Sophie B Hawkins – Whaler

sophie_b_hawkins_whalerColumbia / Sony Music

In den 90ern war Miss Hawkins eine sehr erfolgreiche Musikerin, die einige Hits hatte. Besonders „As I Lay Me Down“ und „Damn I Wish I Was Your Lover“ (vom Vorgängeralbum) stachen heraus; ersterer wurde in der Teenieserie Dawsons Creek totgedudelt. Später legte sie sich dann mit ihrer Plattenfirma an – ausgelöst durch einen, wenige Sekunden dauernden Banjopart. Whaler ist eines dieser Alben, die unglaublich eingängig aber auch verschroben sind. Die von ihr benutzten Rhythmen sind ausgetüftelt, ihre Synthsounds sind gut zusammengestellt. Die Musik atmet, die Platte lädt zum träumen und tanzen ein. Ein toller Song folgt dem anderen. „True Romance“, „Let Me Love You Up“ und „Did We Not Choose Each Other” gehören zum schönsten, was in den 90ern aufgenommen wurde. Sehr empfehlenswert.

subjektiv5sterne

objektiv3sterne

[Youtube=http://www.youtube.com/watch?v=P391TlbbbpU]

Wenn dir der Artikel gefällt, wirst du mein Buch lieben: The Beach Boys - Pet Sounds

Wer ich bin: Ich schreibe Bücher, forsche zur Massenkultur (Comics!), komponiere, liebe Musik & bin hoffnungslos franko-/italophil.

Woran ich glaube: Wir sollten im Leben danach streben, Narren zu sein. Immer auf der Suche, niemals am Ziel, von Neugier getrieben, mit offenen Augen, Ohren & Geist durch die Welt gehend.

5 thoughts on “Sophie B Hawkins – Whaler

  1. also wenn whaler dir gefallen hat, kennst du timbre sicher ohnehin. falls nicht erlaube ich mir auf meine rezension in meinem blog hinzuweisen *schamlos werbung mach*.

    witziger – oder ironischer weise – gefällt mir die video-version von „only love“ besser als die album-version. did we not choose each other zähle ich auch zum besten der 90er. allerdings übertrifft timbre das alles mit leichtigkeit (und muss noch als 90er gelten, war ja 99 fertig. ich hoffe, dass ihr nächstes album nach dem doch sehr kommerziellen sound von wilderness wieder halbwegs zu ihrer stärke von timbre zurückkehrt (das neue video the land, the sea and the sky verspricht ja gutes).

    lg

  2. ja, klar kenne ich die! leider habe ich nur die ryko ausgabe und suche das „original“ seit längerem. wilderness war wirklich etwas zu kommerziell (vor allem da sophie ja immer wieder betont, wie wichtig es ihr ist, labelunabhängig zu sein) aber der gipfel der unverschämtheit war das live album. erst mal wirkt die europäische ausgabe des albums wie von kleinen kindern im kindergarten designt, zweitens hätte ich von den live versionen viel mehr erwartet. toll hingegen, wie sich sophie um ihre fans kümmert (habe ihr mal einen brief geschrieben, zwecks synthesizereinstellungen – und mir wurde alles sehr genau erklärt). die ersten 3 alben, also tongues and tails, whaler und timbre, sind wirklich herausragende popalben, die ihresgleichen suchen. nicht umsonst ist whaler mein lieblingsalbum 🙂

  3. bezüglich dem bad kittyboard mix: anfangs war ich genauso entsetzt über die „un-„qualität der beiden cds. sophie ist eine von jenen, die live einfach nicht singen können, sein wir ehrlich. so großartig die vocals auf den studioaufnahmen sein mögen (und auf timbre sind sie das ja auch), so gruselig ist dazu im gegensatz ihr livegesang. man darf aber auch nicht vergessen, dass sie gerade mal mit einem keyboarder (darius holbert in chicago), drums und gigi gaston als backgroundsäuslerin herumtourte, und das macht natürlich viel aus (im sinne von – es fehlt halt sehr viel von ihren überbordenden arrangements). dennoch mag ich heute die live cds eigentlich sehr, weil sie das zeigen, was sophie immer behauptete machen zu wollen: geschichten erzählen. an der lose your way aufnahme zum beispiel sieht man das ganz eindeutig, da fällt sie gegen ende plötzlich in eine erzählung über yahoo (einen ihrer verstorbenen hunde). und holberts solo bei saviour child ist auch cool 😉

    bezüglich sich kümmern um fans: ich habe an die ask sophie adresse schon x mal ein und das selbe mail geschickt – über die letzten paar jahre hinweg, und nie eine antwort bekommen. naja.

    nochmal werbung: caleb (roderick heinemann): fear of success, 2001, auch produziert vom genialen kevin killen (der für timbre das engineering gemacht hat).

    grüße.

  4. nebenbei: sophie b. hawkins fünftes album „dream street and chance soll noch dieses jahr herauskommen. ihre neue single the land, the sea and the sky könnte einen akustischen vorgeschmack auf das album bieten. lg, mm.

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