Lena Meyer-Landrut in der Kritik

Posted on 18 Mai 2010 by Julian

Lena Meyer-Landrut

PHOTO CREDIT (c) Universal Music 2010

Nachdem es im deutschsprachigen Raum schon beinahe einer Todsünde gleichkommt, Lena Meyer-Landrut auch nur im Ansatz zu kritisieren, schallt es aus Großbritannien Kritik. Mark Espiner vom Guardian findet auf Spiegel Online deutliche Worte für Deutschlands Fräuleinwunder. Nicht nur, dass ihr Akzent schlichtweg falsch sei, wirke, als spräche ein in Oslo ansässiger Sprachtherapeut Englisch mit Ali G Attitüde, nein, sie klinge nicht besser als Guido Westerwelle. Aber nicht nur das: Ihr Sound sei nicht nur geklaut (und für ihn sind Amy Winehouse, Lilly Allen und Kate Nash nicht unbedingt gute Musiker) sondern frei jeglicher Innovation. Das Lied Satellite sei ob des Textes beängstigend, jeder normal denkende Mensch würde bei dieser Liebeserklärung aufgrund latenter Stalkerangst die Flucht ergreifen. Für Lena Meyer-Landrut bräuchte man ein Textbuch, um sie zu verstehen. Große Angst hat er davor, dass Schulkinder ihren Akzent übernehmen könnten.

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13 Comments For This Post

  1. ChaosmacherinNo Gravatar Says:

    Harte Worte :D Ich mag sie noch immer.

  2. JulianNo Gravatar Says:

    Ich bin ja seit jeher kein großer Fan von ihr. Wünsche ihr trotzdem alles Gute.

  3. christianNo Gravatar Says:

    Das mit dem Akzent kann ich durchaus nachvollziehen, auf Muttersprachler muss das sehr befremdlich wirken.

  4. spanksenNo Gravatar Says:

    … jeder normal denkende Mensch würde bei dieser Liebeserklärung aufgrund latenter Stalkerangst die Flucht ergreifen.
    :mrgreen:

    Ich bin ja mal echt gespannt wie das ganze ausgeht, und dann ist hoffentlich Ruhe

  5. MichaelNo Gravatar Says:

    viel interessanter als ihre musik finde ich die perfek inszenierte marketing-strategie, mit der das mädel tagtäglich in den wichtigsten medien des kontinents platziert wird. die knutsch-story in bild hab aber sogar ich bemerkt :-) was aber bestimmt noch viel schlimmer ist: ich kenne keinen einzigen song von der lady – hab ich was verpasst??

  6. JulianNo Gravatar Says:

    @michael: ja, hast du. musst du dir mal geben. ob mans mag oder nicht – reinhören sollte man. ein erlebnis ;-)

  7. HutNo Gravatar Says:

    Recht hat er, der Mark. Der Akzent ist wirklich fürchterlich. Insbesondere der ‘Caterpillar’ in ihrem neuesten (wird bei Lena zum Keiterpillahhh) Oh Gott. :)

  8. BastiNo Gravatar Says:

    Ich finde den Akzent auch mehr als anstrengend und nervig aufgesetzt. Die Texte hingegen!? Hey, hat der sich schon mal Lieder von Kate Nash angehört die ein wenig abseits von Doowahdoo sind?

    Das Problem ist doch das Lena hier in Deutschland bis zur Notschlachtung zu Tode gespielt wird, tut mir leid aber ich kann es nicht mehr hören!

  9. JulianNo Gravatar Says:

    ja, kate nash ist teilweise auch extrem dürftig, was die texte angeht. sehr schön auch alanis morissette, meredith brooks und was es da nicht alles gibt.

  10. Andreas OrthNo Gravatar Says:

    Frauen mit Doppelnamen sind mir suspekt :-) . Bei der täglichen Radioberieselung kommt man ja nicht umhin, auch ab und zu “satellite” hören zu müssen. Auch wenn ich Lena den persönlichen Erfolg wünsche, sie ist einfach nur ein Marketing-Produkt, eine weitere Interpretation der “Brot-und-Spiele” – Fraktion und nach Oslo vermute ich, dem Untergang geweiht, da sie dann als Renditeobjekt nicht mehr zur Verfügung steht.

  11. spanksenNo Gravatar Says:

    Angeblich sehen sie die “Experten” ja ganz weit vorne, ob die das Ding wirklich noch nach Hause fährt wenn hier alle schon übelst genervt sind von Ihr? Bin mal gespannt

  12. Mudpie MusicNo Gravatar Says:

    Ich persönlich dachte ja vom ersten Radiohören, dass es sich hier um eine Isländerin handelt. Wirklich komischer, aufgesetzter Akzent!

  13. Dr. BorstelNo Gravatar Says:

    Gegen den Akzent habe ich nichts, “Sattelites” Text (oder der Song insgesamt) ist trotzdem schlecht. Anders lässt sich das nicht sagen: So unkonventionell sie als Person des öffentlichen Lebens sein mag, so angepasst klingt das Lied, und es ist mir herzlich wurscht, ob sie den Wettbewerb gewinnt.

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