweiler, dem die große Popkarriere leider versagt blieb und der nun seine Wunden leckt, indem er auf Internetseiten andere Bands rezensiert.  So das Cliché. Was das mit der vorliegenden LP zu tun hat? Auf ihr sind 10 wunderbare Titel deutscher Liedermacher versammelt, deren Texte allesamt literarisch anspruchsvoll sind und jedem Germanisten die Freudentränen in die Augen treiben werden. Sei es Norman Palm, Rosalie und Jacob, Julian Gerhard, Jan Böttcher (grandios!), Fön oder der allseits geliebte Gisbert zu Knyphausen. Ein schönes Konzept, das endlich einmal die Randgruppe der singenden Dichter beachtet und zeigt, dass Menschen, die mit der deutschen Sprache umgehen können, nicht immer bloß langweilige Lehramtsstudenten sein müssen. Das Bookends auch noch auf der alten Schallplatte erscheint ist natürlich doppelt so schön!

P.S.: Der Rezensent ist selbst Germanist. :-)

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kurt-wagner

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Kurt Wagner (Lambchop) veröffentlicht Country Album

Posted on 26 Juli 2010 by Julian

Nachdem das letzte Lambchop Album als Beilage des Rolling Stone Magazin veröffentlich wurde, steht bald wieder eine Veröffentlichung des Songwriters Kurt Wagner an. Zusammen mit Cortney Tidwell erscheint am 1. Oktober 2010 und hat den Titel Invariable Heartache. Interessant ist vor allem die Geschichte der Songs:

Cortney Tidwells Grossvater (der auf den tollen Country Namen Slim Williamson hoerte) hatte ein Label namens Chart Records. Zwischen den mittleren Sechzigern und den mittleren Siebzigern erschienen hier haufenweise sehr junge Country Saenger und Saengerinnen, von denen wir in diesen Breiten niemals hoeren wuerden. Slim hatte einen Sohn (genau, Cortneys Vater) namens Cliff Williamson, der wiederum bei Chart Records fuer das A&R zustaendig war. Eine der jungen Stimmen auf Chart Records gehoerte Connie Eaton, die sogar mal den zweiten Platz bei einer Miss Nashville Wahl belegte.
Aber hauptsaechlich war sie Cliffs Frau, also Cortneys Mutter. Die Ehe zerbrach ueber der Erfolglosigkeit ihrer Karriere und sie verstarb viel zu jung im Alter von 49 Jahren im Jahre 1999. Nicht jedoch ohne zuvor einen Hit fuer ein anderes Label gehabt zu haben.

Aus diesen menschlichen Abgruenden und musikalischen Archiven haben sich nun Kurt und Cortney ein paar obskure Lieblingslieder ausgesucht und sie im Studio in ein neues, juengeres Gewand gekleidet. “Invariable Heartache” erfasst also 11 Chart Records Cover und ein ABC Records Cover. Und ein Tribute to Nashville, einer Stadt und ihrer Musik, ihren grossen und kleinen Karrieren, gescheiterten Existenzen und geplatzten Ehen.

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Tired Pony – The Place We Ran From

Posted on 25 Juli 2010 by Julian

Fiction / Cooperative Music

Da schau an: Eine Supergroup! Kennt das eigentlich noch jemand? In den späten 60ern/frühen 70ern war das mal voll angesagt und es entstanden Gruppen wie CSN&Y und Emerson, Lake und Palmer, die mal mehr und mal weniger gute Alben veröffentlichten, um sich dann in den 80er Jahren komplett lächerlich zu machen (On The Beach!). Tired Pony sind auch eine Supergroup, in den 60ern wären sie wohl unter dem Namen LB&C aufgetreten. Es handelt sich hierbei um Musiker der Band Snow Patrol, REM und Belle and Sebastian – die ersten beiden Bands mochte ich eigentlich nie. Hinzu kommen diverse Gaststars wie die allseits beliebte und rundum entzückende Zooey Deschanel. Und so verwundert es auch nicht, dass ihr Duett Get on the road sowie Point me at lost island zu den Höhepunkten des Werks zählt. Weiter Highlights sind That silver necklace, The good book und Pieces. Ein Album, das eher ruhig zur Sache geht. Mir zeitweise zu ruhig. Von einer Supergroup erwarte ich einfach mehr. Andererseits bleibt das Niveau konstant und durch meine heimliche Liebe Zooey Deschanel wird die ganze Angelegenheit für mich ein klein wenig aufgewertet. Schön, um Dinge nebenbei zu tun.

