Posted on 31 März 2010 by Julian
Der Trompeter Herb Alpert ist heute 75 Jahre alt geworden. Der bekannte Musiker hat sich zusammen mit seiner Band The Tijuana Brass weit über die USA eine Fangemeinde erspielt; mit der Gründung des Labels A&M unterstütze er andere Musiker auf ihrem Weg zu Ruhm. Zu seinen Protegés zählten u.a. Sheryl Crow, Cat Stevens, Carol King und Sergio Mendes. Nach Auflösung seiner Band machte er solo weiter und wurde zum gefeierten Jazzmusiker. Selbst Miles Davis und Wynton Marsalis zollten ihm Respekt. Sein Auftritt beim Montreux Jazz Festival ist eine Sternstunde der kommerziellen Jazzmusik. Nach dem Verkauf von A&M für 500 Millionen Dollar wandte sich Alpert zunehmend der Bildhauerei und Malerei zu. Bis heute tritt er regelmäßig auf; immer wieder ist er als Gastmusiker auf CDs zu hören (wie jüngst auf den Platten (ReWhipped und Sergio Mendes’ Encanto).
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Posted on 30 März 2010 by Julian
Ausnahmekünstler Antony (Antony & The Johnsons) hat exklusiv für Lavazza das Stück Nessun Dorma von Puccini – aus der traurigen Oper Turandot - eingesungen. Besonders auffällig ist seine eigenständige Art der Interpretation. Antonys samtenes Vibrato steht im Kontrast zu anderen Interpretationen, somit entstand ein Werk zwischen Pop und Klassik, auf der die klassische Seite jedoch überwiegt. Wie kam es aber zur Zusammenarbeit zwischen Hegarty und Lavazza? Im Rahmen des diesjährigen Lavazza-Kalenders inszenierte der Fotograf Miles Aldrige seine Models im Stil alter italienischer Stücke. Für Hegartys Interpretation gilt auf jeden Fall nur ein Adjektiv: Zauberhaft!
Das Stück findet ihr hier im Stream und zum Download.
Posted on 29 März 2010 by Julian
Der Jazzmusiker Peter Herbolzheimer ist tot. Er starb 74jährig am Samstag in einem Kölner Krankenhaus. 20 Jahre leitete er das Bundesjazzorchester und unterstützte Udo Lindenberg (auf dem Album Free Orbit), Till Brönner und Roger Cicero, um nur einige zu nennen. Als Förderer der deutschen Jazzwelt war er enorm wichtig.
Posted on 29 März 2010 by Julian

Olga Scheps Pressefotos (c) Felix Broede
Die Pianistin Olga Scheps, vielen vielleicht durch ihren Auftritt bei TV-Total bekannt, geht auf Tournee. Unter anderem sollen wohl Franz Liszt und Peter Tschaikovsky gespielt werden. Auf jeden Fall wird sich der Besuch eines ihrer Konzerte für Klassikfans lohnen und ich werde versuchen, bei einem der Konzerte anwesend zu sein, von dem ich dann hier berichten werde.
09.04.2010 Berlin Dussmann – Autogrammstunde
11.04.2010 Heidelberg Alte Aula / Universität
12.04.2010 Heilbronn Festhalle
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Posted on 28 März 2010 by Julian
Double Six / Domino / Merge
Girlpop anyone? Seit jeher mag ich Girlpop und das, obwohl ich gar kein Mädchen bin. Aber das Phänomen Girlpop ist ja auch in erster Linie ein Emanzipatorisches. In den 60er Jahren waren die Rollen für Künstlerinnen klar verteilt und so fand man einen Weg diese zu umgehen. Durch die ganze Musikrichtung ist neben all den fröhlichen Arrangements eine Traurigkeit zu spüren, die Ihresgleichen sucht. Da wurde das Mädchen-sucht-Junge Stück zur Intimbeichte. Auf Zooey Deschanels Album geht es vor allem um Spaß. Ihr Skeeter Davis Cover Gonna Get Along Without You Now ist zwar glatter als das Original, meines Erachtens aber auch mindestens genau so gut. Lingering Still ist übelster Endsiebzigerkitsch, allerdings so perfekt, dass man den Kitschfaktor gerne übersieht. In The Sun klingt, wie der Titel vermuten lässt, sonnig und Over It Over Again ist ein typisches Deschanel Stück (inklusive perfektem Refrain und Zooeychor). Hat uns die Sängerin noch im Indiehit (500) Days Of Summer das Herz gebrochen, so bezaubert sie uns hier mit ihrer einzigartigen Stimme und ihrem Talent, unglaubliche Ohrwürmer zu schreiben. Im letzten Satz sei noch M.Ward erwähnt, ohne den das Album wahrscheinlich nur halb so Brill-iant (Get it?) klingen würde; Überproduziert?, Glatt?, Aus einer anderen Zeit? – ab ins Auto, Fenster runter und Volume Two in den CD Player!
