Rotfront – Emigrantski Raggamuffin

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Rotfront starten ihr tolles Album mit einem gesprochenen Intro, das in gebrochenem Deutsch daherkommt und eine relativ lustige Geschichte erzählt. Gleich danach startet das Album richtig durch. Wer Russendisco kennt, weiß ungefähr, was ihn erwartet. Hier wird russische Musik mit allerlei anderen Einflüssen vermengt, so wird u.a. auf Deutsch gerappt. Besonders B-Style, Zhiguli, Sovietoblaster und Berlin-Barcelona bleiben im Kopf, danach wird es zugegeben etwas anstrengend, dem Album zu folgen (ähnlich ging es mir auch immer mit Gogol Bordello). Das mag daran liegen, dass die Musik für ein ganzes Album vielleicht zu wenig hergibt, eventuell liegt es auch an der ungewohnten russischen Musik (was in meinem Fall relativ abwegig ist, habe ich russische Musik doch von klein auf immer wieder gehört) – vielleicht liegt es auch daran, dass die Musik typische Live- und Saufmusik ist. Wie die Band schon singt: „Everyone here drinks Vodka and Beer“. Trotzdem ist das Album ziemlich cool!

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Wer ich bin: Ich schreibe Bücher, forsche zur Massenkultur (Comics!), komponiere, liebe Musik & bin hoffnungslos franko-/italophil.

Woran ich glaube: Wir sollten im Leben danach streben, Narren zu sein. Immer auf der Suche, niemals am Ziel, von Neugier getrieben, mit offenen Augen, Ohren & Geist durch die Welt gehend.

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