[youtube zxaGJNihf28]

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Höflichkeit 2.0 – inkl. Verlosung!

Posted on 23 Juli 2010 by Julian

Na, wer erinnert sich noch an die Zeiten, als es kein Internet, kein Mobiltelefon etc., dafür aber klare Regeln im Umgang mit seinen Mitmenschen gab? Wenn man ein Date hatte, wurde es nicht von sinnlosen SMS unterbrochen, der Mann hielt der Frau die Tür auf und Fotos, auf denen der beste Freund besoffen im eigenen Erbrochenen lag gab es zwar, sie zirkulierten aber nur im Freundeskreis. Seit der digitalen Revolution ist aber alles anders geworden. Das Saufgelage ist binnen weniger Stunden auf diversen Failblogs zu finden (oft von der abgebildeten Person selbst ins Netz gestellt), zwischen lauter SMS vergisst man bei einem Date die wichtigste Person und die Tür hält auch keiner mehr auf. Soziale Netzwerke werden überflutet und gleichzeitig melden sich einige Nutzer aus Angst vor dem Verlust der Privatssphäre ab (vllt. sollte man wissen, dass man nicht alle Felder ausfüllen muss?). Doch ist es möglich, digital zu leben, ohne gleich das Private zu veruntreuen? Wie behandele ich mein Gegenüber und wie verhält man sich heute ganz im Allgemeinen? Eine mögliche Antwort hat das Team des Creation Centers der Telekom Laboratories gefunden. Nach monatelanger Arbeit mit diversen Teilnehmern aus 12 Nationen hat man dort eine eEtiguette aufgestellt, die 101 Verhaltensregeln präsentiert, die den digitalen Alltag erleichtern. Alternativ dazu ist auch ein Buch erschienen.

Die Kopfhoerer verlosen in Zusammenarbeit mit der Telekom 2×10 Amberstix (Aufkleber, die beliebig oft abgelöst und wieder aufgeklebt werden können, ohne an Qualität zu verlieren) im stylischen Seniorendesign (s.h. Feature Image) mit den Top Ten Regeln. Wer eins der zwei Sets haben will, schreibt einfach an dieser Stelle einen Kommentar (mit Emailadresse!). Wer zu erst kommt…

[youtube hU9F8XE2v9w]

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themagicnumberstherunawaylowres

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The Magic Numbers – The Runaway

Posted on 23 Juli 2010 by Julian

Cooperative Music

Es gibt Alben, da ist ein wirklich großartiger Song drauf, den man nie vergessen wird. Das Soloalbum von A.C. Newmans ist ein gutes Beispiel dafür (hier ist es On The Table). Auf dem neuen Album der Magic Numbers ist es der Song The Pulse. Ein Track, der sehr eigenständig klingt, aber zu keinem Zeitpunkt seine Einflüsse (Beatles) verleugnet. Psychedelisch, aber einprägsam und mit einem tollen Refrain. Mitsingen garantiert. Danach folgt dann erst mal gutes Songwritermittelmaß (unterbrochen vom tollen A Start With No Ending), bis Sound Of Something erklingt. Ein weiteres Highlight folgt mit The Song That No One Knows. Abgerundet wird die Platte durch das schöne I’m Sorry. Die Magic Numbers waren mir zuvor gänzlich unbekannt und ich muss feststellen, dass mir die Band im Großen und Ganzen gefällt. The Runaway ist ein Album zum nebenbei hören oder um auf der Couch zu chillen. Schöner Psychedelicpop mit ein paar Überfliegern. Parallelen zu den Beach Boys und Fleetwood Mac (beide Bands schätze ich sehr), die einige Kollegen zu erkennen glauben, vermag ich aber nicht zu entdecken.