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Posted on 26 März 2010 by Julian
Blue Note / EMI
Immer wieder überrascht es mich aufs Neue, was Italien an Musik alles zu bieten hat, denn wer hier nur an Ennio Morricone oder (die großartige) Milva denkt, verpasst Einiges. Neben Artrock, Filmmusik, Diven und Schnulzensängern hat sich eine sehr interessante Jazzszene entwickelt, die hier endlich mal beachtet wird. Um die Enttäuschungen vorweg zu nehmen, hier gleich die Künstler, die eher durchschnittlich sind: Milestone und Alice Ricciardi, also ausgerechnet die Vocal Jazz Fraktion sind mir zu konventionell.
Stefano Di Battistas Version des Rota Klassikers Romeo & Juliet, seit jeher ein Easy Listening Favorit, glänzt durch geerdete Interpretation. Fabizo Bosso & Javier Girotto Latin Mood grooven wie Sau, Flavio Boltro gibt sich betont traditionell, Funk Off machen, wie der Name suggeriert, tollen Funk und High Five klingen nach MPS. Paolo Fresu stellt für mich die Entdeckung des Samplers dar, aber es sei zu erwähnen, dass potentiell alle Musiker (mit Ausnahme der Vocal Jazzer) so interessant sind, dass man sie im Auge behalten sollte. Ein ausgezeichnetes Stück Musikkultur.
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Posted on 25 März 2010 by Julian
Seit einigen Tagen ist nun der Film 500 Days Of Summer mit Zooey Deschanel und Joseph Gordon Levitt auf DVD/BluRay erhältlich. Es geht um zwei Menschen, die eine gänzlich andere Auffassung von Liebe haben und dennoch zueinander finden, nur um sich wieder zu trennen. Klingt nach 08/15 Liebesgeschichte, ist es aber nicht. Denn der Musikvideoregisseur Marc Webb erzählt die Geschichte nicht am Stück, sondern zeigt nur einzelne Tage und die auch noch durcheinander. Die Musik spielt im Film eine besondere Rolle, es gibt Songs von The Smith, She & Him, Wolfmother und Joy Division zu hören und man erfährt warum Ringo Starr der einzig wahre Beatle ist (Stichwort: Octopussys Garden); Zooey Deschanel spielt eine völlig durchgeknallte, empathieresistente Frau und es macht auch sonst viel Spaß, Joseph Gordon Levitt beim Leiden zuzuschauen. Demnächst wird auch eine Kritik folgen – allerdings erst, wenn ich den Film noch ein paar Mal gesehen habe.
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Posted on 24 März 2010 by Julian

- (c) universal Music 2010
Gabriella Cilmi, bekannt durch ihren Song Sweet About Me, äußerte nun, dass sie sich vor einem Auftritt immer kurz schlagen lässt, damit sie auf den Boden der Tatsachen zurückkehren kann. Gegenüber Bang Showbiz sagte sie
I like to feel pain before I go onstage. I kind of lose my head before I go onstage and I just need someone to being me back down to earth and say, ‘this is real and what you are doing is real, and you’re alive’
Cilmi ist nun endlich 18 Jahre alt geworden (ja, jetzt dürfen wir sie heiß finden!) und macht keinen Pseudosoul mehr, sondern hat sich der Electromusik verschrieben (Danke an Laila für den Hinweis!). Die Single erinenrt mich an einen 80er Jahre Hit, der mir entfallen ist und den ich nachtrage, sobald er mir eingefallen ist!
Nachtrag: Das Songintro erinnert mich an Joe Jacksons Stepping Out.
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Posted on 23 März 2010 by Julian
Das Royal Philharmonic Orchestra wird ein Tribut Konzert mit Beatles Songs spielen. Die Show soll etwas für jeden beinhalten, sowohl für Beatles Fans als auch für Klassikfans. Zur Unterstützung hat man auch noch einen Chor gebucht. Die Sache ist natürlich hochspannend, hat das RPO doch bewiesen, dass ihre Tributshows nicht gerade besonders gut sind. Die CD The Royal Philharmonic Orchestra Plays Genesis ist z.B. grauenvoll. Andererseits ist das Orchester dafür bekannt, sehr gute klassische Aufnahmen zu produzieren (Man denke an die wunderbaren SACDs).
Posted on 22 März 2010 by Julian
Das neue Dead Weather Album heißt Sea Of Cowards und wird im Mai erscheinen. Am Line Up hat sich wohl auch nichts geändert – Fans von Jack White können also auf ein neues Bluesrockalbum hoffen. Zugegeben, ich bin kein Fan von Jack White, aber die Kombination White, Mosshart, Lawrence und Fertita funktioniert komischerweise.
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