[youtube 4MVJiE4E2Q0]

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Larkin Poe Spring CD Cover

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Tonträger der Woche: Larkin Poe – Spring

Posted on 22 Juli 2010 by Julian

Edvins Records / SdS – Alive

Larkin Poe sind die Schwestern Rebecca und Megan Lovell, die früher einmalzusammen mit der dritten Schwester Jessica als The Lovell Sisters auftraten. Die Band war enorm erfolgreich und wurde von Vielen als Nachfolger der Dixie Chicks angesehen. Jessica entschied sich jedoch nach dem Album Time To Grow dazu, erst einmal zu heiraten und mit einem Studium zu beginnen. Dass die beiden anderen Schwestern weitermachen ist ein Segen! Die Stücke der 18jährigen Rebecca sollen ein Abbild des Frühlings sein (in den nächsten Monaten werden drei weitere Alben folgen, die sich mit den anderen Jahreszeiten beschäftigen) und man darf behaupten, dass es ihr mehr als geglückt ist. Dem mitreißenden Opener Long Hard Fall stehen düstere Impressionen wie Burglary, The Principle Of Silver Lining und Ball And Chain, die mit ihrer gedämpften Stimmung die regnerischen Tage zu beschreiben scheinen. Nothing But Air verdeutlicht Punktgenau, was Musikkritiker von guten Refrains erwarten sollten. Überhaupt fehlt es der Platte nicht an solchen. Es gibt kein einziges Stück, das nicht zum Ohrwurm wird – und ich schreibe hier nicht von Ohrwürmern a la Hot Hot Summer von Monrose. Sie sind von so vollkommender Schönheit, dass es eine Freude ist. Hinzu kommt, dass Rebecca und Megan ihre Instrumente wirklich beherrschen – sie spielen u.a. Mandoline, Gitarre, Dobro und Ukulele. Auch die restlichen Bandmitglieder machen eine gute Figur. Leider werden diese wohl nicht so viel Beachtung finden, denn die Schwestern sind alles andere als weltfremde Instrumentalisten und bestechen durch einen nicht zu verachtenden Hotnessfaktor. Bluegrass Musik mit Popappeal trifft auf zwei sehr hübsche Damen, die unfassbar tolle Melodien zu schreiben verstehen. Es gibt Kritiker, die das Album nur deshalb loben, weil es von zwei Frauen stammt, die sich in der Bluegrassszene zu behaupten wissen. Solche Bonuspunkte gibt es bei mir nicht. Dennoch: Hier handelt es sich um zwei Sirenen, die hoffentlich die Welt erobern.

Myspace Seite <– Reinhören!

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coeur_de_pirate_small

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Kurzvorstellung Coeur De Pirate

Posted on 20 Juli 2010 by Julian

Photocredit by John Londono

Coeur De Pirate ist der Künstlername von Béatrice Martin aus Montréal, die völlig zu Recht innerhalb kürzester Zeit zu einer ziemlich erfolgreichen Songwriterin wurde. Ihren Myspace Songs folgte ein Plattenvertrag, 500000 allein in Frankreich verkaufte Alben sowie eine Nummer 1 Chartplatzierung in Kanada.  Inzwischen ist sie ein echter Shootingstar geworden und schreibt dabei auch noch ganz fantastische Songs. Am 20. August wird das Album in Deutschland erscheinen. Man darf gespannt sein – die Songs Ensemble und Comme Des Enfants (auf der aktuellen Le Pop 5 drauf) sind hier schon zu Ohrwürmern geworden.

[youtube i3u0vq0WyIA]

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